T-online tickert:
„Die AfD liegt im neuen ARD-"Deutschlandtrend" erstmals vor der Union. Die Partei kommt demnach in der Sonntagsfrage von infratest dimap auf 27 Prozent und erreicht damit zwei Prozentpunkte mehr als Anfang April. CDU und CSU verschlechtern sich um zwei Prozentpunkte auf 24 Prozent. Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent im Vergleich zum April.
Die Grünen verbessern sich im "Deutschlandtrend" leicht (plus 1) und erreichen 15 Prozent, während die Linke bei 10 Prozent stehen bleibt. Ebenfalls unverändert ist die Zustimmungsrate für das BSW, das derzeit 3 Prozent erreicht. Die FDP verbessert sich um einen Prozentpunkt auf 4 Prozent.“
Kanzler Merz wollte eigentlich die AfD "halbieren". Jetzt halbiert die AfD die CDU.
So kann man sich vertun.
***
Egal was passiert …
Nein, ich werde kein Apfelbäumchen pflanzen ...
ich werde mich auch nirgendwo verschanzen ...
Egal was passiert …
Ich hab mir Urlaub genommen
und mir vorgenommen,
noch einmal die letzten 2 schmalen Bändchen von Wolfgang Pohrt durchzuackern:
„Kapitalismus forever –
Über Krise, Krieg Revolution,Evolution, Christentum und Islam“
Edition Tiamat Berlin, 2012
und
„Das allerletzte Gefecht -
Über den universellen Kapitalismus, den Kommunismus als Episode und die Menschheit als Amöbe“
Edition Tiamat Berlin, 2013
***
Egal was passiert ...
Das Tagebuch
7.5.26
Egal was passiert ...
6.5.26
1 Jahr schwarz-rote Regierung
Als ich in der ‚Tagesschau‘ bei der Regierungserklärung das sprechende Gesicht vom Bundeskanzler Merz sah, und das von seinem nichts-sagenden Klingbeil, musst ich an die zwei phänomenalen apokalyptischen Schwarten des Phänomenologen Günther Anders denken „Die Antiquiertheit des Menschen“, Band I „Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution“ und Band II „Über die Zerstörung des Lebens im Zeitalter der dritten industriellen Revolution“, beide aus dem Jahre 1987, veröffentlicht ein paar Monate nach Tschernobyl.
Heute, im Jahre 2026 und angesichts der aktuellen Regierung, braucht es keinen akribischen Forschergeist wie Günther Anders mehr, weil sich ein dritter Band von selber schrübe „Über die Dummheit im Zeitalter der weiß-der-Geier-wie-vielten industriellen Revolution“.
Pardon. Eigentlich sollte dies der Buchtipp für den Monat Mai sein. Aber wer liest heute schon noch so dicke, schwierige Schinken. (Merz bestimmt nicht.) Zumal se ja auch seit Jahrzehnten vergriffen sind.
Heute, im Jahre 2026 und angesichts der aktuellen Regierung, braucht es keinen akribischen Forschergeist wie Günther Anders mehr, weil sich ein dritter Band von selber schrübe „Über die Dummheit im Zeitalter der weiß-der-Geier-wie-vielten industriellen Revolution“.
Pardon. Eigentlich sollte dies der Buchtipp für den Monat Mai sein. Aber wer liest heute schon noch so dicke, schwierige Schinken. (Merz bestimmt nicht.) Zumal se ja auch seit Jahrzehnten vergriffen sind.
3.5.26
Merz, Bundeskanzler und „Eierarsch“ in Personalunion
Kubicki, immer gut für alles Mögliche, hat im Selbstgespräch seinen Bundeskanzler als „Eierarsch“ bezeichnet. Und allüberall ist man verstimmt.
Ich weiß jetzt nicht (Man kann nun mal nicht alles wissen), was ein Eierarsch ist. Außerdem: Der Duden weiß es nicht. Die Jugend weiß es nicht. WickiPedia weiß es nicht. All die Klugscheisser, die ich allein kenne, wissen es nicht. Selbst die 'Süddeutsche' weiß es nicht. Ebenso die sozialen Medien: null Ahnung. Auch die KI weiß es nicht. Keiner weiß es. Und Kubicki selber sowieso nicht.
