Der billige nordrhein-westfälische Unterhaltungspolitiker Wolfgang Bosbach (CDU) auf die Frage des ‚Kölner Stadtanzeigers‘
„Was halten Sie von Schwarz-Grün als Modell für den Bund“:
„Um Gottes Willen! Von Schwarz-Grün halte ich gar nichts.“
Hey, Herr Bosbach, da bin ich ja ganz bei Ihnen. Aber aus Gründen, da kommen Sie im Leben nicht drauf!
Das Tagebuch
2.7.24
Jetzt der nu wieder!
1.7.24
Mein Hörtipp - natürlich nicht für jederman, aber für jede Gelegenheit
„Mickey 3d“
live a Saint Etienne
auf youtube, cd und video
von 2004
***
Und wo wir grad in der Gegend sind:
Liebe Franzosen,
Baut ja keinen Scheiß bei den nächsten Wahlen! Sonst schreib ich nie wieder "Liebe Franzosen!"
live a Saint Etienne
auf youtube, cd und video
von 2004
***
Und wo wir grad in der Gegend sind:
Liebe Franzosen,
Baut ja keinen Scheiß bei den nächsten Wahlen! Sonst schreib ich nie wieder "Liebe Franzosen!"
30.6.24
Leute, kommt, wir gehen Brandmauern einreißen!
Wenn ich zufällig beim Rumzappen mitkriege, dass Giovanni di Lorenzo sich ohne Not Friedrich Merz in seine Schwatzbude holt, wenn Ina Müller desgleichen mit Markus Söder macht, wenn Nachrichtensprecher sich selber offensichtlich wichtiger finden als die Nachrichten, die sie versprechen, oder auch wenn keine TV-Doku mehr ohne diese verfluchte drunter geschmierte Kaufhausmusik produziert wird, wenn selbst ehemals harmlose „Wettervorhersagen“ von eitel-egomanen, öffentlichkeitsgeilen Hampelmännern zu unangehmen Privatshows mit kalkuliert bräsigem Fremdschämcharakter hochpoliert werden, wenn in diesen kranken Anstalten plötzlich alle anfangen, Hinz und Kunz und alle andern und Gott und die Welt zu duzen und man die schlimmsten unter ihnen im WDR findet, ohne sie suchen zu müssen, wenn also m.a.W. allen alles offenbar absolut egal geworden ist, alles, aber auch absolut alles, außer ihre alberne Quote und Tiernahrung und und und und und und und:
dann sitzen wahrscheinlich über kurz oder lang auch Leute wie Alice Weidel und Tino Chrupalla bei Maischberger und Konsorten ihre Ärsche platt … wie, bitte was? Schon längst passiert?! Na, prima, da könnense mal sehen. Dann ist es wohl nur noch ne Frage der Zeit, wann sich dort die ersten Hitler-Imitatoren die Klinke in die Hände drücken … wie, was, auch schon gelaufen?
Moment, mein Satz war aber noch nicht zu Ende. Ich wollte sagen, dann ist es wohl nur noch ne Frage der Zeit, wann sich dort die ersten Hitler-Imitatoren die Klinke in die Hände … bitte was? Hatt' ich schon gesagt?!
Ach, was! Kann man mal sehen, wie schnell doch die Zeit vergeht. Und sich alles wiederholt, und sei es auch nur als Farce.
dann sitzen wahrscheinlich über kurz oder lang auch Leute wie Alice Weidel und Tino Chrupalla bei Maischberger und Konsorten ihre Ärsche platt … wie, bitte was? Schon längst passiert?! Na, prima, da könnense mal sehen. Dann ist es wohl nur noch ne Frage der Zeit, wann sich dort die ersten Hitler-Imitatoren die Klinke in die Hände drücken … wie, was, auch schon gelaufen?
Moment, mein Satz war aber noch nicht zu Ende. Ich wollte sagen, dann ist es wohl nur noch ne Frage der Zeit, wann sich dort die ersten Hitler-Imitatoren die Klinke in die Hände … bitte was? Hatt' ich schon gesagt?!
Ach, was! Kann man mal sehen, wie schnell doch die Zeit vergeht. Und sich alles wiederholt, und sei es auch nur als Farce.
29.6.24
Überflussgesellschaft
Erste Meldung links oben, „Panorama“-Seite vom ‚Kölner Stadtanzeiger':
„Thomas Gottschalk hat sich verlobt.“
Und, was sagen wir dazu? Es interessiert mich einen unfassbaren SCHEISSDRECK.
„Thomas Gottschalk hat sich verlobt.“
Und, was sagen wir dazu? Es interessiert mich einen unfassbaren SCHEISSDRECK.
28.6.24
Heute bin ich mal ein 68er
„Es begann alles damit, das ich einen starken Schnupfen bekam. Ich bin dann auch zum Arzt gegangen und habe mich untersuchen lassen. Und er machte so'n merkwürdiges Gesicht dabei, ich fragte ihn:
"Isses denn was Schlimmes?"
