Das Tagebuch

24.11.20
Corona-News
Sylvester ohne Böllerei … !
Mir auch egal.
Nur: Massenversammlungen sind doch ohnehin nicht drin, werte Volksvertreter!
Andererseits:
Die paar Böllerei-Opfer fielen ja gar nicht ins Gewicht.
Und vielleicht wären die verehrten Böllermänner ja auch diesmal ausnahmsweise ne Spur vorsichtiger? (Was ich nun auch wiederum nicht glaube.)
Abgesehen davon würden sich die Böllerer ihren Böllerkram dann eben nicht bei Lidl, Aldi und dergleichen, sondern 100pro über andre Kanäle wie Amazon beschaffen.
Und da kann man sich die verursachten Massenverletzungen durch uncertiferzierten Böllerei-Scheiß, produziert in jwd, dann auch ohne Statistiken an 2 appen Fingern selber ausrechnen.
Hinzu käme bei einem Böller-Verbot die absehbare Pleite der hie­sigen Böller-Branche mit hunderten von Böller-Arbeitsplätzen.
Und dann noch die vielen Schwerst-Depressionen aufgrund von Böl­lerei-Entzug, versauten Jahresendzeit-Gefühlen und zwangsweise stundenlanger Sylvesterfernsehglotzerei. Ganz zu schweigen von der dann automatisch neu entstehenden Böller-Bewegung, die sich ratzfatz mit der feinen Querdenkerhorde zusammenrotten täte.
Und es wird keine 2 Wochen dauern und wir dürfen auf Transparen­ten lesen:
„Böllern macht frei“, „Volk ohne Böller“ und „Böllern für den End­sieg“. "Heil Böllermann"
Liebe Volksvertreter,
wollt ihr das?
Nee, ne?
Ja danke.
23.11.20
Corona-News
Weihnachten ohne die buckelige Verwandtschaft … !
Wie soll das denn gehen?
22.11.20
„Internationaler Tag der Hausmusik“
Do re mi fa so la ti do! Und so beschlossen sie auf dem Parteitag der Grünen: Mit Macht an die Fleischtöpfe!
Wer jetzt überrascht ist, hat die letzten 40 Jahre geschlafen.
q.e.d.
21.11.20
Was es alles gibt, tz tz!
„Internationaler Gedenktag Unserer lieben Frau in Jerusalem“ (röm.kath.)
20.11.20
Corona-News
„Absatz von Klopapier normalisiert sich“ (taz)
19.11.20
Ökozid in der ARD
Gestern war „Ökozid“ mit Starbesetzung in der ARD und einer etwas irritierend unförmigen ‚Angela Merkel‘. Demnach werden wir wohl nicht in einer kaputten Umwelt dahinvegetieren, in Kriegen krepie­ren oder sonstwie den Verstand verlieren, sondern uns ganz banal zu Tode amüsieren. Ich war jedenfalls schon mal nach einer Minute (angeblich friedlich) eingeschlafen.
18.11.20
Spalterin der Woche -
Heute: Fau Dr. Franzi Giffey
Frau Franzi Giffey, geborene Frankfurt/Oderin, Bundesministerin für SPD, Familie, Senioren, Frauen, Jugend, neomohammedanische Bademode, Burkinis und sonstiges Gedöns, steht erneut unter Plagiatsverdacht und so berichtet ‚t.online.de‘:
„Bundesministerin Franziska Giffes spaltet das Land“
Und ich wüsste sogar schon, wo die Grenze verläuft. .
17.11.20
„Ein verheißenes Land“
Für die unweigerlich kommenden Stunden der Zweisamkeit mit der lieben Pandemie der erste Buchtipp des Monats:
„Ein verheißenes Land“, Autobiographie von Barack Obama.
Seit heute frisch im Laden, direkt gekauft und kurz überflogen: Geht über 1016 Seiten und hab den Eindruck, es lohnt sich. Zumindest ein wirksames Mittel, um die letzten 4 Jahre mal für n paar Stunden zu vergessen.
16.11.20
Aus der besorgten Mitte dieser feinen Gesellschaft
t-online berichtet:
„In Karlsruhe fand am Samstagnachmittag eine Demonstration der "Querdenker" unter dem Motto "Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Liebe" statt. Etwa 1.000 Teilnehmer demonstrierten gegen die be­stehenden Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dabei sorgte der Auftritt eines elfjährigen Mädchens für Empörung.
  In einem Video der Kundgebung ist zu sehen, wie zuerst die Mutter des Kindes auf einer Bühne gegen die Corona-Regeln wettert, die sie als "bescheuerte Maßnahmen, die keinen Sinn machen" bezeich­net. Dann übernimmt ihre Tochter das Mikrophon und liest eine Ansprache von einem Zettel ab. Sie sagt, sie habe kürzlich Geburts­tag gehabt und hätte fürchten müssen, mit ihren Freunden nicht feiern zu können. "Ich war unendlich traurig darüber, doch meine Eltern haben auch dafür eine Lösung gefunden. Wir mussten die ganze Zeit leise sein, weil wir sonst vielleicht von unseren Nachbarn verpetzt worden wären."
Diese Situation habe sie an Anne Frank erinnert, sagt das Mädchen: "Ich fühlte mich wie bei Anne Frank im Hinterhaus, wo sie mux­mäus­chenstill sein mussten, um nicht erwischt zu werden, aber ich war auch sehr froh, dass ich meinen Geburtstag überhaupt feiern durfte." Das Mädchen erklärt weiter, es sei froh, dass ihre Eltern verstünden, was richtig sei, und dass sie sie trotzdem hätten feiern lassen. Im Duktus der Mutter spricht es von "bescheuerten Maßnah­men" oder "merkwürdigen und absolut sinnlosen Maßnahmen".“
Noch irgendwelche Fragen?