Der Merz aber wird wohl wissen, was ein Eierarsch ist.
Das reicht dann ja auch.
Ich weiß jetzt nicht (Man kann nun mal nicht alles wissen), was ein Eierarsch ist. Außerdem: Der Duden weiß es nicht. Die Jugend weiß es nicht. WickiPedia weiß es nicht. All die Klugscheisser, die ich allein kenne, wissen es nicht. Selbst die 'Süddeutsche' weiß es nicht. Ebenso die sozialen Medien: null Ahnung. Auch die KI weiß es nicht. Keiner weiß es. Und Kubicki selber sowieso nicht.
Der Merz aber wird wohl wissen, was ein Eierarsch ist.
Das reicht dann ja auch.
2.5.26
Bätz, Bätz, Bätzing
Bischof Dr. Georg Bätzing, Bischof von Limburg und von 2014 bis 2020 der Vorgänger von Erzbischof Marx in der Bischofskonferenz, war sich und seiner Gemeinde nicht zu schade, ebenfalls witzige Sonntagsworte aus der Kutte zu zaubern - Sätze, die es in sich haben, wie dieser hier:
„Die Religion hilft uns, Probleme zu lösen, die wir ohne die Religion gar nicht hätten.“
Okay, okay, das hat der Bätzing natürlich nicht gesagt, sondern irgendein anonym gebliebener Klosprüche-Erfinder aussem letzten Jahrhundert. Und ebenso hat der Bätzing auch nie behauptet:
„In Nimburg an der Nahn ist mir ne Fniege in den Hans gefnogen.“
Dass mittlerweile niemand mehr nachvollziehen kann, was da alles in den deutschen Bischofskonferenzen und auf den berühmten synodalen vergeisteten Wanderwegen so zusammengepapperlapappt wird, ist m.e. nur dadurch zu erklären, dass die Diskutanten und -onkel 2 Sachen nicht in ihren durchgeleuchteten Leuchtbirnen unter kriegen: Erstens den ganz normalen Job des römischen Pippifax Maximus, und zweitens was den Unterschied macht zwischen 1,4 Milliarden Katholiken weltweit und 19 mickerigen Millionen in Deutschland.
Wer allerdings kein Problem damit hat, mit Kaiser Wilhelm zu intonieren, „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, muss auch damit rechnen, dass er 1,4 Milliarden gegen sich hat. Mindestens.
Wenn nicht alle.
„Die Religion hilft uns, Probleme zu lösen, die wir ohne die Religion gar nicht hätten.“
Okay, okay, das hat der Bätzing natürlich nicht gesagt, sondern irgendein anonym gebliebener Klosprüche-Erfinder aussem letzten Jahrhundert. Und ebenso hat der Bätzing auch nie behauptet:
„In Nimburg an der Nahn ist mir ne Fniege in den Hans gefnogen.“
Dass mittlerweile niemand mehr nachvollziehen kann, was da alles in den deutschen Bischofskonferenzen und auf den berühmten synodalen vergeisteten Wanderwegen so zusammengepapperlapappt wird, ist m.e. nur dadurch zu erklären, dass die Diskutanten und -onkel 2 Sachen nicht in ihren durchgeleuchteten Leuchtbirnen unter kriegen: Erstens den ganz normalen Job des römischen Pippifax Maximus, und zweitens was den Unterschied macht zwischen 1,4 Milliarden Katholiken weltweit und 19 mickerigen Millionen in Deutschland.
Wer allerdings kein Problem damit hat, mit Kaiser Wilhelm zu intonieren, „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, muss auch damit rechnen, dass er 1,4 Milliarden gegen sich hat. Mindestens.
Wenn nicht alle.
30.4.26
Das witzige Wort zum Sonntag
Es spricht nun zu Ihnen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und so weiter und ehem. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und er meint es diesmal ernst:
„Wir segnen Autos, Tiere und Gondeln, aber wollen den Segen homosexuellen Paaren verwehren?!“
Das war das witzige Wort zum Sonntag.