"Tja", meinte der, "Sie haben Krebs, Sie leben nur noch ein paar Tage! Am besten Sie legen sich jetzt schön ins Bett, machen sich'n paar feuchte Umschläge. Sie haben eben zu wüst gelebt – jetzt haben Se den Salat!"
Ich war natürlich völlig durcheinander und als ich erst wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, bin ich dann zum dummen Bruno gegangen – ich wollte mich mal richtig aussprechen!“
(Hannes Wader)
Naja, is nich ganz so. Aber es wadert mir immer öfter so durch die klapprige Birne. Bin auch wohl nicht der einzige, dem's so ergeht. (Aus der Serie „Nicht immer, aber immer öfter“)
"Isses denn was Schlimmes?"
"Tja", meinte der, "Sie haben Krebs, Sie leben nur noch ein paar Tage! Am besten Sie legen sich jetzt schön ins Bett, machen sich'n paar feuchte Umschläge. Sie haben eben zu wüst gelebt – jetzt haben Se den Salat!"
Ich war natürlich völlig durcheinander und als ich erst wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, bin ich dann zum dummen Bruno gegangen – ich wollte mich mal richtig aussprechen!“
(Hannes Wader)
Naja, is nich ganz so. Aber es wadert mir immer öfter so durch die klapprige Birne. Bin auch wohl nicht der einzige, dem's so ergeht. (Aus der Serie „Nicht immer, aber immer öfter“)
27.6.24
„Massenexodus aus der katholischen Kirche“
Unser netter, fleißiger, allzeit parater, kritisch-abgebrochener Theologie-Studiosus und atemloser politischer Chefkorrespondent der ‚Kölner Kirchenzei… nein, des Kölner Stadtanzeigers‘ Joachim Frank … Nein, nein, stop, heute mal keine billige Polemik. Nee, „warum sachlich, wenn’s auch persönlich geht“ (Edition Tiamat) …
Also noch mal von vorne: Joachim Frank, einer, wenn nicht der letzte religiös angehauchte Traumfänger im kölschen Rebstock von Maria Woelki … Ha, war grad versucht zu sagen „letzte lebende Reblaus im Weinberg des Herrn“, aber ich lass es lieber … also, der hat etwas geschrieben, worüber nicht die Leserschaft seines Blattes noch mal nachdenken sollte, sondern, pardon, er selber: Und zwar über den aktuellen „Massenexodus aus der katholischen Kirche.“
Werter sensibler Herr Beobachter, vielleicht empfinden Sie es ja als übertriebene Korinthen-äh-zählerei, als überflüssige Sprachnörgel- oder gar als Besserwisserei. Es müssen auch nicht immer gleich Israeliten sein, wenn massenhaft Leute plötzlich die Brocken hinschmeissen und alle Brücken abreissen, ihre Zelte abbauen, auf Nimmerwiedersehen sagen und von irgendwo nach Posemuckel abhauen. Aber möglicherweise ist es ja gar nicht so abwegig daran zu erinnern, dass ein wesentlicher Fakt bei der jüdischen Exodus-Legende der Punkt war, dass nicht alle einfach ziel- und planlos drauflos marschierten und gut war’s. Nein, das Leben unter der Knute des ägyptischen Pharaos war ihnen existentiell unerträglich geworden und was Besseres als den Tod, so fanden sie wie später die Bremer Stadtmusikanten, könnten sie usw. Der Rest ist bekannt. Außerdem war Moses der Gute in der Geschichte und nun wirklich der größte Führer aller Zeiten.
Was ich sagen wollte:
Der Erzkanal Maria Woelki ist zwar einer vom ‚Opus Dei‘, ein ganz und gar schlimmer Finger, aber eben kein ägyptischer Pharao, und die wegen Macht’miss’brauch, Kirchensteuer und ähnlichem Bimbes erregten Katholiken sind nicht die Israeliten von damals, und Sie, werter Herrfrank- und Freiherr, nicht der Mann, der mit seinem Stab gegen nen Felsen oder irgend'ne Kirchentüre stupst, und schon läuft die Karre wieder.
Sie haben zwar dieses überregionale Provinzblatt zur Plattform und Sie sind wohl der nette Onkel vom Fach. Das ist aber auch schon fast alles. Nicht mal die Franzosen hatten es seinerzeit geschafft, die Bischöfe nachhaltig zum Teufel zu jagen. Seiense doch einfach nur froh, dass so viele aus diesem Verein austreten. Reformierbar ist vielleicht ein Reformhaus, aber nicht die Kirche. Besser für meinen Geschmack wär es auch allerdings, wenn die Leut’ nicht nur aus der Kirche austräten, sondern es in der Kirche täten. Das hätte jedenfalls in der Tat was von Massenexodus.
