Das Tagebuch
16.2.13
Das Wort zum Sonntagheute von Emile Zola
„Die Zivilisation wird so lange kranken,
bis der letzte Stein der letzten Kirche dem letzten Priester auf den Kopf gefallen sein wird.“
15.2.13
TV-Duell Merkel vs. Steinbrück
Edmund Stoiber –
den Mann kennen Sie doch noch, nicht wahr?: „Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München …“ –
also von diesem Edmund Stoiber stammt die Idee,
als Moderator für das TV-Duell Merkel vs. Steinbrück den Stephan Raab zu engagieren. Und
Steinbrück hat schon zugesagt...
Stephan Raab, find ich, is nicht schlecht.
Aber noch besser käme der 19-jährige Doofmann Joey Heindle,
der Dschungelkönig von diesem Jahr.
Oder Ratzinger.
Stephan Raab, find ich, is nicht schlecht.
Aber noch besser käme der 19-jährige Doofmann Joey Heindle,
der Dschungelkönig von diesem Jahr.
Oder Ratzinger.
14.2.13
Benedikt XVI. - Was wird von ihm bleiben?
Kaum sagt der Tatter-Papa zum Abschied leise „Servus“, geht auch schon die übliche Kritikasterei los:
Was er denn groß geleistet hätte!
Ein Erzreaktionär wär er gewesen
und hätte ansonsten nur mit sei-
nen knallroten Deppen-Pantoffeln hinterm Tabernakel rumgehockt usw. usf.
„Nein, nein, nein“, rufe ich da, „nein und abermals nein!“
Gut, viel war's nicht, aber eins hat er geschafft:
Er hat den Limbus abgeschafft!
Den Limbus, liebe Ungläubigen, gab es mehr als 1600 Jahre lang. Der Limbus – auf Deutsch: die Vorhölle – ist der traurige Ort,
wohin auf ewig alle kleinen Säuglinge kommen, die gestorben sind,
ohne vorher getauft worden zu sein.
Jawohl! Der Limbus! Und noch mal für alle, die sich das nicht vor-
stellen können:
Der Limbus, die sog. Vorhölle ist der Ort, wohin auf ewig alle kleinen Säuglinge kommen, die gestorben sind, ohne vorher getauft worden zu sein.
Und diese unglaubliche Vorhölle, die hat der Benedikt abgeschafft,
nach monatelanger interner Diskussion, und zwar am 20. April (!) 2007.
Das war Benedikt XVI.,
dieser einfache Arbeiter im wissenschaftlichen Weinberg des Herrn, dieser allseits verehrte „Gottesgelehrte, große Moralphilosoph und
humane Intellektuelle“ unwahrscheinlichen Ausmaßes.
Halleluja!
nen knallroten Deppen-Pantoffeln hinterm Tabernakel rumgehockt usw. usf.
„Nein, nein, nein“, rufe ich da, „nein und abermals nein!“
Gut, viel war's nicht, aber eins hat er geschafft:
Er hat den Limbus abgeschafft!
Den Limbus, liebe Ungläubigen, gab es mehr als 1600 Jahre lang. Der Limbus – auf Deutsch: die Vorhölle – ist der traurige Ort,
wohin auf ewig alle kleinen Säuglinge kommen, die gestorben sind,
ohne vorher getauft worden zu sein.
Jawohl! Der Limbus! Und noch mal für alle, die sich das nicht vor-
stellen können:
Der Limbus, die sog. Vorhölle ist der Ort, wohin auf ewig alle kleinen Säuglinge kommen, die gestorben sind, ohne vorher getauft worden zu sein.
Und diese unglaubliche Vorhölle, die hat der Benedikt abgeschafft,
nach monatelanger interner Diskussion, und zwar am 20. April (!) 2007.
Das war Benedikt XVI.,
dieser einfache Arbeiter im wissenschaftlichen Weinberg des Herrn, dieser allseits verehrte „Gottesgelehrte, große Moralphilosoph und
humane Intellektuelle“ unwahrscheinlichen Ausmaßes.
Halleluja!
13.2.13
Politischer Aschermittwoch
Ich hab mir alle die Reden angehört …
Ach, wie schön wär es doch in diesem Lande und für dieses Land, wenn sich unsre Politiker einigen könnten und den Beschluss fassten, (Es ist ja schließlich auch der Beginn der Fastenzeit!), wenigstens an diesem Tage – und sei es auch nur für 24 Stunden –
einfach mal die Fresse zu halten.
