Ab und zu ist es an der Zeit, tatsächlich „ohne Rücksicht auf Verluste Klartext zu reden“ oder „klare Kante zu zeigen,“ wie das gemeinhin heute so heißt.
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Der Antisemitismusbeauftragte von Brandenburg Andreas Büttner ist aus der Linkspartei ausgetreten und begründete diesen Schritt mit fehlender Unterstützung durch seine bisherige Partei. Außerdem teile er viele Auffassungen der Linken zu Israel nicht. (...)
Büttner betonte gegenüber dem ‚rbb‘, dass er bei seiner Wahl zum Antisemitismusbeauftragten im Jahr 2024 auch von SPD, CDU und Grünen unterstützt worden sei.
"Umso erschütternder ist für mich, was ich seit Jahren innerhalb meiner eigenen Partei erleben muss." So habe der Landesparteitag der Linken in Niedersachsen beschlossen, den Zionismus abzulehnen und Israel als "genozidalen Staat" sowie als "Apartheidstaat" zu bezeichnen. "Diese Beschlüsse sind für mich nicht mehr akzeptabel".“
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Es war einmal …
eine Zeit, da konnte man ohne Weiteres die jeweiligen linken Parteien wählen, ohne sich in Grund und Boden zu schämen, weil in deren Programmen nach wie vor die „Revolution an Haupt und Gliedern“ auf der Tagesordnung stand und der Kommunismus quasi die letzte Hoffnung der Menschheit darstellte, lebenswerte Verhältnisse für alle zu schaffen, ein Leben ohne Rassismus und Antisemitismus. Das einzige, was die Kommunisten am Ende aber erreichten, war die vollständige Desavouierung und restlose Vernichtung dieses letzten Menschheitstraums.
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So, ihr Lieben, damit wären wir am Ende der kurzen Geschichte. Nur wie das aussieht, dafür fehlt mir noch einstweilen die Phantasie.