Das Tagebuch

6.6.18
So geht Fernsehen heute!
Nachdem Goebbels' Meisterschüler Alexander Gauland (nomen est omen) in seiner Eigenschaft als Co-Vorsitzender der Arschlöcher für Deutschland den WK II inkl. Holocaust zum „Fliegenschiss innerhalb der 1000jährigen ruhmreichen deutschen Geschichte“ erklärt hatte, war für den Unterhaltungsjournalisten Frank Plasberg, begleitet von eigenhändig dirigierten Pauken un' Trompeten, angeblich Ende Ge­lände, also quasi der Ofen aus. So streute der Seriöse die Devise: Nie wieder Gauland und vergleichbare besorgte Quasselbürger in seine öffentlich-rechtliche Quasselquotenbude! Und setzte damit - gefickt eingeschädelt - nebenbei seine dankbaren Unterhaltungskol­legen Queerstrich Innen von Maischillner bis Böttingerwill gehörig unter Soli-Zwang und Verlaut­barungsdruck.
Dabei ist – und das ist ja der Witz solcher Runden - künstliche Auf­regung Betriebsbedingung und zugleich ihr einziger Programmpunkt, so dass der kurz­fristigen Skandalaufblaserei dann erfahrungs­gemäß das ganz lang­fristige, völlige Vergessen so sicher folgt wie das Amen in der Kirche.
Im Übrigen:
Als ob auch nur einer aus dieser großherzigen Quotenkamarilla auch nur eine Sekunde in Erwägung ziehen würde, aus lauter Ver­antwortungshalluzinationen selbst einem - wenn es denn machbar wäre - leibhaftigen Adolf Hitler den Eintritt in ihr Himmel­reich zu ver­weigern! Da lachen ja die Hühner von Heinrich Himmler!
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