Die ‚FAZ‘ informiert netterweise:
„Ende Februar hatte Springer-Chef Mathias Döpfner einen radikalen Umbau bei der ‚Bild‘-Zeitung angekündigt. Jetzt wird klar, was das bedeutet. Mehr als 200 Mitarbeiter werden entlassen und die KI, die Künstliche Intelligenz hält Einzug.“
Nun ja, noch ist ja nicht ausgemacht, wie intelligent, oder sagen wir mal, wie widerlich, wie kriminell oder wie neublöd die ‚Bild‘ der Zukunft werden wird durch diese KI.
Aber grundsätzlich kann sich die Menschheit erstmal beruhigt zurücklehnen und darüber froh und munter sein, dass selbst dieses Schweineblatt auch von all den Krisen kaputtgebeutelt werden - könnte.
Das Tagebuch
22.6.23
Die Gute Nachricht des Monats
21.6.23
Aus der ewigen Welt der Irren und Idioten
Am 14. August beginnt gegen Donald Trump der Prozess wegen der Dokumentenaffäre.
Dem Fox-Moderator Bret Baier erzählte er nun den Hintergrund so:
„Es hat mit meinen Golfshirts zu tun, die mit den Papieren in den gleichen Boxen aufbewahrt waren. Ich hatte all diese Kisten, und ich wollte sie durchgehen, um meine persönlichen Sachen herauszunehmen. Diese Kisten waren voll mit allem Möglichen. Golf-Zeug, Kleidung, Hosen, Schuhe. Ich habe sie so nicht dem zuständigen Nationalarchiv übergeben wollen. Ich bin sehr, sehr beschäftigt gewesen"
. Dazu das US-Magazin ‚The New Republic‘:
„Trump hat also möglicherweise ein Verbrechen begangen, weil er zu beschäftigt war, seine Golfhemden und Schuhe zu finden, die er in der gleichen Kiste aufbewahrt wie Staatsgeheimnisse. Wie man das eben so macht.“
Und wahrscheinlich waren das auch noch Bananenkisten.
„Es hat mit meinen Golfshirts zu tun, die mit den Papieren in den gleichen Boxen aufbewahrt waren. Ich hatte all diese Kisten, und ich wollte sie durchgehen, um meine persönlichen Sachen herauszunehmen. Diese Kisten waren voll mit allem Möglichen. Golf-Zeug, Kleidung, Hosen, Schuhe. Ich habe sie so nicht dem zuständigen Nationalarchiv übergeben wollen. Ich bin sehr, sehr beschäftigt gewesen"
. Dazu das US-Magazin ‚The New Republic‘:
„Trump hat also möglicherweise ein Verbrechen begangen, weil er zu beschäftigt war, seine Golfhemden und Schuhe zu finden, die er in der gleichen Kiste aufbewahrt wie Staatsgeheimnisse. Wie man das eben so macht.“
Und wahrscheinlich waren das auch noch Bananenkisten.
20.6.23
Aus der Serie„Gespräche, die man sich schenken kann
Ich steh in unserem Wohnhaus vor dem Fahrstuhl, hinter mir eine Frau in meinem Alter mit ihrem Sohn oder Enkel, der ein Riesen-Eis schleckend sich breitbeinig hinter ihr in Positur bringt. Die Tür geht auf, mit meiner E-Zigarette in der Hand betrete ich die Fahrstuhlkabine und sage
„Moin, allerseits.“
Statt der von mir erwarteten, netten, freundlichen Rückbegrüßung herrscht die Dame mich mit tödlichen Blicken an und keift:
„Hier wird nicht geraucht!“
Dabei hatte ich weder den Anschein erweckt, die 3 Kubickmeter vollzupaffen noch hatte ich das vor. Für Zehntel Sekunden bin ich etwas konsterniert und denke „Wat is dat denn für ne fiese Funz!“, sage dann aber in meiner bekannt nervenschonenden ruhigen Art:
„Da is kein Rauch dabei. Beim Dampfen gibt‘s kein Rauch. Das sieht nur so aus!“
Darauf sie:
„Das is mir egal!“ Und der Sohnemann fügt hinzu:
„Da is immer auch Rauch mit dabei!“ Und dann wieder ich:
„Kann ja gar nicht sein.“
Dies Gespräch wär jetzt monatelang so weiter gegangen, wenn die gute Frau nicht dazwischen gepoltert wäre:
„Das is mir egal, was Sie da sagen. Das ist meine Meinung! Und da will ich Respekt für!“
„Ooh! Is ja auch mal ne interessante Sichtweise.“
Dann sie wieder:
„Es geht um meine Gesundheit! Und es geht um Ihre Gesundheit!
