Das Tagebuch

10.8.20
In eigener Sache
siehe auch Eintrag vom 6. 8. 2020
9.8.20
In eigener Sache
siehe auch Eintrag vom 6. 8. 2020
8.8.20
In eigener Sache -
siehe auch Eintrag vom 6. 8. 2020“
7.8.20
„Sauerei am FKK-See“
Der ‚Bild‘-Aufmacher des Tages!
Mit dem Untertitel:
„Wildschwein klaut nacktem Mann Laptop“
Hihihi, is ja voll-krass und mega-lustig, eure Story! Aber in echt! Mann, Mann, Mann!
Andererseits für euch voll-krassen und mega-lustigen Hammerjour­nalisten doch eher n paar Spuren zu normal, banal und läpsch, die Meldung, oder? Also, „Wildschwein klaut nacktem Mann n Laptop“ ist doch für euch Top-Faker keine Meldung! Ne echte Meldung wär höchstens:
„Mann klaut nacktem Wildschwein n Laptop“
Meine Güte! Ihr wart auch schon mal investigativer!
6.8.20
In eigener Sache
Verehrte Damen und Herren!
Liebe Leser und Leserinnen!
Hallo User und Abuser!
Guten Tach!
„Es kommt der Tag, da will die Säge sägen.“
Es ist so weit. Manchmal werde ich hier künftig mein altehrwürdi­ges, seit 1.1.2010 ehernes Prinzip, jeden Tag mit einem kleinen Scherz unsere absurde Welt zu begleiten, ab und zu und hin und wieder ein wenig aufweichen und an Ort und Stelle eine Leerstelle hinterlassen müssen.
Zur Zeit hält mich eine interessante, sich in die Länge ziehende Zahnbehandlung von der traditionellen, zuverlässig täglichern Witzproduktion ab. Wenn diese eines schönen Tages beendet sein sollte, wird aber wohl garantiert irgend‘ne andere Seuche bei mir vorbei­schauen. Wir dürfen gespannt sein.
In einem solcherart alltäglichen Fall lesen Sie dann hier den fol­genden Eintrag:
„Aktuelles Datum
In eigener Sache -
siehe auch Eintrag vom 6. 8. 2020“
5.8.20
Das war ja ‘n dolles Ding!
Muss ich unbedingt erzählen!
Bin für eins, zwei Tage kurz in Griechenland gewesen, um im Zusammenhang mit der Migrationspolitik den Griechen und den Flüchtlingen da meine Botschaft zu überbringen, und die lautet:
„Die Flüchtlinge betreten griechischen Boden, aber sie betreten auch europäischen Boden – deshalb lässt sich diese Krise nur ge­meinsam europäisch lösen.“
Dann hab ich noch auf Lesbos das berüchtigte Flüchtlingslager Moria besucht. Da herrschen echt erbärmliche Zustände. Da wurd's plötz­lich richtig brenzlig. So etwa 100 Flüchtlinge hatten sich irgendwie an dem Lagerzaun versammelt, rüttelten dran herum und riefen die ganze Zeit „Free Moria!“
Die haben mich echt für den ‚Premierminister von Deutschland“ gehalten. Da mussten wir aus Sicherheitsgründen den Besuch ganz schnell abbrechen. Aber ich hab dann für die Leute mein Verständ­nis gezeigt. Ich meine, ich habe den Aufschrei der Verzweifelten gehört. Es ist ja klar, dass die Menschen sehen, da sind Politiker aus Europa, und sie wollen ihren Aufschrei uns gegenüber formulieren.
Jetzt, wo ich wieder hier bin, kann man wohl unterm Strich sagen, mein Besuch beim Griechen, äh, bei den Griechen ist bei den Bür­ger und Bürgerinnen hier in Deutschland ganz gut angekommen und hat im Übrigen auch gezeigt, dass ich schon das Zeug zum Bundes­äh, Bundeskanzler habe. Irgendwie. Oder?
P.s.:
Ähm, hallo? Hallo, Herr Armin Laschet? Hören Sie mich?
Sagen se mal, wenn Sie abends nach so einem anstrengenden Arbeitstag oder besser gesagt morgens, wenn Sie sich morgens im Bad frisch machen für den kommenden Tag, wie schaffen Sie das dann immer, nicht erst mal ne halbe Stunde in Ihr Spiegelbild zu kotzen?
Nix für ungut, Herr Ministerpräsident. War nur so ne Frage.
1.8.20
Bin ma‘ eben für‘n paar Tage weg
Komm am 5. 8. zurück.
Bis denne
31.7.20
Der Oberidiot vom Weißen Haus
Jetzt will er sogar die Wahl verschieben.
30.7.20
Party und Feiern bis der Arzt kommt
Wenn Massen von völlig verstrahlten Vögeln sich irgendwo in einer Stadt, wo nix is, nächtens versammeln, sich dann da dumm und dämlich die Beine in den Bauch stehen, dabei natürlich sich lauthals gern noch mit lauwarmem, mitgebrachtem Bier zukippen, bei uffta-uffta-uffta-Gedröne, freundlich formu­liert, gegenseitig stundenlang Scheiße im Quadrat erzählen und ein Teil der Meute dann grundlos harmlose Polizisten mit Flaschen bewerfen und der Rest der fröh­lichen Feier-Aktivisten die herbeigeeilten Sani­täter behindern, begaffen, bespucken und bepöbeln, anstatt sich endlich gepflegt und zivilisiert nach Hause zu verpissen -
wenn es also in der Zeitung oder in Funk und Fernsehen neuerdings des öfteren heißt:
„Am Wochenende trafen sich wieder Hunderte von Party-Freunden zum Feiern auf dem So-und-so-Platz.“ Oder „Nach Mitternacht lief die Riesenfeier im beliebten Stadtteil Da-und-da wohl etwas aus dem Ruder.“ Oder auch „Massenandrang in der City-Passage von Sonstwodullendorf. Als die Polizei die Feier auflöste, flogen die Flaschen, und erst am frühen Morgen war die Party aus und die Feier zu Ende …“
… dann frag ich mich allen Ernstes:
Was zum Kuckuck feiern die da eigentlich immer?