Das Tagebuch

27.2.26
Aus der Buchstabensuppenküche bestsellender Frauen
heute: Juli Zeh (49)
„Ich kann mir vorstellen, als Bundespräsidentin zu kandidieren. Will damit aber noch einige Jahre warten. Inzwischen kann ich es mir tatsächlich irgendwann einmal vorstellen. Aber nicht jetzt, weil ich das mit der Doppelbelastung nicht in Einklang bringen könnte.“
Bislang sei sie nicht gefragt worden, ob sie für die Nachfolge von Frank Walter Steinmeier antreten wolle,“ so Juli Zeh im Interview mit der ‚Zeit‘. „Wenn die jüngere Tochter Abitur gemacht hat, das wäre vielleicht der erste Moment in dem ich konkret über so was nach­denken würde.“
So, nun wissen wir auch, warum es klug war, um die Bücherstapel von Juli Zeh immer einen Riesenbogen gemacht zu haben. Man muss auch kein Fan von Steinmeier sein, aber das höchste Amt im Staate vor dem Zugriff einer Juli Zeh zu bewahren, hielte ich schon für eine der ersten Bürgerpflichten. Und ob es der ‚Zeit‘ in solch schweren Zeiten zum Vorteil gereicht, lang und breit das beschei­dene Geknösel von Juli Zeh zu verbreiten, werden die ‚Zeit‘-Leser wohl selber entscheiden, wenn selbst dieses Alltagsgeschnarche nicht mehr bezahlbar geworden sein wird.
Der ‚Stadtanzeiger‘, dem ich das Juli-Gequatsche entnommen habe, wird sich jedoch kaum ändern. Er ist jetzt schon das wichtigste Informationsbulletin des Kölner Karnevals und seiner Karnevalisten, Narren und Närrinnen.
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