Das Tagebuch

7.8.16
Hiermit erkläre ich das Sommerloch '16 für finito
„Earth“ - neue Platte von Neil Young!
Live-Mitschnitt der Anti-Monsanto-Tour mit den Promise of the real.
KAUFEN !
Is quasi Pflicht.
Ein Mal anhören reicht aber auch.
(Mein Gott Neil, was für ein überflüssiger Scheiß!)

Anmerkung 10 Tage später:
Siehe 17. August
6.8.16
„PUR and friends“
Gestern sah ich ein Plakat, ein furchtbares Plakat, das auf eine ganz furchtbare Musikveranstaltung hinwies - „PUR and friends“. Und ich weiß auch nicht, was mit mir los war, jedenfalls wollte ich unbedingt erfahren, wer wohl die „friends“ von PUR sind. Nun, es sind Andreas Bourani, Daniel Wirtz und Bülent Ceylan.
So, jetzt wissen wir das auch.
Und können diese Burschen, ohne sie jemals gesehen zu haben, da einordnen, wo sie hingehören: pfeilgenau in die Mitte des Zentrums der schleimigsten Unterhaltungsindustriehölle.

(Wer nun seine Stirne kräuselt ob meiner miesen, argumentlosen Komplettbeleidigung der deutschen Terrorgruppe PUR, die seit Jahren in diesem Land kulturell eine Spur der Verwüstung und nichts als verbrannte Erde hinterläßt, findet für die Berechtigung dieser Schmähung 100000fach handfestes Material in dem Nümmerchen, das ich seinerzeit schrob fürs Bestsellerfressen unter der Überschrift „Huhuhuuh, Kinder sind tabuuuh“, Anmerkungen zu Hartmut Engler von PUR)
5.8.16
Na, komm, einen mach ich noch schnell,
bevor ich wieder offline bin
Dpa meldet:
„Merkels Beliebtheit stürzt wegen Flüchtlingspolitik ab“
Weiter?
Weiter:
„Fast zwei Drittel sind laut einer Umfrage gegen die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin. Die Zustimmung für die Kanzlerin ist nach den islamistisch motivierten Anschlägen in Ansbach und Würzburg deut­lich zurückgegangen. In der Liste der beliebtesten Politikern rutscht Angela Merkel auf Rang 6. Horst Seehofer holt dagegen mächtig auf.“
Da soll noch einer sagen, auf dieses Volk könne man sich nicht ver­lassen!
4.8.16
Sommerloch
Liebe Leute!
Ich habe mir erlaubt, das Sommerloch zu vergrößern und 1 Woche hinten dran zu hängen. Das Rattenrennen der täglichen Stußanalyse pausiert also noch ein Weilchen. Außer durchgeknallten Türken is' ja eh nix los.
Bis denne.
17.7.16
Aus der Reihe
„Die schlechte Nachricht“
Dpa meldet:
„Im vergangenen Jahr haben deutlich weniger Menschen mit den großen christlichen Kirchen in Deutschland gebrochen.“
Ja, aber … aber irgendwann … irgendwann müssen die Hütten doch leer sein! Oder kann ich nicht mehr rechnen?
16.7.16
Militär-Putsch in der Türkei gescheitert
Und das Volk schreit dazu:
„Allahu akbar!“
Jetzt müssen die Ziegen des Landes aber mächtig auf der Hut sein!

= = = * * ~ ( ~ * * = = =

Ich bin übrigens ab heute wieder mal für 8 Tage offline.
15.7.16
Nachtrag zu gestern
Springers 'Welt' lacht und empört sich:
„Der französische Präsident François Hollande hat die Haare schön. Und das kostet: Laut der Satirezeitung 'Le Canard Enchaîné' leistet er sich einen Privatfriseur für fast 10.000 Euro im Monat. Auf Staats­kosten.“
Jaja, ganz schlimm.
Die Franzosen sehen das traditionell etwas anders. Aber eine solche hedonistisch sinn- und zweckfreie „Leck mich!“-Haltung ist natürlich nicht von einer Presse zu erwarten, die ihren brunzdummen Bundes­präsidenten nicht wegen seiner Brunzdummheit, sondern wegen ei­nes geschenkten Bobbycars bis ins Schlafzimmer verfolgt.
Andererseits: Einen Liedtext ernstzunehmen, hat manchmal auch was für sich. Wäre statt der 'Marseillaise' das schönere, das bessere Lied die Nationalhymne geworden, nämlich „Ah! Ça ira!“, müsste der Präsident zum Beispiel immer singen::

Ah, wir werden es schaffen,
Die Adeligen an die Laterne!
Ah, wir werden es schaffen,
Die Adeligen werden wir aufknüpfen!

Die Tyrannei wird ihren Geist aushauchen,
Die Freiheit wird triumphieren,
Ah, wir werden es schaffen,
Es gibt weder Adelige noch Priester mehr,
Ah, wir werden es schaffen,
Die Gleichheit wird überall herrschen.
Ah! Ça ira!
Ah! Ça ira!
Ah! Ça ira!


P.s.:
Als gestern Abend der islam. Terror-Anschlag in Nizza über 80 Tote forderte, war der obige Text schon geschrieben. Jetzt wäre wohl was anderes zu schreiben. Zum Beispiel:
Wie sähe ein guter, schöner und gerechter Hymnentext aus, der zur Befreiung vom islam. Teufel aufriefe?
14.7.16
Die französische Nationalhymne
Allons enfants de la Patrie,
Le jour de gloire est arrivé!
Contre nous de la tyrannie,
L’étendard sanglant est levé.
Entendez-vous dans les campagnes
Mugir ces féroces soldats?
Ils viennent jusque dans vos bras
Égorger vos fils, vos compagnes.


Auf, Kinder des Vaterlands,
Der Tag des Ruhmes ist gekommen!
Gegen uns Tyrannei,
Das blutige Banner ist erhoben.
Hört ihr auf den Feldern
Diese wilden Soldaten brüllen?
Sie kommen bis in eure Arme,
Um euren Söhnen, euren Gefährtinnen
die Kehlen durchzuschneiden.

Aux armes, citoyens,
Formez vos bataillons,
Marchons, marchons!
Qu’un sang impur
Abreuve nos sillons!


Zu den Waffen, Bürger,
Formt eure Truppen,
Marschieren wir, marschieren wir!
Unreines Blut
Tränke unsere Furchen!


P.s.:
Liest sich schon etwas anders als "Einigkeit & Recht & Freiheit", wa?! ... Ganz abgesehen von der Mucke!
13.7.16
Hallo, Nobby! Tachchen, Herr Blüm!
Sie haben ja recht: Immer nur 'gegen, gegen, gegen' is doch öde! Heute haben wir mal was für Sie! Dpa meldet:
„Immer mehr Rentner müssen arbeiten“
Und so geht’s weiter:
„Hamburg - Rentner haben grundsätzlich niemals Zeit: In der Hansestadt gehen sogar immer mehr Senioren einer regulären Arbeit nach. Lag die Quote der Erwerbstätigkeit der 65- bis 70-
Jährigen im Jahr 2000 bei zehn Prozent, so sind es jetzt 19.“