Es geht um unsere Gesundheit! Es geht um die Gesundheit unserer Kinder! Um unsere Zukunft! Es geht um die Gesundheit der Nation! Unseres Vaterlandes! Und vom Rauchen kriegt man Lungenkrebs!“
Und darauf ich:
„Ja, und vom Scheiße-Erzählen Arschkrebs.“
Mittlerweile waren wir parterre angekommen, wo ich raus musste, und rief dann der Dame und ihrem Sohnemännchen auf ihrer Fahrt in die Tiefgarage aber noch hinterher:
„Und für die Zukunft noch ein langeslanges Leben mit extra viel G'sundheit!“
Statt der von mir erwarteten, netten, freundlichen Rückbegrüßung herrscht die Dame mich mit tödlichen Blicken an und keift:
„Hier wird nicht geraucht!“
Dabei hatte ich weder den Anschein erweckt, die 3 Kubickmeter vollzupaffen noch hatte ich das vor. Für Zehntel Sekunden bin ich etwas konsterniert und denke „Wat is dat denn für ne fiese Funz!“, sage dann aber in meiner bekannt nervenschonenden ruhigen Art:
„Da is kein Rauch dabei. Beim Dampfen gibt‘s kein Rauch. Das sieht nur so aus!“
Darauf sie:
„Das is mir egal!“ Und der Sohnemann fügt hinzu:
„Da is immer auch Rauch mit dabei!“ Und dann wieder ich:
„Kann ja gar nicht sein.“
Dies Gespräch wär jetzt monatelang so weiter gegangen, wenn die gute Frau nicht dazwischen gepoltert wäre:
„Das is mir egal, was Sie da sagen. Das ist meine Meinung! Und da will ich Respekt für!“
„Ooh! Is ja auch mal ne interessante Sichtweise.“
Dann sie wieder:
„Es geht um meine Gesundheit! Und es geht um Ihre Gesundheit!
Es geht um unsere Gesundheit! Es geht um die Gesundheit unserer Kinder! Um unsere Zukunft! Es geht um die Gesundheit der Nation! Unseres Vaterlandes! Und vom Rauchen kriegt man Lungenkrebs!“
Und darauf ich:
„Ja, und vom Scheiße-Erzählen Arschkrebs.“
Mittlerweile waren wir parterre angekommen, wo ich raus musste, und rief dann der Dame und ihrem Sohnemännchen auf ihrer Fahrt in die Tiefgarage aber noch hinterher:
„Und für die Zukunft noch ein langeslanges Leben mit extra viel G'sundheit!“
19.6.23
Eure Rede sei ja ja, nein nein (Mt. 5, 37)
Mit dieser relativ klugen Alltagsregel hätten se sich bis zur nächsten Megakatastrophe & darüber hinaus ja eventuell noch locker-wacker durchwurschteln können. Doch seit sie dem sog. Asylkompromiss zugestimmt und damit ihre ureigene Existenzberechtigung dementiert haben, kann man die Grünen nun endgültig abschreiben und ihre kurze Kampf- und Blütezeit wie auch den „Kommunismus“ nur als „Episode“ und die „Menschheit insgesamt als Amöbe im universellen Kapitalismus“ (Wolfgang Pohrt) begreifen.
Doch auch das Leben als Amöbe geht weiter.
