‚Welt.de‘ sieht es so:
"Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sieht im US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von dessen Präsidenten Nicolás Maduro das „kraftvolle Phänomen einer neuen Welt“.
Er betrachte dies nicht von einem moralischen Standpunkt aus, sondern sehe nur darauf, was gut ist für Ungarn, sagte er auf seiner jährlichen Pressekonferenz in Budapest.(...)
„Das Völkerrecht der alten Weltordnung – nennen wir sie die „liberale Weltordnung – hat keine Geltung mehr.“
Vorsicht, Herr Orbán, wenn Sie noch einmal so unverschämt bei mir abschreiben, hol ich aber Verstärkung und komm mit denen bei Ihnen vorbei! Ich weiß ja, wie Sie wohnen.
Das Tagebuch
3.1.26
„Ich hab geträumt ...
… der Winter wär vorbei,
du warst hier und wir warn frei,
und die Morgensonne schien …“
Die Spatzen pfeifen es schon seit einiger Zeit von den Dächern:
Der Wind hat sich gedreht!
***
Trumps Manduro-Kidnapping ist nun wohl der point of no return,
der endgültige Tod aller Diplomatie und des zivilisierten Verhaltens
Vielleicht sogar der Startschuss in eine 1000jährige Barbarei, auf die alle willigen Schlafwandler nur gestarrt haben wie das Kaninchen vor dem Scheunendrescher.
***
Die Idee, einen regierenden kriminellen Schwerverbrecher einfach zu entführen, um seinem Unwesen ein Ende zu bereiten, hat ja durchaus was für sich. Aber noch mehr gegen sich. Und es ist nur ein schwacher Trost zu wissen, dass sich die Neofaschisten traditionell dann erst mal gegenseitig massakrieren.
***
Im Gegensatz zur früheren kommunistischen Internationale haben die Neo-Nazis aller Länder kein gemeinsames Ziel. Und so werden sie als erstes zunächst alles dran setzen, das eigene Land gegen die Wand zu brettern.
***
… - …
***
Danach wird man dann weiter sehen. (Nur nicht unbedingt klarer.) Die Mauer is jedenfalls schon mal weg.
du warst hier und wir warn frei,
und die Morgensonne schien …“
Die Spatzen pfeifen es schon seit einiger Zeit von den Dächern:
Der Wind hat sich gedreht!
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Trumps Manduro-Kidnapping ist nun wohl der point of no return,
der endgültige Tod aller Diplomatie und des zivilisierten Verhaltens
Vielleicht sogar der Startschuss in eine 1000jährige Barbarei, auf die alle willigen Schlafwandler nur gestarrt haben wie das Kaninchen vor dem Scheunendrescher.
***
Die Idee, einen regierenden kriminellen Schwerverbrecher einfach zu entführen, um seinem Unwesen ein Ende zu bereiten, hat ja durchaus was für sich. Aber noch mehr gegen sich. Und es ist nur ein schwacher Trost zu wissen, dass sich die Neofaschisten traditionell dann erst mal gegenseitig massakrieren.
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Im Gegensatz zur früheren kommunistischen Internationale haben die Neo-Nazis aller Länder kein gemeinsames Ziel. Und so werden sie als erstes zunächst alles dran setzen, das eigene Land gegen die Wand zu brettern.
***
… - …
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Danach wird man dann weiter sehen. (Nur nicht unbedingt klarer.) Die Mauer is jedenfalls schon mal weg.
2.1.26
‚RTL‘ kann’s nicht lassen
„Diese zwölf Promis ziehen 2026 in den Dschungel, gibt RTL bekannt:
Stephen Dürr, Patrick Romer, Gil Ofarim, Eva Benetatou, Mirja du Mont, Ariel, Hardy Krüger, Samira Yavuz, Simone Ballack, Nicole Belstler-Boettcher, Umut Tekin und Hubert Fella.“
Liebe Leser dieser Zeilen, wenn Sie eine dieser Figuren kennen – und stellen Sie bitte nicht Ihr Licht unter den Scheffel (Wir kriegen das schon raus) – überlegen Sie doch mal, ob es nicht an der Zeit ist, vielleicht mal diePackungsbeilagenzulesenoderIhrenArztzu fragen, ob bei Ihnen noch alles stimmt...
