Das Tagebuch

23.2.19
Piff, paff, puff
Heckler & Koch, die supiflorierende Totmacherfirma aus dem gemüt­lichen Baden-württembergischen (Jahresumsatz 200 Millionen Pie­pos), ist wegen illegaler Sturmgewehr-Geschäfte mit Mexiko zu sage und schreibe 3,7 Mio Euro verdonnert worden, eine Summe, über welche sich die eleganten Mordsbuben nach Verlassen des Gerichts herzlichst beömmelt haben dürften. Ein bekannter Spitzenvolksver­treter, der nicht genannt werden wollte, meinte noch im Vorbeirau­schen was wie „Legal, illegal, scheissegal!“ vernommen zu haben, aber dann krähte auch schon kein Hahn mehr danach.
Unterm Strich bleibt jedenfalls dies Land auch im 10. Jahr in Folge die Nr. 4 in der Hitparade der erfolgreichsten Totmacher­exporteure der Welt.
Und ich finde, da kann man auch mal ruhig ein wenig stolz sein, zumal die kleine deutsche Bumsrepublik sich gegen die drei Super­mächte USA, Russland und (ich sag nur:) "Kina, Kina, Kina" ganz dufte behauptet hat - und unser Verteidigungsschrapnell, die 7-fache Mutter und Schreckschraube Uschi v.d.L. kürzlich noch 'nen für­wahr wahr­lich wahren Satz in diesem Zusammenhang gebar:
„Wir Deutschen sollten nicht so tun, als seien wir moralischer als Frankreich oder menschenrechtspolitisch weitsichtiger als Groß­britannien.“
Mit andern Worten: Da is noch piffpaffpuff viel Luft nach oben!
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