Das Tagebuch

1.5.26
Kampftag derrrrr
Arbeiterklasse.
30.4.26
Das witzige Wort zum Sonntag
Es spricht nun zu Ihnen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und so weiter und ehem. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und er meint es diesmal ernst:
„Wir segnen Autos, Tiere und Gondeln, aber wollen den Segen homosexuellen Paaren verwehren?!“
Das war das witzige Wort zum Sonntag.
29.4.26
Umfalleri fallera
Friedrich Merz, der z.Z. erfolgreichste Umfaller seiner ideenlosen Regierung, ein U-turner, der bei einer Olympiade die dicksten Chancen hätte, wollte gerade seine aktuelle Umfaller-Nummer vorführen mit den Worten:
„Ich schließe Kürzungen bei der gesetzlichen Rente definitiv aus,“
da steckten sich alle Zuhörer, weil sie wussten, was nun kommen würde, schnell die Finger in die Ohren, damit sie später bei irgend­einem Untersuchungsausschuss nicht unbedingt wieder lügen ... usw.usf...
(Wir bleiben trotzdem dran.)
28.4.26
Ist das unsere buckelige Verwandtschaft?
Die Frage nach dem Sinn
Die Frage nach dem Nutzen
Nach der Effektivität
Nach dem inneren Wert
Die Frage wie es wird
Die Frage nach der Hoffnung
Nach der Stabilität
Nach der besseren Welt

Sie tauchen auf, sie tauchen ein
Mächtig und liebevoll, nur um da zu sein
Sie tauchen ein, sie tauchen auf
Gewaltig und friedvoll, Zeit im Lauf

Er träumt jede Nacht von grossen Buckelwalen
Er hat nie kapiert warum und was das soll
Und jetzt ist es ihm egal
Er stellt nicht mehr die falschen Fragen
Sondern findet seinen Traum ganz einfach toll

Wer hat er verbockt?
Wer pfuscht immer weiter?
Bis hinter den Horizont
Sogar bis hinter den Mond
Und wer hat überlebt?
Wer schwimmt immer weiter der Geschichte hinterher?
Wohnt denn Gott im Meer?
You might also like
Supermann
Pur
Schneckenfreund
Supermann
Pur
Supermann
Pur
Supermann
Pur
Schneckenfreund
Pur
Lena
Pur
Sie treffen sich zum Liebesspiel der andren Dimension
Göttliche Extase bis zum allerhöchsten Ton
Der Schutz der Tiefe
Menschenfern
Der Heimtücke entfliehen
Beim Atmen doch Verletzbarkeit riskieren

(Hartmut Engler & Pur)

P.s.:
Fehlt nur noch, dass der Engler behauptet, der gestörte Buckelwal in der Ostsee hätte ihn, den gestörten Engler, nur besuchen wollen.
...
Manch einer, der den Text nicht kannte (Keine sog. Bildungslücke!) und auch den Autor nicht (Das wär’ se aber gewesen!), meinte wohl entschuldigend – nennen wir ihn der Einfachheit halber Vollhorst -, selbst nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein oder eben nur zu blöd, tief schürfendes Geschwurbel à la Rudolf Steiner oder des Dalei Dramas als solches zu entschlüsseln, der sollte sich nicht so grämen oder gar schämen. Es gibt Heerscharen von ähnlich simpel gestrickten auf diesem Planeten. Das tut zwar weh; aber man stirbt nicht dran.
Ehrlich.
Hab ich recht? Oder hab ich Recht?
27.4.26
„Internationaler Gedenktag
an die Opfer des Nationalsozialismus“
Ein halbes Jahrhundert nach ‘45 bequehmte sich Deutschland 1996 unter dem Diktat quasi par ordre du Mufti BuPrä Roman Herzog sich wenigstens 1 mal im Jahr ob der Befreiung von Auschwitz durch die sowjet. Armee zu erinnern, wenn auch nur, um es gleich danach di­rekt wieder zu vergessen.
Bin gespannt, wieviel Kränze es diesmal werden. Nach oben ist ja erfahrungsgemäß immer noch viel Luft.
26.4.26
Man wird ja wohl noch träumen dürfen
„Wir werden die Millionäre belasten, um Millionen von Menschen zu entlasten!“
So sprach sie, die Heidi Reichinneck.
Hei-di, Hei-di, deine Welt sind die Ber-er-ge ...
Ach, Mädel! Ihr werdet alles Mögliche ...ähm...möglich machen.
Nur das nicht.
25.4.26
Der Wähler - das unbekannte Wesen
„Aber die sind doch nicht alle vom Himmel gefallen …“
Wo zum Kuckuck, kommen die denn alle auf einmal plötzlich her? Die Frage muss doch erlaubt sein!
Nun, ein nicht unwesentlicher Teil der Wähler wanderte aus dem Riesenreich der Nichtwähler bei uns ein. Sie nennen es Protest, sich selber Protestwähler und werden beim nächsten Mal höchstwahr­scheinlich nicht wieder dabei sein.
Hinzu gesellen sich die Jung- und Erstwähler, die zum ersten Mal dürfen. Sie nennen es auch Protest und sich selber Protestwähler. Und werden sich hier beim nächsten Mal garantiert nicht wieder sehen lassen.
Zu den neuen jungen gehören noch die alten alten. Auch sie nennen es Protest, sich selber Protestwähler. Und werden beim nächsten Mal eher nicht wieder kommen.
Viele haben ja früher traditionsgemäß CDU gewählt. Sie nennen es jetzt plötzlich Protest, sich selber Protestwähler. Und werden sich hier beim nächsten Mal auch kaum wieder sehen lassen.
Dann gibt’s noch die, die früher SPD gewählt haben. Sie nennen es Protest, sich selber Protestwähler. Und werden beim nächsten Mal erst recht nicht wieder kommen.
Und diejenigen, die früher grün gewählt haben, ja, sie nennen es auch Protest, sich selber Protestwähler und werden beim nächsten Mal garantiert nicht wieder kommen.
Und die, die früher links gewählt haben, nennen es - logo - auch Protest, sich selber Protestwähler. Und werden beim nächsten Mal mit Sicherheit nicht wieder kommen.
Und was ist mit den liberalen? Nun, die sind ja tot, hat Merz gesagt. Und kommen schon allein deshalb nicht wieder.
Ach, dann gibt's ja noch die Sonstigen. Aber die spielen eh keine Rolle. Egal, was die sonst so gewählt haben.
So, hammer alle? Wenn welche fehlen, soll’n se sich melden.
Wie war noch mal die Ausgangsfrage?
Na, so wie die Eingangsfrage.

Was machen wir uns eigentlich so verrückt wegen der paar Geistes­kranken? Einmal ne volle Legislaturperiode im Parlament erleben, wo sich nichts bewegt und nix passiert … so irre neu wär das jetzt ja nu für uns auch wieder nicht. Dann zum 2. Mal noch mal die absolute Mehrheit – dafür bräuchten die allein schon mehr Personal. Und da­mit untrennbar verbunden: Intelligenz. Die künstliche reicht da nicht.
20.4.26
Kubicki, ick hör dir trapsen
Der ‚Merkur‘ gibt bekannt:
„Friedrich Merz und Katharina Reiche sind ein Herz und eine Seele“
Dabei haben beide weder das eine noch das andere.
19.4.26
Offener Brief an die lieben AfD’ler von interessierter Seite
„Hallihallo, ihr lieben ‚AfD’ler,
Verpißt euch!“