Das Tagebuch

23.1.18
Es is aber auch ein Kreuz mit diesen Religionen!
'Die Welt' war so lieb und meldet:
„Für ein Verfahren gegen einen jungen Asylbewerber aus Afghanis­tan hat ein Richter das Kreuz im Gerichtssaal abgehängt.
Der 21-Jährige musste sich vor Gericht verantworten, da er einem afghanischen Landsmann mit dem Tod gedroht haben soll, weil die­ser Christ geworden war und am Sonntag in die Kirche ging.“
Hm.
Da man getrost davon ausgehen kann, dass bei solchen mohamme­distischen Knallvögeln heilpädagogische Maßnahmen republikani­scher Jurisprudenz erfahrungsgemäß wenig bis gar nix fruchten, und ein einzelner Prozess nach Adam Riese sowieso nicht schafft, ein dermaßen verkorkstes Hirn auch nur halbwegs gradezubiegen, hätte der Herr Richter vielleicht besser – symbolistig – an den freige­wordenen Nagel seinen Hut hängen sollen. Oder ein wundersames Modell vom Fliegenden Spagettimonster.
Aber das hätte unser juveniler Knallvogel wohl auch nicht 'gecheckt'. Oda alder?
21.1.18
11Uhr55 MEZ
SPD, quo vadis?
Ich orakel mal:
„Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche! Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunter­schied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorstände der Parteien auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben.“
Die Kanzlerin Angela von Bethmann Hollweg wird die alte Nummer nicht extra wiederholt haben müssen. Die Genossen und Genoss­innen kannten sie noch aus dem Äff-Äff.
(Selbst der Kölner "Tatort" mit den beiden sozialpädagogischen Profi-Langweilern im Anschluss wird mit Sicherheit spannender werden.)

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(21Uhr46 MEZ
Und der "Tatort" war tatsächlich noch langweiliger.
Als vorausgeunkt.)
20.1.18
Nur eine bescheidene Bitte
Seit einem Jahr ist der Herr US-Präsident Donald Trump nun im Amt. Und es vergeht kein Tag, an dem dieser Mensch nicht, warum auch immer, Thema in der Zeitung ist. Is ja auch logisch, is ja auch richtig, is ja auch wichtig. Und es soll ja auch, ja, muss ja auch alles gesagt, geschrieben und gedruckt werden dürfen. Ich hab da nur 'ne kleine, eine bescheidene, kleine Bitte, liebe Zeitung! Könntest Du in Zukunft bitte auf Photos von dem Typen verzichten? Ich kann diese Fresse EINFACH NICHT MEHR SEHEN!
Danke.
19.1.18
Andererseits ...
… ist an eben diesem Sonntag, dem 21., ebenfalls
“Internationaler Tag der Jogginghose“.
Ich weiß zwar nicht, was das soll. Aber irgendeine Auswirkung wird das wohl schon haben.
18.1.18
Am Sonntag, dem 21., ist es so weit
(Mein Gott, ist das spannend!)
Ja, wir dürfen gespannt sein. Denn es wird spannend werden.
Spannend für Deutschland. Für Europa. Ja, für die ganze Welt.
Denn unsere Milchstraße braucht eine stabile deutsche Regierung.
Hallo, liebe SPD!
Denk dran: Am Sonntag ist "Internationaler Weltkuscheltag“!
17.1.18
Bübchen Kurz in Berlin
Isser nich' süß? Neee, was isser süß! Und so smart! Und so chic und so adrett! Und so fein, so süß und charmant! Und noch dazu sooooo jung! Neee, was isser süß!
Tja, in der Beziehung kann Österreich eben auch anders.
Egal. Jedenfalls war der goldige Oberschmierlappenclown der Ost­mark auf Antrittsbesuch in der alten Reichshauptstadt bei Angela. Die ist daraufhin pflichtgemäß mit ihm bißchen spazierengegangen, hat ihn labern lassen, sich selbst dabei wohl ihren Teil gedacht und gegen Abend dann dem Gast wieder winke-winke gemacht. Damit war für die Kanzlerin die Sache erledigt.
