Das Tagebuch

14.7.20
Der Unterschied
Frankreich feiert heute die Revolution (Is zwar auch reichlich abgelutscht ...)
und hier kutschiert der aktuell schmierigste Opportunist und talentierteste Lappenclown, der aussichtsreichste künftige Kanzlerknilch die noch amtierende Merkel, der das aber nun wirklich gelassen am Arsch vorbei gehen kann, nach Herren­chiemsee, zum Märchenpuff von König Ludwig:
„Future ain‘t tomorrow, future is today.“ (Amon Düül II)
That‘s it. Frankreich macht den Unterschied.
13.7.20
Die Hagia Sophia ist wieder Moschee
Und Raider heißt jetzt Twix
Mir ist das ja schnurzpiepenhagen. Wegen mir könnense aus der auch … aber lassen wir das.
Nur, liebe mohammedanischen äh Brüder und Schwestern, wassollichschprechen, ihr wisst es ja selber: Bald ist Sportsfreund Ober-Sultan RT Erdo­gan mächtiger als euer Allah inklusive aller Hadschis Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawud al Gossarah, die hier auf der platten Scheibe wandeln, die ihr Erde nennt, wenn ich mich nicht irre! Dann könnt ihr euch alle mal warm anziehen! Hough!
12.7.20
Um mal was grade zu rücken
Entgegen der landläufigen Meinung muss man den Kölner Stadtan­zeiger übrigens nicht langweilig finden. Vor zwei Tagen begann der Leitartikler der Kölner Kirchen…, pardon, des Kölner Stadtanzeigers M. Decker seine Querdenkerspalte mit der überraschenden & ziem­lich richtigen Feststellung über den Verfassungsschutz:
„Eines ist so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche: Wo der Verfassungsschutz ist, da ist die Gefahr nicht weit.“
Hört, hört! Rief meine innere Stimme.Und so formulierte unser Dachdecker weiter:
„Alles andere wäre auch verwunderlich. Denn die Aufgabe des Inlandsgeheimdienstes ist es schließlich, Gefahren für die innere Sicherheit zu benennen.“
Wie? Ach so! So meinte der das!
Zugegeben. Zu Anfang war ich etwas irritiert. Aber dann war doch schnell wieder klar, wo hier die Glocken bimmeln. Und dann braucht man auch nicht mehr weiterlesen. Und genau das macht den Stadtanzeiger auch so wunderlich kurzweilig.
11.7.20
Da war noch was
Und damit der geneigte Leser und die geneigte Leserin ob der geballten Negativität der Lektüre nicht auf dumme Gedanken kommen:
„Politik der Apokalypse – Wie Religion die Welt in die Krise stürzt“ von John Gray
p.s.:
Zur Entspannung für zwischendurch etwas Musik gefällig?
Ich empfehle heute mal:
"In a gadda da vida" von Iron Butterfly
und
"We're only in it for the money" von Franziskus Zappa
10.7.20
Büchertipps gegen die sommerliche Langeweile ...
… und um zu erfahren, in welchem Land wir hier eigentlich so leben:
„Wir Herrenmenschen – Eine Reise in die deutsche Kolonial­geschichte“ von Bartholomäus Grill
„Die neue Völkerwanderung“ von Asfa-Wossen Asserate
„Bruder Norman!“ von Niklas Frank
„Donner. Wetter. Klima.“ - Kursbuch 202
„Haupt- und Nebensätze“ von Hermann L. Gremliza
… und wie es wahrscheinlich immer weitergehen wird:
„Niedergang“ von Michel Onfray
Angeregte Unterhaltung!
9.7.20
Merz, Söder, Spahn, Laschet und Röttgen
Und genau so haben wir uns auch die 50%-Frauenquote der CDU vorzustellen.
8.7.20
Wie sich Merz mal wieder ins eigene Knie schoss
Merz in Bild:
„Kanzler kann werden, wer Krise kann“
Ich würde sagen:
Nein. Intellektuell den Bild-Lesern das Wasser reichen zu können, reicht nicht.
7.7.20
Sachen gibt‘s, die gibt‘s …
Jetzt ist es passiert! Vermutet hatte man es immer schon selbst in seinem engsten Freundeskreis, dass es mal so kommen würde. Doch jetzt ist‘s auch noch hochamtlich: Horst Seehofer hat tatsächlich keine einzige Tasse mehr im Schrank!
Im Vorfeld hatte die EU-Kommission Deutschland wegen offenkun­diger Vorfälle aufgefordert, eine Studie zur illegalen polizeilichen Praxis des Racial Profiling durchzuführen, und die Bundesregierung war daraufhin in die Vorbereitung der Untersuchung gestartet. Da marschiert plötzlich der „Minister des Innern, für Bau und Heimat“, Vollhotte Seehofer vor die gespannte Presse mit der Erklärung:
„Ich sehe keinen Bedarf für eine Studie zu Racial Profiling. Insbe­sondere Personenkontrollen müssen grundsätzlich diskriminie­rungsfrei erfolgen. Die entsprechenden Gesetze und Vorschriften erlauben Diskriminierung ohnehin nicht.“
Es durfte gelacht werden.
Dafür hat der Innenhotte damit nun ohne große Anstrengung und ohne sinnlose Verschleuderung von Steuerpenunzen wenigstens die andere These bewiesen: Keine Tasse mehr im Schrank.
Sachen gibt‘s, die gibt‘s.
6.7.20
Internationaler Tag des Kusses
Schatzimausi!
Komma kurz!