Das Tagebuch

13.4.26
Gut gebrüllt, Löwe!
Das us-amerikanische sog. Oberhaupt der katholischen Kirche hatte den amerikanischen Präsidenten nur dran erinnern wollen, einmal ein wenig mehr für den Frieden einzutreten, statt überall, Tag und Nacht und an jeder Straßenecke nen neuen Krieg anzuzetteln. Ob solcher unverfrorener Frechheit ließ der US-Präsident daraufhin von sich ein Bild malen, ganz im Stile weltberühmter ‚Kitsch-as-Kitsch-can‘-Künst­ler aus Hinterwalde, wie er höchstpersönlich als der Heilland durch Handaufle­gen einen bettlägrigen Kranken heilt, und zeigte Leo XIV. so nebenbei, wer der wirkliche Stellvertreter Gottes auf Erden und Chef im Vatikan sei. „Der Vatikan, der gehört mir ja sowieso genauso wie dies Grönland. Und auf die höhnische Frage von Josef Stalin seinerzeit „Wieviel Divisionen denn der Papst hätte“ brauchte der oberste Pri­mitivling Amerikas denn auch gar nicht groß zurück­greifen, zumal er Stalin ja auch nicht kannte.
Seit Leo XIV. während Trumps „Regierungszeit“ feststellen durfte, was der mächtigste Mann der Welt in Wahrheit für 'ne hohle Nuss is, hat er auch die Hoffnung fahren lassen, ihm wenigstens das Neue Testament schmackhaft machen zu können. Doch selbst den durch­genudelsten Satz aus der Bergpredigt „Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Kinder Gottes heißen", selbst den hatte er noch nie im Leben gehört. Aber selbst wenn: würde er den für sich nicht gelten lassen. Denn wie sollte er ein Kind Gottes sein, und gleichzeitig noch der Vater von dem Blag ...
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