„Wir segnen Autos, Tiere und Gondeln, aber wollen den Segen homosexuellen Paaren verwehren?!“
Das war das witzige Wort zum Sonntag.
29.4.26
Umfalleri fallera
Friedrich Merz, der z.Z. erfolgreichste Umfaller seiner ideenlosen Regierung, ein U-turner, der bei einer Olympiade die dicksten Chancen hätte, wollte gerade seine aktuelle Umfaller-Nummer vorführen mit den Worten:
„Ich schließe Kürzungen bei der gesetzlichen Rente definitiv aus,“
da steckten sich alle Zuhörer, weil sie wussten, was nun kommen würde, schnell die Finger in die Ohren, damit sie später bei irgendeinem Untersuchungsausschuss nicht unbedingt wieder lügen ... usw.usf...
(Wir bleiben trotzdem dran.)
„Ich schließe Kürzungen bei der gesetzlichen Rente definitiv aus,“
da steckten sich alle Zuhörer, weil sie wussten, was nun kommen würde, schnell die Finger in die Ohren, damit sie später bei irgendeinem Untersuchungsausschuss nicht unbedingt wieder lügen ... usw.usf...
(Wir bleiben trotzdem dran.)
28.4.26
Ist das unsere buckelige Verwandtschaft?
Die Frage nach dem Sinn
Die Frage nach dem Nutzen
Nach der Effektivität
Nach dem inneren Wert
Die Frage wie es wird
Die Frage nach der Hoffnung
Nach der Stabilität
Nach der besseren Welt
Sie tauchen auf, sie tauchen ein
Mächtig und liebevoll, nur um da zu sein
Sie tauchen ein, sie tauchen auf
Gewaltig und friedvoll, Zeit im Lauf
Er träumt jede Nacht von grossen Buckelwalen
Er hat nie kapiert warum und was das soll
Und jetzt ist es ihm egal
Er stellt nicht mehr die falschen Fragen
Sondern findet seinen Traum ganz einfach toll
Wer hat er verbockt?
Wer pfuscht immer weiter?
Bis hinter den Horizont
Sogar bis hinter den Mond
Und wer hat überlebt?
Wer schwimmt immer weiter der Geschichte hinterher?
Wohnt denn Gott im Meer?
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Pur
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Lena
Pur
Sie treffen sich zum Liebesspiel der andren Dimension
Göttliche Extase bis zum allerhöchsten Ton
Der Schutz der Tiefe
Menschenfern
Der Heimtücke entfliehen
Beim Atmen doch Verletzbarkeit riskieren
(Hartmut Engler & Pur)
P.s.:
Fehlt nur noch, dass der Engler behauptet, der gestörte Buckelwal in der Ostsee hätte ihn, den gestörten Engler, nur besuchen wollen.
...
Manch einer, der den Text nicht kannte (Keine sog. Bildungslücke!) und auch den Autor nicht (Das wär’ se aber gewesen!), meinte wohl entschuldigend – nennen wir ihn der Einfachheit halber Vollhorst -, selbst nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein oder eben nur zu blöd, tief schürfendes Geschwurbel à la Rudolf Steiner oder des Dalei Dramas als solches zu entschlüsseln, der sollte sich nicht so grämen oder gar schämen. Es gibt Heerscharen von ähnlich simpel gestrickten auf diesem Planeten. Das tut zwar weh; aber man stirbt nicht dran.
Ehrlich.
Hab ich recht? Oder hab ich Recht?
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Ehrlich.
Hab ich recht? Oder hab ich Recht?
27.4.26
„Internationaler Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus“
Ein halbes Jahrhundert nach ‘45 bequehmte sich Deutschland 1996 unter dem Diktat quasi par ordre du Mufti BuPrä Roman Herzog sich wenigstens 1 mal im Jahr ob der Befreiung von Auschwitz durch die sowjet. Armee zu erinnern, wenn auch nur, um es gleich danach direkt wieder zu vergessen.
Bin gespannt, wieviel Kränze es diesmal werden. Nach oben ist ja erfahrungsgemäß immer noch viel Luft.
Bin gespannt, wieviel Kränze es diesmal werden. Nach oben ist ja erfahrungsgemäß immer noch viel Luft.