Ach, wie schön wär es doch in diesem Lande und für dieses Land, wenn sich unsre Politiker einigen könnten und den Beschluss fassten, (Es ist ja schließlich auch der Beginn der Fastenzeit!), wenigstens an diesem Tage – und sei es auch nur für 24 Stunden –
einfach mal die Fresse zu halten.
11.2.13
Aus Tausendundeiner Nachtheute: Saudi-Arabien
Nach 200 Leopard-Panzern schippern demnächst auch Patrouillen-
boote für 1,5 Milliarden Möpse nach Saudi-Arabien. Dazu der deut-
sche Regierungssprecher Steffen Seibert, der Mann, der so spricht, wie er heißt:
„Aber das heißt nicht, dass die Regierung die Menschenrechte nicht berücksichtige. Wenn es um Waffenausfuhren aus Deutschland geht
herrscht bei uns grundsätzlich eine Atmosphäre der Nachdenklichkeit.“
boote für 1,5 Milliarden Möpse nach Saudi-Arabien. Dazu der deut-
sche Regierungssprecher Steffen Seibert, der Mann, der so spricht, wie er heißt:
„Aber das heißt nicht, dass die Regierung die Menschenrechte nicht berücksichtige. Wenn es um Waffenausfuhren aus Deutschland geht
herrscht bei uns grundsätzlich eine Atmosphäre der Nachdenklichkeit.“
10.2.13
Merkel feuert Schavan
Diesmal allerdings nicht ganz so eiskalt, sondern eher –
wie sie so sagt – „mit sehr schwerem Herzen“.
Nichtsdestotrotz:
Leichen pflastern ihren Weg. Angela die Große!
Und nicht wenige fragen sich:
„Wie kriegt die das bloß immer hin? Hat die das studiert?“
Na, ihre Doktorarbeit trug jedenfalls den Titel:
„Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen
mit einfachem Bindungsbruch“.
Und zwar damals schon summa cum laude.
wie sie so sagt – „mit sehr schwerem Herzen“.
Nichtsdestotrotz:
Leichen pflastern ihren Weg. Angela die Große!
Und nicht wenige fragen sich:
„Wie kriegt die das bloß immer hin? Hat die das studiert?“
Na, ihre Doktorarbeit trug jedenfalls den Titel:
„Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen
mit einfachem Bindungsbruch“.
Und zwar damals schon summa cum laude.
9.2.13
Neues aus dem Erzbistum Köln
Interessiert das irgendjemand?
Egal.
Der liebe J. Kardinal Meisner beklagt in einem Rundschreiben an seine lieben Dompfaffen eine „in der Gesellschaft grassierende Katholikenphobie“.
Katholikenphobie …
Is dat denn?
Hab ich ja noch nie gehört!
Katholikenphobie.
Is ja niedlich!
Katholikenphobie.
Hm. Muss ich mal drüber nachdenken …
(Also, Angst hab ich eigentlich nicht. Mir kommt manchmal nur die Kotze hoch.)
Egal.
Der liebe J. Kardinal Meisner beklagt in einem Rundschreiben an seine lieben Dompfaffen eine „in der Gesellschaft grassierende Katholikenphobie“.
Katholikenphobie …
Is dat denn?
Hab ich ja noch nie gehört!
Katholikenphobie.
Is ja niedlich!
Katholikenphobie.
Hm. Muss ich mal drüber nachdenken …
(Also, Angst hab ich eigentlich nicht. Mir kommt manchmal nur die Kotze hoch.)
8.2.13
FDP – Wie geht’s, wie steht’s?
Mir egal.
Aber Jörg-Uwe Hahn, FDP-Präsidiumsmitglied und – wie man so sagt „im Übrigen“ dem Philipp Rösler nicht gerade in übertriebener Freundschaft verbunden, sieht die Situation so:
„Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vize-
kanzler auch noch länger zu akzeptieren.“
Jörg-Uwe Hahn!
Im Übrigen Integrationsminister in Hessen!
Aber Jörg-Uwe Hahn, FDP-Präsidiumsmitglied und – wie man so sagt „im Übrigen“ dem Philipp Rösler nicht gerade in übertriebener Freundschaft verbunden, sieht die Situation so:
„Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vize-
kanzler auch noch länger zu akzeptieren.“
Jörg-Uwe Hahn!
Im Übrigen Integrationsminister in Hessen!