Weil die BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, im Zusammenhang mit dem System 'Wirecard' genau das getan hat, wofür ihre Angestellten auch angestellt waren, nämlich systematisch wegzugucken, will der erfolgreiche Bundesfinanzminister und Sozialdemokrat Olaf eine ordentliche Vereinsreform und teilte der ‚Tagesschau‘ umgehend mit:
„Ich will eine harte Kontrolle der Finanzmärkte. Ich will eine Finanzaufsicht mit Biss."
Nun, nachdem das Gelächter in den jeweiligen oberen Etagen der System-Halunken verklungen war und sich der kurze Zwerchfell-Krampf gelöst hatte, ging man beiderseits beruhigt und voller Tatendrang zurück auf Arbeit.
Denn was sollte das wieder mit dem „Biss“? Spätestens seit Beginn des 1. Weltkriegs hatte die SPD ja schon keine Zähne mehr. Und um im Bilde zu bleiben: Was bleibt dann alten Leuten ohne Zähne noch groß -
außer Lutschen? (Wenn Sie wissen, was ich meine ...) Wenn dieses nicht sowieso schon immer ihre raison d'ätre gewesen war.
Das Tagebuch
3.2.21
Ach, SPD ...
2.2.21
Entschuldigung à la WDR
Nachdem das Ende der Zigeunersauce von der „letzten Instanz“, vertreten durch unsere forschen Rassekundler von der Comedy-Front, ausgiebigst im Brustton der an den Haaren herbeigezogenen Betroffenheit und im Namen der deutschen Leitkultur betrauert worden war, war im Gegenzug dazu bei einem Teil der erstaunten Fernsehzeugen mit dieser öffentlich-rechtlichen Verteidigung selbstgewählter Verblödung inkl. rassistischer Grundierung zwar nicht das Ende der beliebten Sauce, aber endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht. Und so hagelte es stundenlang Protest-Mails in nie dagewesenem Ausmaße.
Und also schüttete man sich im Sender und in aller Öffentlichkeit ganz ehrliche Asche aufs Haupt, verstand zwar weiterhin bei dem Thema nur Bahnhof, gelobte aber die Besserung der Anstalt und versprach für die Zukunft mehr Gedankengänge.
Karin Kuhn, ihres Zeichens WDR-Unterhaltungchefin und letztinstanzlich verantwortlich für den hauseigenen Mist, erklärte dementsprechend:
„Diese Folge von ‚Die letzte Instanz‘ ist misslungen. Das hätten wir anders und besser machen können.“
Wie, ‚besser‘? Noch besser?
Na, det kann ja lustig werden!
Prosit! Zapp und weg.
Und also schüttete man sich im Sender und in aller Öffentlichkeit ganz ehrliche Asche aufs Haupt, verstand zwar weiterhin bei dem Thema nur Bahnhof, gelobte aber die Besserung der Anstalt und versprach für die Zukunft mehr Gedankengänge.
Karin Kuhn, ihres Zeichens WDR-Unterhaltungchefin und letztinstanzlich verantwortlich für den hauseigenen Mist, erklärte dementsprechend:
„Diese Folge von ‚Die letzte Instanz‘ ist misslungen. Das hätten wir anders und besser machen können.“
Wie, ‚besser‘? Noch besser?
Na, det kann ja lustig werden!
Prosit! Zapp und weg.
1.2.21
Im Namen des Volkes
Wenn im WDR eine Talkshow ausgebrütet wird unter dem zukunftsweisenden Titel „Die letzte Instanz“ und der Moderatoren-Azubi Steffen Hallaschka dazu eine für das durchschnittliche deutsche Intelligenzvorkommen repräsentative Lall- und Laberrunde zusammencastet, dann besteht sie aus Jürgen Milski („Big Brother“ der ersten Stunde und Ballermann-Sänger der extrafeinen Art), Micky Beisenherz ( Comedy-Literat und „Dschungelcamp“-Texter), eine Janine Kunze (selbe Branche) plus Zombie-Legende Thomas Gottschalk, auf dass ein jeder frei Schnauze und nach Lust und Laune und Vermögen zum popoleeren Thema „Das Ende der Zigeunersauce: Ist das ein notwendiger Schritt?“ seinen ganz eigenen, individuellen Senf abliefere – dann ist eine klassische Sternstunde des Westdeutschen Rundfunks vorprogrammiert.
