Bischof Dr. Georg Bätzing, Bischof von Limburg und von 2014 bis 2020 der Vorgänger von Erzbischof Marx in der Bischofskonferenz, war sich und seiner Gemeinde nicht zu schade, ebenfalls witzige Sonntagsworte aus der Kutte zu zaubern - Sätze, die es in sich haben, wie dieser hier:
„Die Religion hilft uns, Probleme zu lösen, die wir ohne die Religion gar nicht hätten.“
Okay, okay, das hat der Bätzing natürlich nicht gesagt, sondern irgendein anonym gebliebener Klosprüche-Erfinder aussem letzten Jahrhundert. Und ebenso hat der Bätzing auch nie behauptet:
„In Nimburg an der Nahn ist mir ne Fniege in den Hans gefnogen.“
Dass mittlerweile niemand mehr nachvollziehen kann, was da alles in den deutschen Bischofskonferenzen und auf den berühmten synodalen vergeisteten Wanderwegen so zusammengepapperlapappt wird, ist m.e. nur dadurch zu erklären, dass die Diskutanten und -onkel 2 Sachen nicht in ihren durchgeleuchteten Leuchtbirnen unter kriegen: Erstens den ganz normalen Job des römischen Pippifax Maximus, und zweitens was den Unterschied macht zwischen 1,4 Milliarden Katholiken weltweit und 19 mickerigen Millionen in Deutschland.
Wer allerdings kein Problem damit hat, mit Kaiser Wilhelm zu intonieren, „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, muss auch damit rechnen, dass er 1,4 Milliarden gegen sich hat. Mindestens.
Wenn nicht alle.