Das Tagebuch

8.4.20
Manchmal kommt‘s vielleicht auch nur auf den Blickwinkel an
Man könnte durchaus zu Recht auf der Stelle durchdrehen und Amok laufen, wenn man all die normalen Leute befriedigt ausm Aldi mar­schieren sieht mit ihren 2 Zwanzigerpaketen Klopapier unterm Arm. Oder man singt halt leise „Servus“.
Dasselbe gilt für die Schlangen vorm Aldi et altera, nach deren Ende man sich lang und breit durchfragen muss, weil man‘s einfach nicht erkennen kann, weil die einzelnen Mitglieder der Schlange vor lauter Muffensausen in fünf Kilometer Abstand voneinander Position bezogen haben. Da könnt ich auch sofort mein Maschinengewehr rausholen und leise „Servus“ singen.
Andererseits:
Wenn man in einer Zeit, in der es also zum 1. Mal in der Geschich­te, wie Laschet sagt, „um Leben und Tod der gesamten Menschheit“ geht und es demnach durchaus drin ist, dass unsere letzte Stunde geschlagen hat, - wenn man dann bei ‚t-online‘ das Honigkuchen­pferd Guido Maria Kretschmer über sein ganzes Honigkuchenpferd­gesicht grinsen sieht und daselbst geschrieben steht:
„Guido Maria Kretschmer verrät die Nähanleitung für modische Mundschutzmasken“,
also Kinners, dann kann‘s ja wohl nicht gar sooo irre schlimm sein! Da hamma ja noch n bisken Zeit, oder?
7.4.20
„Boris Johnson auf Intensivstation mit künstlichem Sauerstoff“
Wir wissen noch nicht so ganz genau, was sich der liebe Gott dabei gedacht hat … aber das hat er jetzt davon, dieser hirnleere Struw­welkopp Boris! Wer sich nicht gegen saudämliche Trump-Gebete wehrt, womöglich sogar einen drauf downloadet, ist selber Schuld, wenn sich der liebe Gott von Trumps Stussgebeten veräppelt fühlt und dann wütend durch sein Weltall donnert:
„Fickt euch selbst, ihr Knallärsche! Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid! Und überhaupt, euch schick ich demnächst noch ganz andre Plagen an den Hals, ihr neo-nationalistischen Arschlöcher, ihr!“
Oha! Oho! Wer hätte gedacht, dass sich der sonst so liebe Gott in seinem Wutanfall zu einem solch verkommenen Asi-Vokabular hin­reissen läßt!? Ich glaub's ja nicht! (Obwohl ich die göttliche Wutrede heute Nacht eigenohrig deutlich im Traume vernommen und sie auch sofort aufgeschrieben habe.)
6.4.20
Das Wort hat der größte lebende Vollidiot of the world
Bisher hatt' ich‘s vermieden, ihn hier in meinen Sondermüllhaufen irgendwo unterzu­bringen. Der Typus war mir einfach zu oberblöd. Und den Boykott wollte ich erst beenden, wenn ein Satz von ihm selbst von ihm selber in seiner allumfassenden Oberblödheit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr getoppt werden könnte.
Doch mit der Zeit musste man ja feststellen, dass die grenzenlose Blödheit die­ses Menschen keine Differenzierungen zuliess, dass dessen Blöd­heit immer konstant auf demselben hohen Level blieb, peinlichst genug, aber eben kein Auf und Ab, kein Hin und Her und kein Mehr oder Weniger kannte. Vom 1. Tag an war die Oberblödheit in pausenloser Höchstform. Selbst neutrale Beobach­ter mussten ein­gestehen, dass ihnen eine Blödheit von solch un­fassbarer Gerad­linigkeit und inhu­maner Gleichförmig- und Maschinenmäßigkeit bis dato in ihrem Leben noch nicht begegnet war.
Jetzt könnte man sagen: Komm, das ist ja nu nicht der einzige Voll­idiot auf dieser Erde. Da gibt‘s auch noch n paar andere!
Ja, ja. Aber er ist der einzige absolute Vollidiot. Und … und bei ihm kommt noch Gravierendes hinzu: der Stuss.. Alles, was der abson­dert, jeder Satz, jedes Wort, jeder Buchstabe von A bis Z ist Stuss. Von Montag in der Früh bis Sonntag spät abends salbadert der einzig und allein Stuss. Und so viel ich weiss, kann er auch nichts als Stuss. Und nicht nur das. Der ganze Mann ist Stuss. Completto in toto. Ja, einfach alles. Vom Scheitel bis zur Stinksohle - Stuss, Stuss, Stuss. Und von seinem Aussehen wollen wir erst gar nicht anfangen. Seine Frisur zum Bei­spiel ... ach so, das wollten wir ja gar nicht.
So. Und um ihn hier überhaupt mal erwähnt zu haben, hab ich mich heute dazu entschieden, einfach eine völlig x-beliebige Wörterfolge von ihm zu zitieren, die er ganz frisch aktuell abgelassen hat im Zu­sammenhang mit dem Corona-infizierten Boris Johnson, einem ähn­lich gestrickten Bekloppten aus Europa. (Das folgende Zitat ist also nix besonderes, sondern nur typisch.)