Hier jetzt die Rosinen im Erbrochenen nochens zu servieren, erspar ich mir und Ihnen. Um den weiten Horizont dieser rassekundlichen Kulturamöben zu erahnen, sollte ein Halbsatz von Gottschalk reichen, der die in der Tat bemerkenswerte Anekdote zum Besten gab, auf einer Kostümparty in Los Angeles in Jimi-Hendrix-Verkleidung das erste Mal erfahren zu haben, "wie sich ein Schwarzer dann fühlt".
Unabhängig davon, dass natürlich nur schwer zu ertragen war, was da an diesem und ähnlich horrendem Stuss und locker felsenfest internalisiertem Rassismus kollektiv abgefeuert wurde, ist es schon sinnig, so was im Original und unzensiert durch die offenen-rechtlichen Kanäle zu jagen. Und zwar nur aus einem einzigen Grund: Damit die Betroffenen diesmal genauer wissen, wann sie ihre Koffer packen müssen.
Hier jetzt die Rosinen im Erbrochenen nochens zu servieren, erspar ich mir und Ihnen. Um den weiten Horizont dieser rassekundlichen Kulturamöben zu erahnen, sollte ein Halbsatz von Gottschalk reichen, der die in der Tat bemerkenswerte Anekdote zum Besten gab, auf einer Kostümparty in Los Angeles in Jimi-Hendrix-Verkleidung das erste Mal erfahren zu haben, "wie sich ein Schwarzer dann fühlt".
Unabhängig davon, dass natürlich nur schwer zu ertragen war, was da an diesem und ähnlich horrendem Stuss und locker felsenfest internalisiertem Rassismus kollektiv abgefeuert wurde, ist es schon sinnig, so was im Original und unzensiert durch die offenen-rechtlichen Kanäle zu jagen. Und zwar nur aus einem einzigen Grund: Damit die Betroffenen diesmal genauer wissen, wann sie ihre Koffer packen müssen.
31.1.21
Ab morgen soll‘s wieder geordnet weitergehen
Freut euch des Lebens und bleibt schön negativ!
Euer W
Euer W
19.1.21
Dead- und Headline der „Bild“ auf Seite 1
„Raf-Bunker im Wald entdeckt -
Werden jetzt die letzten Geheimnisse der Terror-Bande gelöst?“
Hallihallo, das hättet ihr wohl gerne, was?! Ihr sauberen Trüffelschweine … der größten Dreckszeitung Europas!
Werden jetzt die letzten Geheimnisse der Terror-Bande gelöst?“
Hallihallo, das hättet ihr wohl gerne, was?! Ihr sauberen Trüffelschweine … der größten Dreckszeitung Europas!
17.1.21
„Tatort“-Kurzkritik
Ich brauchte keine 10 Sekunden: Zapp und weg.
(Ihr könnt mich mit eurem heimattümelichen Dialekt-Fetischismus alle mal kreuzweise a… A… l...
(Ihr könnt mich mit eurem heimattümelichen Dialekt-Fetischismus alle mal kreuzweise a… A… l...
16.1.21
betr.: Wahl des neuen CDU-Parteivorsitzenden auf dem CDU-Parteitag
Kann mich nicht entsinnen, dass mich solche Veranstaltungen in der Vergangenheit sonderlich interessiert hätten. Doch diesmal spielte sich geradezu Historisches ab: Endspiel für Flötenfritze Merz!
Und so sei dem Himmel gelobt, getrommelt und gepfiffen! Was habe ich in den letzten Monaten voll der Angst und in höchster Not haufenweise Rosenkränze runterlitaneit! Stoßgebete über Stoßgebete, kulminierend im finalen Seufszer aller empfindsamen Kreaturen „Oh, allmächtiger, gnädiger Strohsack! Lass bitte diese falsche Flasche an uns vorüber gehen!“
Und? Gern gebe ich es zu: Es hat geklappt! Den sind wir ein für alle Male los! Diese egomane Four-letter-word-Visage werden wir nie wiedersehen! Und gerne möchte ich ihm noch einen für diesen Ort vielleicht etwas ungewöhnlichen, ja extraordinären Gruß hinterherschicken, einen Gruß, der mir gleich zweimal in letzter Zeit, gesendet im Öffentlich-Rechtlichen, in ganz normal serösen Spielfilmen untergekommen war:
„Fick dich!“
Und so sei dem Himmel gelobt, getrommelt und gepfiffen! Was habe ich in den letzten Monaten voll der Angst und in höchster Not haufenweise Rosenkränze runterlitaneit! Stoßgebete über Stoßgebete, kulminierend im finalen Seufszer aller empfindsamen Kreaturen „Oh, allmächtiger, gnädiger Strohsack! Lass bitte diese falsche Flasche an uns vorüber gehen!“
Und? Gern gebe ich es zu: Es hat geklappt! Den sind wir ein für alle Male los! Diese egomane Four-letter-word-Visage werden wir nie wiedersehen! Und gerne möchte ich ihm noch einen für diesen Ort vielleicht etwas ungewöhnlichen, ja extraordinären Gruß hinterherschicken, einen Gruß, der mir gleich zweimal in letzter Zeit, gesendet im Öffentlich-Rechtlichen, in ganz normal serösen Spielfilmen untergekommen war:
„Fick dich!“
14.1.21
Aus der Serie „Zapp & weg“
Peter Hahne, gnadenloser Moralin-Fachverkäufer, bekannt aus TV-Funk&Fuck, und nicht totzukriegender Jesus-Imitator aus der 3. Liga, hat sich 2 nagelneue Hüftgelenke reinpflanzen lassen. Und was gab der gute Mann als erstes nach der heiligen Narkose zum Besten?