Am Wochenende konnte man auf dem CDU-Partei Konvent erleben, wie beim Basteln am neuen Grundsatzprogramm sich diverse Großamöben zu künftigen Führungsfiguren aufplusterten. Und als Gast war sich die altgrüne Randamöbe Ralph Fücks nicht zu schade, den ratlosen Christamöben einen Sack voll guter Ratschläge mit auf den schiefen Weg durchs Jammertal zu geben.
Merz, die christdemokratische Oberamöbe, versuchte mit einer dezidiert langweiligen Amöbengrundsatzrede Optimismus zu verbreiten, musste sich aber – ausgerechnet - von einer Frau geschlagen geben, von der weltberühmten Eiskunstläuferin Claudia Pechstein, die als eiskalte, reaktionäre, gefühllose (Hammer noch wat?) CDU-Amöbe in staatlich mehrfach geschniegelter Polizeiuniform demonstrierte, wie herrlich kompatibel CDU und AfD mittlerweile sind.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich das alles in unserer deutschen Amöbenheimat weiterentwickelt.
Doch auch das Leben als Amöbe geht weiter.
Am Wochenende konnte man auf dem CDU-Partei Konvent erleben, wie beim Basteln am neuen Grundsatzprogramm sich diverse Großamöben zu künftigen Führungsfiguren aufplusterten. Und als Gast war sich die altgrüne Randamöbe Ralph Fücks nicht zu schade, den ratlosen Christamöben einen Sack voll guter Ratschläge mit auf den schiefen Weg durchs Jammertal zu geben.
Merz, die christdemokratische Oberamöbe, versuchte mit einer dezidiert langweiligen Amöbengrundsatzrede Optimismus zu verbreiten, musste sich aber – ausgerechnet - von einer Frau geschlagen geben, von der weltberühmten Eiskunstläuferin Claudia Pechstein, die als eiskalte, reaktionäre, gefühllose (Hammer noch wat?) CDU-Amöbe in staatlich mehrfach geschniegelter Polizeiuniform demonstrierte, wie herrlich kompatibel CDU und AfD mittlerweile sind.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich das alles in unserer deutschen Amöbenheimat weiterentwickelt.
18.6.23
Mit dem Thermometer in den Arschlöchern für Deutschland
„Und auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Nach der aktuellen Sonntagsumfrage, dem sog. Politbarometer zu urteilen, würde die AfD mit 18% nach der CDU mit 28% und SPD mit 19% zur drittstärksten Kraft aufsteigen und damit zu ihrem bundesweit bisher besten Ergebnis, erzählt uns der Matthias Fornhoff, der freundliche Herr Doktor mit dem Deutschland-Thermometer.
„Und auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Danach kämen jetzt nur noch die Grünen, die Linken, die ÄffffffffDddddPeeee und die Sonstigen mit Kleinkleckerskramprozenten, was uns hier aber gar nicht weiter interessiert. Denn:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Okay, die Zahlen stimmen, die Namen stimmen, aber was ist mit den Nazis? Wo sind die denn abgeblieben? Der Matthias wird sie doch wohl nicht vergessen haben? Denn:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Die große, bange Frage, die die anderen so erregt „Was machen wir denn jetzt mit all den AfD-Wählern?“ steht zwar weiter unbeantwortet drängend im Raum. Denn:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Und der freundliche Matthias erklärt uns als Wahl-Prediger pro toto:
„Die meisten AfD-Wähler sind ja keine rechtsradikalen Nazis. Die wollen den andern Parteien nur einen Denkzettel verpassen.“ Aaah, dann is ja alles okay mit der überraschenden Erkenntnis:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Und weil man sich halt gern verscheißern lässt, bleibt eine kleine Nebenfrage unbeachtet: Wenn so viele Wähler und Wählerinnen den etablierten Parteien nur einen Denkzettel verpassen wollen und sich dabei alle ziel- und punktgenau ausschließlich für die rechtsradikale Nazipartei AfD entscheiden, müssen sie selber ja keine rechtsradikalen Nazis sein, sondern nur haargenauso denken wie die. Nicht ganz einfach nachzuvollziehen, is aber so. Und - voilà:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
quod erat demonstrandum
Nach der aktuellen Sonntagsumfrage, dem sog. Politbarometer zu urteilen, würde die AfD mit 18% nach der CDU mit 28% und SPD mit 19% zur drittstärksten Kraft aufsteigen und damit zu ihrem bundesweit bisher besten Ergebnis, erzählt uns der Matthias Fornhoff, der freundliche Herr Doktor mit dem Deutschland-Thermometer.