Stephen Dürr, Patrick Romer, Gil Ofarim, Eva Benetatou, Mirja du Mont, Ariel, Hardy Krüger, Samira Yavuz, Simone Ballack, Nicole Belstler-Boettcher, Umut Tekin und Hubert Fella.“
Liebe Leser dieser Zeilen, wenn Sie eine dieser Figuren kennen – und stellen Sie bitte nicht Ihr Licht unter den Scheffel (Wir kriegen das schon raus) – überlegen Sie doch mal, ob es nicht an der Zeit ist, vielleicht mal diePackungsbeilagenzulesenoderIhrenArztzu fragen, ob bei Ihnen noch alles stimmt...
30.12.25
Von Gott gewollt?
Entgegen aller Alltagserfahrung beginnt der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ heute seine Hommage an die letzte Woche verstorbene Brigitte Bardot locker flockig mit den Worten:
„Und Gott schuf Brigitte Bardot -
Sie war Frankreichs erotisches Filmidol und emanzipierte sich als Tierschützerin von ihrem Image“
Mich erinnerten Text und Bild weniger an die Beschriebene, als vielmehr an die deutsche, topspießige Unterwäsche-Firma „HermKO“ aus Rietheim-Weilheim mit ihrem Reklame-Hammer „Nobody is perfekt – Objekte mit kleinen Fehlern“
Und jetzt fragen Sie:
„Wo waren denn die kleinen Fehler in den beiden Stadtanzeiger-Artikeln „Die Umweltschützerin, die eine Göttin war“ und „Und Gott schuf Brigitte Bardot“?
Nun, In der 2. Hälfte ihres Lebens war BB nicht nur eine unerträglich selbstgerechte, egomane Umweltquerulantin mit einem, eben nicht zu verharmlosenden kleinen Webfehler im Hirn, sondern eine Vorkämpferin des französischen Neo-Faschismus à la lePen.
Aber wen interessiert das schon im Deutschen „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
„Und Gott schuf Brigitte Bardot -
Sie war Frankreichs erotisches Filmidol und emanzipierte sich als Tierschützerin von ihrem Image“
Mich erinnerten Text und Bild weniger an die Beschriebene, als vielmehr an die deutsche, topspießige Unterwäsche-Firma „HermKO“ aus Rietheim-Weilheim mit ihrem Reklame-Hammer „Nobody is perfekt – Objekte mit kleinen Fehlern“
Und jetzt fragen Sie:
„Wo waren denn die kleinen Fehler in den beiden Stadtanzeiger-Artikeln „Die Umweltschützerin, die eine Göttin war“ und „Und Gott schuf Brigitte Bardot“?
Nun, In der 2. Hälfte ihres Lebens war BB nicht nur eine unerträglich selbstgerechte, egomane Umweltquerulantin mit einem, eben nicht zu verharmlosenden kleinen Webfehler im Hirn, sondern eine Vorkämpferin des französischen Neo-Faschismus à la lePen.
Aber wen interessiert das schon im Deutschen „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
29.12.25
Und jetzt die „Unwörter“ des Jahres 2025
Die Suche läuft auf Hochtouren. Zwei hab ich schon mal. Mein erstes heißt „Stadtbild“ bzw. „Probleme mit dem Stadtbild“. Ja, ja, ich weiß: kommt doch jeder drauf. Ja, um so schöner.
Und für mein zweites Unwort gibt’s leider noch keinen extra Spezialausdruck. Da muss man halt ausnahmsweise den ganzen Satz nehmen – bleibt dann auch mehr in Erinnerung:
„Es wird ihnen mitgeteilt, dass kein politisches Interesse mehr zur Aufnahme bestehe.“
Also, freundlicher kriegt das auch Herr Trump nich hin.
So, und nun unsere Zusatzfrage: Auf wessen Konto gehen denn die beiden Unwörter? Nun, Sie werden lachen. Gesagt hat es zwar der Bundeskanzler, gewachsen sind beide aber auf dem "Misthaufen von Alexander dem Dobrindt".
So viel Künstliche Intelligenz hätte man dem gar nicht zugetraut.
(Manchmal will man auch nur ganz kurz - ohne großartige theoretische Verrenkungen - hören, was ist.)
Und für mein zweites Unwort gibt’s leider noch keinen extra Spezialausdruck. Da muss man halt ausnahmsweise den ganzen Satz nehmen – bleibt dann auch mehr in Erinnerung:
„Es wird ihnen mitgeteilt, dass kein politisches Interesse mehr zur Aufnahme bestehe.“
Also, freundlicher kriegt das auch Herr Trump nich hin.