„Dank dem Herrn, ich kann wieder gehen!“
Und zapp, weg war er.
„Dank dem Herrn, ich kann wieder gehen!“
Und zapp, weg war er.
12.1.21
„Post von Wagner“
Master F.J.Wagner, unser allerliebster Schmierlappen von Springers Gnaden, der kolumnierende Testosteron-Zwerg und irre Zeilenschinderhannes aus der Hauptstadt, der sie nicht alle auf der Latte hat, schenkt uns heute, nach einem intensiven Griff in seinen Hosenschlitz, ungefragt das folgende Meisterwerk deutscher Journalistenliteratur:
„Liebe Kamala Harris,
Sie sind auf dem ‚Vogue‘-Cover, während Amerika weint. Die Zeitschrift ‚Vogue‘ beschäftigt sich mit Mode, Stil, Look, Frisuren, Farben, Emanzipation, Nagellack. Sie sind demnächst die mächtigste Frau der Welt, Vize-Präsidentin der USA.
Mit Verlaub, mich interessiert nicht, welche Hosenanzüge Sie tragen, wie Sie Ihr Haar stylen und was für Schuhe Sie tragen. Mich interessiert Ihr Gehirn. Allein Ihr Gehirn macht Hoffnung und nicht Ihr Lagellack.
Zugegeben: Sie sind eine verdammt gut aussehende Frau. Sie haben ein Gesicht, das einem gefällt. Ein ‚Vogue‘-Model wird Vize-Präsidentin. Eine Vize-Präsidentin als ‚Voge‘-Model. Wie verrückt ist unsere Welt?
Herzlichst
Ihr F.J. Wagner“
Hör mal, Wagner!
Da ich Ihrem Therapeuten nicht ins ohnehin sinn- und erfolglose Handwerk pfuschen will, belasse ich‘s einfach bei der kurzen, klärenden Nachfrage: Sollte denn Ihrer Meinung nach die demnächst mächtigste Frau der Welt besser so eminent scheisse aussehen wie Sie?
Sehen se?
Na also.
„Liebe Kamala Harris,
Sie sind auf dem ‚Vogue‘-Cover, während Amerika weint. Die Zeitschrift ‚Vogue‘ beschäftigt sich mit Mode, Stil, Look, Frisuren, Farben, Emanzipation, Nagellack. Sie sind demnächst die mächtigste Frau der Welt, Vize-Präsidentin der USA.
Mit Verlaub, mich interessiert nicht, welche Hosenanzüge Sie tragen, wie Sie Ihr Haar stylen und was für Schuhe Sie tragen. Mich interessiert Ihr Gehirn. Allein Ihr Gehirn macht Hoffnung und nicht Ihr Lagellack.
Zugegeben: Sie sind eine verdammt gut aussehende Frau. Sie haben ein Gesicht, das einem gefällt. Ein ‚Vogue‘-Model wird Vize-Präsidentin. Eine Vize-Präsidentin als ‚Voge‘-Model. Wie verrückt ist unsere Welt?
Herzlichst
Ihr F.J. Wagner“
Hör mal, Wagner!
Da ich Ihrem Therapeuten nicht ins ohnehin sinn- und erfolglose Handwerk pfuschen will, belasse ich‘s einfach bei der kurzen, klärenden Nachfrage: Sollte denn Ihrer Meinung nach die demnächst mächtigste Frau der Welt besser so eminent scheisse aussehen wie Sie?
Sehen se?
Na also.