Zur Sache:
Der CDU-Ministerpräsident von Thüringen, Mario Voigt, hat bei der Doktorarbeit gemogelt. „Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was! Der Mario hat geschummelt!“
Bis gestern nun war’s nur die handelsübliche jahrelange (seit 2015) öffentliche Rumzankerei um Bedeutungslosigkeiten. Aber jetzt isser raus, der Dreck am Stecken, Mario, und der Doktor is erstma weg...
So weit, so normal. Aber eine Frage bleibt:
Wenn man auf dem Schlachtfeldern im Osten nen Blumenpott gewinnen will, wenn man im parlamentarischen Rennrattenrad einen Höcke permanent anner Hacke hängen hat, wenn die Hälfte des sog. Volkes aus Pack besteht, wenn selbst einige von Marios Stammwählern damit drohen, zu den Arschlöchern überzulaufen, wenn alle andern sich vor Höcke in die Hosen machen und vor allem wenn man weiß, wie knapp die Misstrauensvoterei ausfallen und reichsweit ziemlich üble Auswirkungen zeitigen könnte ...
wie kann man dann so dermaßen dämlich sein, und nicht einmal wenigstens ein Mal in aller Bescheidenheit Pardon zu sagen, bei der Doktorarbeit die Anführungszeichen vergessen zu haben?
Aber so sind se wohl alle, unsere Thüringer Würstchen, zusammen mit ihrem Ministerpräsidenten Mario Mogli.