So, und nun unsere Zusatzfrage: Auf wessen Konto gehen denn die beiden Unwörter? Nun, Sie werden lachen. Gesagt hat es zwar der Bundeskanzler, gewachsen sind beide aber auf dem "Misthaufen von Alexander dem Dobrindt".
So viel Künstliche Intelligenz hätte man dem gar nicht zugetraut.
(Manchmal will man auch nur ganz kurz - ohne großartige theoretische Verrenkungen - hören, was ist.)
28.12.25
Wahre Politiker-Worte, nicht zu fassen
Nach den Koalitionsverhandlungen Anfang März berichtete Boris Pistorius seinen Genossen, wie es war. BPwortwörtlich:
„Ich sag's Euch wie es ist: Diese Gesprächspartner waren die mit Abstand unangenehmsten. Humanität und Verantwortung für andere Menschen? Null komma null…(…) Ich sage es Euch: Dobrindt und Frei, sie sind wirklich unangenehm. Sie haben kein Gewissen.“
Das war, wie ich denke, ein schönes Beispiel für unsere niegelnagelneue Rubrik „Wahre Politiker-Worte, nicht zu fassen“. Denn die können auch anders.
„Ich sag's Euch wie es ist: Diese Gesprächspartner waren die mit Abstand unangenehmsten. Humanität und Verantwortung für andere Menschen? Null komma null…(…) Ich sage es Euch: Dobrindt und Frei, sie sind wirklich unangenehm. Sie haben kein Gewissen.“
Das war, wie ich denke, ein schönes Beispiel für unsere niegelnagelneue Rubrik „Wahre Politiker-Worte, nicht zu fassen“. Denn die können auch anders.
27.12.25
Zwei, drei abgebrochene Gedanken zum Ende von Politik und Moral
Nehmen wir als Prototypen mal den Alex, den Alexander Dobrindt, das "z.Z. meist gebrauchte Handwerkszeug des Teufels".
Die eine Frage lautet, wie komm ich dazu oder besser, was erlaube ich mir, hier einen unbescholtenen, bisher kaum kriminell oder sonst wie auffällig in Erscheinung getretenen Bundesinnenminister als Werkzeug des Teufels zu charakterisieren? Geht’s Ihnen noch gut?!
Nun, das ist eigentlich relativ einfach. Der Alex („Hier kommt Alex!“) wurde nicht als tumber Erfüllungsgehilfe von irgendwem, als Unterschriftenautomat oder Müllschlucker geboren, sondern von seinem speziell bayerisch-katholischen Umfeld („Familie, Keimzelle“ und so) zu einem gemacht. Nach kurzer Zeit („Probezeit“) hat er sich an diese Umstände und das, was von ihm verlangt wurde, so gewöhnt, dass er auf die Frage „Würden Sie wie Ihr Vorgänger auch heute noch Züge nach Auschwitz fahren?“ auf der Stelle wie aus ner Parabellum geballert mit „Selbstverständlich! Herr Oberortsgruppenrottenführer!!“ und Händen an der Hosennaht antwortet.
Was hat sich geändert?
MMMh, hat sich was geändert?
... während bei der zweiten Frage, was denn die Politik überhaupt mit Moral zu schaffen hätte? die Antwort schon in der Fragestellung steckte.
Die eine Frage lautet, wie komm ich dazu oder besser, was erlaube ich mir, hier einen unbescholtenen, bisher kaum kriminell oder sonst wie auffällig in Erscheinung getretenen Bundesinnenminister als Werkzeug des Teufels zu charakterisieren? Geht’s Ihnen noch gut?!
Nun, das ist eigentlich relativ einfach. Der Alex („Hier kommt Alex!“) wurde nicht als tumber Erfüllungsgehilfe von irgendwem, als Unterschriftenautomat oder Müllschlucker geboren, sondern von seinem speziell bayerisch-katholischen Umfeld („Familie, Keimzelle“ und so) zu einem gemacht. Nach kurzer Zeit („Probezeit“) hat er sich an diese Umstände und das, was von ihm verlangt wurde, so gewöhnt, dass er auf die Frage „Würden Sie wie Ihr Vorgänger auch heute noch Züge nach Auschwitz fahren?“ auf der Stelle wie aus ner Parabellum geballert mit „Selbstverständlich! Herr Oberortsgruppenrottenführer!!“ und Händen an der Hosennaht antwortet.
Was hat sich geändert?
MMMh, hat sich was geändert?
... während bei der zweiten Frage, was denn die Politik überhaupt mit Moral zu schaffen hätte? die Antwort schon in der Fragestellung steckte.