Das Tagebuch

26.3.26
Noch mal Jürgen Habermas
„Es musste etwas besser werden“
aus dem Interview-Buch
"Gespräche mit Stefan Müller-Doohm und Roman Yos"
„Es musste etwas besser werden“
25.3.26
Es geschah am letzten Tag der gesetzlichen Frist
Der ‚Spiegel‘ schreibt:
„Bundesregierung beschließt Klimaschutzprogramm“
Was für’n Klimaschutzprogramm?
24.3.26
Halleluja!
Dpa meldet:
"Gesamte FDP-Spitze tritt zurück"
So ein Tag, so wunderschön wie heute ...
23.3.26
Zum Status quo mit Bärbel Bas und Lars Klingbeil
Wenn die unverzichtbare, altehrwürdige, deutsche Sozialdemokratie sich zwei solch tote Schlaftabletten zur Partei-Doppelspitze jubeliert und ein wesentlicher Teil ihrer Stammwähler zu den Faschisten konvertieren, dann ist wohl mit der politischen Erziehung was falsch gelaufen. Oder wie erklären wir uns das?
22.3.26
Rheinland-Pfalz wie schon 2 Wochen zuvor Baden-Württemberg
Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
CDU 31%
SPD 25,9%
AfD 19,5%
Grüne 7,9%
Linke 4,4%
FDP 2,1%
BSW 1,9%
Gute Nacht Deutschland
18.3.26
Nachtrag zum gestrigen tatsächlichen Ende der Geschichte
Es Wird Wahrscheinlich Wohl schneller kommen, als sich das diverse superschlauen Supernasen ausdenken können. Ob es jedoch das „intelli­gente“ oder das „künstliche Zeitalter“ genannt werden wird, vermag ich nicht zu orakeln. Da bin ich dann doch ein wenig zu doof.
17.3.26
Wissen, was andere nicht wahr haben wollen
Ab und zu ist es an der Zeit, tatsächlich „ohne Rücksicht auf Verluste Klartext zu reden“ oder „klare Kante zu zeigen,“ wie das gemeinhin heute so heißt.
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Der Antisemitismusbeauftragte von Brandenburg Andreas Büttner ist aus der Linkspartei ausgetreten und begründete diesen Schritt mit fehlender Unterstützung durch seine bisherige Partei. Außerdem teile er viele Auffassungen der Linken zu Israel nicht. (...) Büttner betonte gegenüber dem ‚rbb‘, dass er bei seiner Wahl zum Antisemitismus­beauftragten im Jahr 2024 auch von SPD, CDU und Grünen unter­stützt worden sei.
"Umso erschütternder ist für mich, was ich seit Jahren innerhalb meiner eigenen Partei erleben muss." So habe der Landesparteitag der Linken in Niedersachsen beschlossen, den Zionismus abzuleh­nen und Israel als "genozidalen Staat" sowie als "Apartheidstaat" zu bezeichnen. "Diese Beschlüsse sind für mich nicht mehr akzeptabel".“
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Es war einmal …
eine Zeit, da konnte man ohne Weiteres die jeweiligen linken Par­teien wählen, ohne sich in Grund und Boden zu schämen, weil in deren Programmen nach wie vor die „Revolution an Haupt und Gliedern“ auf der Tagesordnung stand und der Kommunismus quasi die letzte Hoffnung der Menschheit darstellte, lebenswerte Verhält­nisse für alle zu schaffen, ein Leben ohne Rassismus und Antisemi­tismus. Das einzige, was die Kommunisten am Ende aber erreichten, war die vollständige Desavouierung und restlose Vernichtung dieses letzten Menschheitstraums.
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So, ihr Lieben, damit wären wir am Ende der kurzen Geschichte. Nur wie das aussieht, dafür fehlt mir noch einstweilen die Phantasie.
16.3.26
Der Nachruf zum Nachruf
Dass Nachrufe für berühmte Zeitgenossen meist schon Jahre vor ihrem Tod fix und fertig in den Schubladen liegen, ist ja allgemein bekannt. Und damit diese Nachrufe nicht so angegammelt riechen, schmückt die Redaktion den Nachruf bei jedem aktuellen Todesfall mit Kommentaren irgendwelcher VIPs und Promis, ob se passen oder nicht. Nur manchmal wundert man sich:
„Seine analytische Schärfe prägte weit über die Grenzen unseres Landes hinaus den demokratischen Diskurs und wirkte wie ein Leuchtfeuer in tosender See. Für unser Gemeinwesen war Habermas’ intellektuelle Eindringlichkeit und seine Liberalität unersetzlich – sein Wort war Maßstab und Herausforderung in einem.“
Und jetzt - raten se mal!
Ach was, komm, egal ...
Ich weiß nicht viel über den Mann, ich weiß nur eins, meine Lieben: Das hat der nie im Leben selber geschrieben. Zumal es ebenso unvor­stellbar ist, dass der überhaupt nur 1 Satz von Habermas gelesen haben könnte. Und gänzlich nicht von dieser Welt erscheint mir der Gedanke, Merz würde seine Regie­rungspraxis an den Maximen der Habermas-Theorie des kommunikativen Handelns messen.
Und wenn doch? Dann lässt sich der Bundeskanzler als solcher zumindest nich mit Hilfe von Habermas erklären. Da müsste man schon Sigmund Freud oder den lieben Gott bemühen. Oder den Papst oder Merz seine Trulla.
Oder Merkel war das! Ja, das könnte natürlich sein. Eine konzertierte Aktion von Merkel und dem 'Stadtanzeiger', um Merz noch mal eine reinzuwürgen ...