Das Tagebuch

18.1.19
Friedrich Merz
(Fürs Archiv)
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Gibt's nix. Arbeitet halt für Blackrock. Wird aber – und mit Sicherheit nicht umsonst – seiner CDU den einen oder andern teuren Tipp geben, die Welt noch ein wenig schneller in den Arsch zu reiten.
17.1.19
Kurz ein vorletztes Wort zur Ditib,
dem türkisch-islamischen Watweißichfürn-Verband
In meiner unverbesserlichen, intoleranten Art & zwanghaften Vor­ur­teilsbegeisterung möcht' ich mal behaupten: Es gibt viele, viele Mög­lich­keiten, die kurze, kostbare Zeit, die wir hier auf Erden verbringen, zu verplempern und sich dabei sogar noch die Laune zu vermiesen - zum Beispiel indem man immer wieder und immer wieder mit Leuten diskutiert (oder auch nur redet), die alle offensichtlich unwiderruflich gegen 'nen Bretterzaun gebrettert resp. seit frühster Kindheit mit Wäscheklammern gepudert worden sind wie etwa, jetzt blind und wahllos rausgepickt, der Herr Trump und der Herr Erdogan. Oder auch das komplette ZK der deutschen Bischofskonferenz. Seit ich denken kann, folgte ich in entsprechenden Situationen dem guten, schönen, wahren Motto: Was soll ich mit dem sprechen? Lohnt sich nicht, weg damit, fahre er doch zum Teufel!
Doch in letzter Zeit hat sich da irgendwas verändert … Irgendetwas hat sich geändert … Heute seh' ich das alles etwas anders. Ich bin da einfach nicht mehr meiner Meinung. (Okay, das betrifft natür­lich nicht die Nazis, also AfD, Pegida, besorgte Bürger et cetera.)
Mit der Ditib zum Beispiel – Sie merken, ich komme zum Schluss – da müssen wir einen andern Weg finden, einen anderen Umgang pflegen, müssen wir lernen, miteinander zu reden, miteinander zu sprechen! (Die sind nun mal da! Ob das gut so ist oder nicht so gut, is' ja 'ne and're Frage.) Und für diese Art der Unterhaltung und damit man sein Gegenüber erst überhaupt versteht, verstehense, hab ich persönlich einen kleinen, feinen Trick parat: Wenn einer von diesen Ditib-Vögeln ir­gendwas behauptet ... einfach von seinem Gesagten das exakte Gegenteil nehmen – dann weiß man so ziemlich genau, was der gemeint hat.
Ja, ja, manchmal ist das sooo simpel!
Auf die Zukunft!
16.1.19
Das „Unwort des Jahres 2018“
Die Jury hat entschieden:
„Anti-Abschiebe-Industrie“
And the winner is
Alexander Dobrindt
Und so ist man – und so irre ist die Welt heute - versucht, Herrn Dobrindt für 'nen kreativen Kopf zu halten. Würde damit allerdings unverzeihlich das hübsche Wort „kreativ“ in den Dreck ziehen. Und höchstwahrscheinlich täte man dieser christ-sozialen Politkanaille sogar auch Unrecht, weil der Mann gar nicht der Erfinder der „Anti-Abschiebe-Industrie“ sein kann sondern nur sein christ-sozialer Ghostwriter. Denn selbst dafür ist dieser Dobrindt noch zu ober­dämlich.
15.1.19
Volkspartei SPD
Der 'Merkur' schlagzeilt:
„Todesfall erschüttert die SPD:
Maas und Gabriel trauern um frühere Putzfrau und Medien-Berühmtheit Susi Neumann“
Ich glaub's ja nich'.
14.1.19
Horst, der Schneemann kommt
Dpa meldet:
„Seehofer besucht Katastrophengebiet in Berchtesgaden“
Aber … ist das nicht schon wieder dieser Katastrophentourismus?
13.1.19
Es geht im Folgenden
um das vielleicht größte politische Problem
in unserem Land in diesem Jahr
'Die Zeit' berichtet von dem vielleicht größten politischen Problem in unserem Land in diesem Jahr:
„Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer hat seine Partei aufgefordert, auf AfD-Wählerinnen und -Wähler zuzugehen:
'Die Sprachlosigkeit zwischen der AfD und den Grünen ist vielleicht das größte politische Problem in unserem Land in diesem Jahr. Wir als Partei mit staatspolitischer Verantwortung müssten uns überwin­den und einen integrativen Ansatz versuchen, der auch im AfD-Wähler erst mal den Demokraten sieht und nicht den Nazi', sagte Palmer der Bild am Sonntag.“ So 'Die Zeit'.
Und ich denke auch – genau so wie 'Die Zeit', die 'BamS' und der Boris, dass die Sprachlosigkeit zwischen der AfD und den Grünen vielleicht das größte politische Problem in unserem Land in diesem Jahr ...
12.1.19
Die deutsche Geschichte geht weiter
Der „Fliegenschiss in der 1000-jährigen Geschichte der Deutschen“ hat zu einer weiteren Lockerungsübung bei den „Arschlöcher für Deutschland“ geführt. Nachdem sie ihren sächsisch-anhaltinischen Obergruppenrottenführer André Poggenburg wegen parteiinterner Pippifaxe gefeuert hatten, hob der ulkige Proto-Arier unverzüglich eine neue Schutzstaffel aus der Taufe mit der überraschenden Bezeichnung „Aufbruch deutscher Patrioten“. Als Kennzeichen ihrer Sippschaft dient ihnen die blaue Kornblume, die die österreichischen Nazikollegen in der Verbotszeit Anfang der 30er Jahre gern im Jacket trugen.
Poggenburg möchte gern Adi II. werden. Die Haartolle ist schon in der Mache. Fehlt nur noch die viereckige Nasenschnötterbremse. Und ein kleiner Tipp von mir, oh mein Führer Poggenburg:
Die Schnötterbremse vielleicht 1 Zentimeter links oder rechts von der Mitte wachsen lassen. Wär mal was Neues.
11.1.19
13
Bundessozialminister Hubertus Waidmanns-Heil von der SPD, der großen, alten, ehrwürdigen Partei der Aufklärung, möchte bei der Nummerierung der Paragraphen des geplanten neuen Sozialgesetz­buches eine Zahl überspringen – und zwar die Zahl 13.
Ähm.
Noch mal:
Bundessozialminister Hubertus Waidmanns-Heil von der SPD, der großen, alten, ehrwürdigen Partei der Aufklärung, möchte ...

P.s.:
Wenn nun in Bälde das neue Sozialgesetzbuch erscheint und aaO und ebenda von Paragraph 12 zum Paragraphen 14 gehoppst wird, kann es ja bei dem einen Leser oder der anderen Leserin zu leich­ten Irritationen kommen, verbunden mit dem Ausruf bspw. : „Oh, it dat denn? Ein Dreckfuhler!“
Also wäre dann an der Stelle da ein Kommentar wohl unabdingbar, oder? Und diesen Kommentar, werter Jägermeister Hubertus, den würd' ich denn doch gern mal lesen.
10.1.19
Do re mi fa so la ti do
„Internationaler Tag der Blockflöte“
Na, dann flötet man schön.