„Und auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Danach kämen jetzt nur noch die Grünen, die Linken, die ÄffffffffDddddPeeee und die Sonstigen mit Kleinkleckerskramprozenten, was uns hier aber gar nicht weiter interessiert. Denn:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Okay, die Zahlen stimmen, die Namen stimmen, aber was ist mit den Nazis? Wo sind die denn abgeblieben? Der Matthias wird sie doch wohl nicht vergessen haben? Denn:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Die große, bange Frage, die die anderen so erregt „Was machen wir denn jetzt mit all den AfD-Wählern?“ steht zwar weiter unbeantwortet drängend im Raum. Denn:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Und der freundliche Matthias erklärt uns als Wahl-Prediger pro toto:
„Die meisten AfD-Wähler sind ja keine rechtsradikalen Nazis. Die wollen den andern Parteien nur einen Denkzettel verpassen.“ Aaah, dann is ja alles okay mit der überraschenden Erkenntnis:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
Und weil man sich halt gern verscheißern lässt, bleibt eine kleine Nebenfrage unbeachtet: Wenn so viele Wähler und Wählerinnen den etablierten Parteien nur einen Denkzettel verpassen wollen und sich dabei alle ziel- und punktgenau ausschließlich für die rechtsradikale Nazipartei AfD entscheiden, müssen sie selber ja keine rechtsradikalen Nazis sein, sondern nur haargenauso denken wie die. Nicht ganz einfach nachzuvollziehen, is aber so. Und - voilà:
„Auf einmal gab es keine Nazis mehr ...“
quod erat demonstrandum
16.6.23
Ich hab da noch so einige Leerstellen
1.: Das ‚Redaktionswerk Deutschland‘ berichtet:
„Carsten Linnemann ist Vizevorsitzender der CDU. Im neuen Grundsatzprogramm will die Partei Leistung in der Gesellschaft fördern. Dafür dringt der CDU-Politiker darauf, dass Arbeitslose nach bis zu sechs Monaten wieder einen Job finden sollen – und wenn nicht, dann müssten seiner Ansicht nach Konsequenzen folgen.“
Hör mal zu, du Linnemannn, du Sportsfreund, du!
Ich hätte da auch noch diverse Konsequenzen, die ich dir bei Gelegenheit gerne mal deiner Bums- und Abrißbirne beibiegen wollte …
***
2.: Und du, du Kölner Stadtanzeiger, seit rund 2 Wochen warte ich auf deinen Kommentar bzgl. der unglaublichen causa ‚Kiepenheuer&Witsch‘ wg Einstampfen des Gedichtbandes „In stillen Nächten“ von Till Lindemann im Zusammenhang der bisher durch nichts bewiesenen „schweren Vorwürfe“ von Seiten einiger Lindemann-Groupies, die (möglicherweise, Achtung: Polemik) bei diesem Lindemann noch in vergleichsweise ganz guter Obhut gewesen waren.
Desweiteren dachte ich, von ‚Kiwi‘ höchstpersönlich mal was zu hören.
Und was ist mit der 'Öffentlichkeit', die doch sonst bei jedem Furz ins weltweite Netz ihrer 'sozialen Medien' springt und für jeden Scheiß zu haben ist? Man hört ja so rein gar nix aus deren Ecke. Ein popp-kulturelles Abenteuer mit dem CDU-Rocker Carsten Linnemann hätte wohl, wie ich den Carsten kenne, für noch traumatischerere Folgen gesorgt.
Und falls es sich nur um eine klassische Sommerloch-Ente gehandelt haben sollte … na, dazu dann später, ihr Irren.