„Ich möchte Premierminister Boris Johnson die besten Wünsche unserer Nation übermitteln, während er seinen persönlichen Kampf gegen das Virus führt. Alle Amerikaner beten für ihn, er ist ein Freund von mir und ein großer Gentleman und ein großer Anführer. Er wurde heute ins Krankenhaus gebracht, aber ich bin hoffnungs­voll und sicher, dass er wieder gesund wird. Er ist ein starker Mensch.“
5.4.20
Weissagung eines Kölner Mescalero
Erst wenn ihr die letzte Socke, die letzte Unterhose und das letzte Hemd vom letzten Moderator und der letzten Nachrichtenelse, vom letzten Schausspieler, letzten Politiker und vom letzten Bürger, der alles mitmachte und alles mit sich machen liess, in der hinterletz­ten Live-Schalte der allerletzten „Quarantäne“-Serienfolge in eurer Glotze gesehen haben werdet, erst dann werdet ihr erkennen, dass ihr in dieser Gesellschaft nichts, aber auch gar nichts verpasst habt. Was sogesehen zudem noch das Schlimmste wär.
p.s.:
Wenn Sie aber, werter Leser, mit diesen Zeilen nichts anfangen konnten, nicht verzagen! Das spricht nur für Sie. Wenn Sie trotz dem und dem und alledem wissen wollen, worum es da ging, googeln Sie einfach:
„Das wollen wir nicht sehen“ von Laura Evert in ‚Zeit online‘ vom 31. 3 2020.
4.4.20
Als ob Corona pur nicht reicht!
Gestern kam zu dieser Pest noch die obligatorische Cholera dazu:
„Ein Bestatter, der sich von der Politik im Stich gelassen fühlt. Ein LKW-Fahrer, der unterwegs nicht mehr duschen und auf ein norma­les WC gehen kann. Ein elfjähriger Junge, der sich um die lungen­kranke Mutter kümmert. Eine Frau mit Waschzwang, die die ver­stärkten Hygienemaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus ent­spannen.“
uswuswuswusw.
Mit andern Worten: Domian ist wieder da! WDR-Horror at its best! Wenn wir schon keine kranke "Lindenstraße" mehr versenden, wer­den sich die weisen Irren von der TV-Anstalt wohl gedacht haben, dann können wir doch tüdelüdelüdelüdelüdelü ersatzweise diesen Domian wieder ausbuddeln. Mit der Methode sind zumindest ne halbe Million potentielle Amokläufer von der Straße weg. Is ja auch nicht schlecht, oder?
3.4.20
Nun zu einem ganz anderen Thema
Was macht eigentlich … der März?
Der wer? Der … äh, ach, der März! Nun ja, der März is äh … vorbei. Nix mehr von gehört, in der letzten Zeit.
2.4.20
Allmählich wird‘s aber lustig
Nachdem uns unsre feine Regierung dazu verdonnert hat, bis nach der Auferstehung des Schöpfers prinzipiell zuhause rumzuhocken, wird jetzt auch noch für jeden unumgänglichen Kurzausflug an die „frische“ Luft eine Mundschutz-Pflicht ins Auge gefasst (wobei da­bei der Nasenschutz selbstverständlich inkludiert zu sein hat – siehe Laschet).
Na, von mir aus. Nu also obendrein noch der Mundschutz. Nur wenn Mundschutz, dann bittschön aber ‘n Mundschutz nicht nur mit inte­griertem Nasenschutz, sondern auch 'em integrierten Laberschutz. Wenn schon, denn schon.
Und falls ein Laberschutz zur Zeit aus technischen oder finanziellen oder auch aus religiösen Gründen noch nicht realisierbar erscheint, dann eben wenigstens ein Mundschutz mit rigorosem Hörschutz. Ich bin da ganz offen. Man sollte dem Fortschritt grade in diesen Zeiten ja nicht überall im Weg rumstehen.
P.s.:
Und wenn das Teil sich dann auch noch gut anfühlen und lecker nach Haribo oderso schmecken würde, hätten wa ja alle 6 Sinne wieder beisammen.
1.4.20
Heute bleibt der Eintrag zuhause
Nee, nee, nee! Heute kann ich nach Durchsicht aller aktuellen Meldungen beim bestem Willen nicht erkennen, was Scherz, Fake oder Wirklichkeit ist. Oder gar alles Dreie zusammen.
30.3.20
Armin Laschet, Zwerg Nase der Zukunft
Auch bekannt als Armin, der Nasenbär
Armin Laschet, witzloser Landespapi von NRW und ziemlich be­scheidener Möchtegernkanzler, wollte sich bei einem Besuch der Uniklinik Aachen selbst ein Bild machen von der Lage vor Ort. Gemeinsam mit anderen beobachtete er, wie uns ‚FOCUS online‘ liebenswerterweise mitteilt, „über einen Bildschirm eine Behand­lung in einem der Uniklinik angeschlossenen Krankenhaus. Hierfür trug er wie alle Anwesenden aus Sicherheitsgründen einen Mund­schutz – diesen allerdings falsch.“ Nämlich „nur übern Mund, nicht aber auch über der Nase.“
Was sagt uns das? Nun, das sagt uns erstens – und da gibt es über­haupt kein Zweifel: „Merkel wär‘ das nicht passiert!“ Und zweitens: „Armin Laschet, lass et!“