Nicht so für die kritischen Profi-Skeptiker und Groß-Kritikaster vom Stamme der kritischen Journalisten, die bei der Gelegenheit doch zu gerne zeigen wollten, wie sie das neuste Idol der be­sorgten kleinen Bürger, den süßen Supermessias und Abendlandretter Bubi Kurz mittels kritischer Fragerei zu entlarven, ja, zu entzaubern gedachten, allen voran unsere Unterhaltungsdomina Sandra Maisch­berger mit ihrer Entzauberungsshow 'Maischberger' - und, siehe da, wie immer dabei scheiterten, einen Pudding an die Wand zu nageln. So dass am Ende alle riefen:
„Isser nich' süß? Neee, was isser süß! Und so smart! Und so chic und so adrett! Und so fein, so süß und charmant! Und noch dazu soooo jung! Neee, was isser süß! So einen wollen wir auch!“
16.1.18
Wie sie wurden, was sie sind -
heute: die SPD
Wenn Sie das wirklich wissen wollen, brauchen Sie heute nur runter zu Ihrem Kiosk zu gehen und einen Blick auf das Hochglanz-Titelbild der aktuellen 'Bunten' zu werfen.
(Es widerstrebt mir, hier an diesem Orte deutlicher zu werden.)
15.1.18
Wie umgehen mit regierenden Terrorvögeln?
heute: R.T. Erdogan (Türkei)
Sein Grundgesetz:
„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Moscheekuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
Unser Tipp für den Umgang:
Allah – Gepriesen sei sein Name! Keiner ist größer usw. - möge ihn zum Wohle der Menschen, so schnell es IHM, Allah - Gepriesen sei sein Name! Keiner ist größer usw. - möglich ist, (und so wie ich den kenne, müsste das doch für IHN - Gepriesen sei sein Name! Keiner ist größer usw. - ein Klacks sein) auf der Stelle für immer und ewig zu sich rufen!
14.1.18
Die berühmte Groko-Sondierer-Truppe kreißte …
und gebar eine Maus?
Nein, nein.
Natürlich muss man in so einer Demokratie auch hin und wieder Kompromisse machen. Natürlich muss man in so einer Demokratie schon mal auf seine heißgeliebten Maximalforderungen verzichten. Und natürlich muss man in so einer Demokratie auch hin und wieder Kompromisse machen. (Ach so, das hatt' ich schon.) Mit anderen Worten, selbstverständlich muss man in so einer Demokratie aufein­ander zugehen, sich auch mal zurücknehmen, in Selbstkritik üben und nicht immer mitm Kopp durch die Wand. Und dabei dennoch alle Themen tabulos auf den Tisch und nichts untern Teppich!
Und es wurde ja auch über alles Strittige mit allen gestritten, wurden alle wichtigen Felder von allen beleuchtet und so viele Knackpunkte wenn nicht geknackt, dann doch zumindest angeknackt.
Aber das größte, das nachhaltigste, ja das dickste Problem bei dem ganzen komplexen Unternehmen wurde nicht einmal im Ansatz auch nur erwähnt:
Wie man denn 4 Jahre lang Tag für Tag und ganz abgesehen von deren völlig abseitigen sog. Meinungen mit solch widerlichen Figuren wie Dobrindt, Söder und Seehofer überhaupt zusammenarbeiten soll!
P.s.:
Ich hab' noch was vergessen: Natürlich muss man in so einer Demo­kratie auch das Geben und Nehmen als Gesamtpaket … und natür­lich darf man vor allem nicht den Respekt … und selbst verständlich sind in so 'ner Demokratie Anstand, Ehrlichkeit und all diese Sachen, wenn Sie wissen, was ich meine ...