Also noch mal von vorne: Joachim Frank, einer, wenn nicht der letzte religiös angehauchte Traumfänger im kölschen Rebstock von Maria Woelki … Ha, war grad versucht zu sagen „letzte lebende Reblaus im Weinberg des Herrn“, aber ich lass es lieber … also, der hat etwas geschrieben, worüber nicht die Leserschaft seines Blattes noch mal nachdenken sollte, sondern, pardon, er selber: Und zwar über den aktuellen „Massenexodus aus der katholischen Kirche.“
Werter sensibler Herr Beobachter, vielleicht empfinden Sie es ja als übertriebene Korinthen-äh-zählerei, als überflüssige Sprachnörgel- oder gar als Besserwisserei. Es müssen auch nicht immer gleich Israeliten sein, wenn massenhaft Leute plötzlich die Brocken hinschmeissen und alle Brücken abreissen, ihre Zelte abbauen, auf Nimmerwiedersehen sagen und von irgendwo nach Posemuckel abhauen. Aber möglicherweise ist es ja gar nicht so abwegig daran zu erinnern, dass ein wesentlicher Fakt bei der jüdischen Exodus-Legende der Punkt war, dass nicht alle einfach ziel- und planlos drauflos marschierten und gut war’s. Nein, das Leben unter der Knute des ägyptischen Pharaos war ihnen existentiell unerträglich geworden und was Besseres als den Tod, so fanden sie wie später die Bremer Stadtmusikanten, könnten sie usw. Der Rest ist bekannt. Außerdem war Moses der Gute in der Geschichte und nun wirklich der größte Führer aller Zeiten.
Was ich sagen wollte:
Der Erzkanal Maria Woelki ist zwar einer vom ‚Opus Dei‘, ein ganz und gar schlimmer Finger, aber eben kein ägyptischer Pharao, und die wegen Macht’miss’brauch, Kirchensteuer und ähnlichem Bimbes erregten Katholiken sind nicht die Israeliten von damals, und Sie, werter Herrfrank- und Freiherr, nicht der Mann, der mit seinem Stab gegen nen Felsen oder irgend'ne Kirchentüre stupst, und schon läuft die Karre wieder.
Sie haben zwar dieses überregionale Provinzblatt zur Plattform und Sie sind wohl der nette Onkel vom Fach. Das ist aber auch schon fast alles. Nicht mal die Franzosen hatten es seinerzeit geschafft, die Bischöfe nachhaltig zum Teufel zu jagen. Seiense doch einfach nur froh, dass so viele aus diesem Verein austreten. Reformierbar ist vielleicht ein Reformhaus, aber nicht die Kirche. Besser für meinen Geschmack wär es auch allerdings, wenn die Leut’ nicht nur aus der Kirche austräten, sondern es in der Kirche täten. Das hätte jedenfalls in der Tat was von Massenexodus.
26.6.24
Die ÄfffeDdddPeee mit ihrem Lindner …
… das hab ich irgendwie im Urin, will noch mal in der Ampel ganz groß rauskommen … und zwar nicht durch eine Neuauflage von Lindners Lobbylabertum à la „Es ist besser, nicht zu regieren als schlecht zu regieren“. Sondern mit dem knall-liberalen Kampfruf
„Das Maß ist voll! Ich mach euch jetzt den Genscher!“
„Das Maß ist voll! Ich mach euch jetzt den Genscher!“
25.6.24
Uschi vdL, die neue ist die alte EU-Kommissionspräsidentin
und deutsche Kaiserin von Europa
Nach jahrhundertelangem Ausplündern, Ausrotten, Für-doof-Verkaufen, Hinhalten, Belügen & Betrügen wissen die kaputtkolonisierten Länder Afrikas jetzt endlich, wie Europa mit Deutschland an der Spitze wirklich tickt und sich die „gemeinsame“ Zukunft vorstellt: Intern erst mal in einem mächtig aufgeblasenem Propagandafeldzug dem tiefsitzenden Rassismus ganz doll den Kampf ansagen mit simplen Sprechverboten (siehe: N-Wörter) und Mitteln des christlichen Exorzismus urbi et orbi und extern dem Ansturm aus Afrika trotzen mit einer Mauer, über die nur noch, wenn’s hochkommt, Sahara-Staub seinen Weg ins irdische Paradies findet.
Ich will mich jetzt nicht damit brüsten, das alles immer schon geahnt zu haben. Es ist nur so, dass ich von einer Ursula von der Leyen einfach auch nichts anderes erwartet habe.
Ich will mich jetzt nicht damit brüsten, das alles immer schon geahnt zu haben. Es ist nur so, dass ich von einer Ursula von der Leyen einfach auch nichts anderes erwartet habe.
24.6.24
Die zweite Front
Der CSU-Landesgruppenchef Dobrindt droht allen Exil-Ukrainern, die nicht arbeiten wollen, das Bürgergeld zu streichen. Ich mein, kann es sein, dass ich das eventuell früher auch schon mal gehört habe, du Dobrindt, du:
„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“
Aber soweit ich mich erinnern kann, war der nicht immer schon so ne Hackfresse? Dass der sich zwischenzeitlich irgendwie geändert hätt, halt ich fürn Gerücht. Wär mir auf jeden Fall auch nicht unbekannt geblieben.
„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“
Aber soweit ich mich erinnern kann, war der nicht immer schon so ne Hackfresse? Dass der sich zwischenzeitlich irgendwie geändert hätt, halt ich fürn Gerücht. Wär mir auf jeden Fall auch nicht unbekannt geblieben.