***
Und 3.: Hab ich vergessen.
„Carsten Linnemann ist Vizevorsitzender der CDU. Im neuen Grundsatzprogramm will die Partei Leistung in der Gesellschaft fördern. Dafür dringt der CDU-Politiker darauf, dass Arbeitslose nach bis zu sechs Monaten wieder einen Job finden sollen – und wenn nicht, dann müssten seiner Ansicht nach Konsequenzen folgen.“
Hör mal zu, du Linnemannn, du Sportsfreund, du!
Ich hätte da auch noch diverse Konsequenzen, die ich dir bei Gelegenheit gerne mal deiner Bums- und Abrißbirne beibiegen wollte …
***
2.: Und du, du Kölner Stadtanzeiger, seit rund 2 Wochen warte ich auf deinen Kommentar bzgl. der unglaublichen causa ‚Kiepenheuer&Witsch‘ wg Einstampfen des Gedichtbandes „In stillen Nächten“ von Till Lindemann im Zusammenhang der bisher durch nichts bewiesenen „schweren Vorwürfe“ von Seiten einiger Lindemann-Groupies, die (möglicherweise, Achtung: Polemik) bei diesem Lindemann noch in vergleichsweise ganz guter Obhut gewesen waren.
Desweiteren dachte ich, von ‚Kiwi‘ höchstpersönlich mal was zu hören.
Und was ist mit der 'Öffentlichkeit', die doch sonst bei jedem Furz ins weltweite Netz ihrer 'sozialen Medien' springt und für jeden Scheiß zu haben ist? Man hört ja so rein gar nix aus deren Ecke. Ein popp-kulturelles Abenteuer mit dem CDU-Rocker Carsten Linnemann hätte wohl, wie ich den Carsten kenne, für noch traumatischerere Folgen gesorgt.
Und falls es sich nur um eine klassische Sommerloch-Ente gehandelt haben sollte … na, dazu dann später, ihr Irren.
***
Und 3.: Hab ich vergessen.
15.6.23
So geht‘s auch
(siehe auch Eintrag vom 20.5.)
Der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ berichtet, dass in der Ägäis ein paar Seemeilen vor Griechenland ein voll besetztes Fischereischiff mit weit über 700 Personen gekentert und gesunken ist. 104 Flüchtlinge konnten lebend geborgen werden. Die andern seien ertrunken.
Hm. Was jetzt?
Warten wir noch ein Weilchen, bis sich die Aufregung wat (Welche Aufregung?) beruhigt hat und etwaige Restbestände an Mitgefühl bei uns europäischen Zuschauern durch diese Art Realpolitik letztendlich nur noch in Spurenelementen nachweisen lassen. Dann müssen die armen Grünen auch nicht mehr diese furchtbar unangenehmen Kröten schlucken.
Nur, da können sich die Toten dann au‘nix mehr für kaufen.
Der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ berichtet, dass in der Ägäis ein paar Seemeilen vor Griechenland ein voll besetztes Fischereischiff mit weit über 700 Personen gekentert und gesunken ist. 104 Flüchtlinge konnten lebend geborgen werden. Die andern seien ertrunken.
Hm. Was jetzt?
Warten wir noch ein Weilchen, bis sich die Aufregung wat (Welche Aufregung?) beruhigt hat und etwaige Restbestände an Mitgefühl bei uns europäischen Zuschauern durch diese Art Realpolitik letztendlich nur noch in Spurenelementen nachweisen lassen. Dann müssen die armen Grünen auch nicht mehr diese furchtbar unangenehmen Kröten schlucken.
Nur, da können sich die Toten dann au‘nix mehr für kaufen.
14.6.23
Der Büchertipp für den Juni
Heute mal kurz und schmerzlos:
„No Limit -
Die Neunziger – Das Jahrzehnt der Freiheit“
von Jens Balzer
Rowohlt Berlin
„No Limit -
Die Neunziger – Das Jahrzehnt der Freiheit“
von Jens Balzer
Rowohlt Berlin