Das Tagebuch

16.2.24
Fakten- und ihre Alternativen
Nach einem nunmehr schon wochenlangen mutigen Dauereinsatz für den ewigen Frieden auf Erden und für generell ein stückweit mehr Menschlichkeit und gegen die Feinde der Demokratie und langfristige Nachhaltigkeit wären wir Deutschen endlich wieder wer ... oder was! Sagen se jetzt alle. Und zwar die absolute Speerspitze im Kampf gegen die weltweite braune Neonazipest.
Echt?
Allein, mir fehlt der Glaube.
15.2.24
Fasten seat belt
Ab heute heißt es: Den Gürtel enger schnallen! Denn heute beginnt die sog. „Fastenzeit“. Passend zusammen mit dem „Internationalen Tag des Regenwurms.“
14.2.24
Am Aschermittwoch ...
... is alles vorbei!
Ach so.
13.2.24
In unserm Veedel
Do simma dobei
12.2.24
Do simma dobei in unserm Veedel
Hört das denn nie auf?
11.2.24
Kommt n Arzt bei ne Frau … näh
Kommt ne Frau beim Arzt … Tätäh tätäh
10.2.24
Tusch, Rakete, zisch und weg
Tätäh, tätäh!
9.2.24
Rauche, staune, gute Laune – II. Teil
Vor langer, langer, ewig langer Zeit hatt' ich es schon dran gegeben, mir im ZDF diesen Markus Lanz anzutun. Heute bin ich rückfällig geworden. Doch nur für 25 Minuten. Dann hab ich kapituliert und mir ein Pfeifchen reinfibuliert, das Fernsehgerät nach draussen dirigiert und die Krankenkassen informiert und Lauterbach selig gesprochen, garantiert.
Thema der Sendung: „Kiffen gefährlich - und bald erlaubt“.
Lauterbach sollte sich und sein Gesetz erklären, konnte aber keinen Satz zu Ende sprechen. Von dem unerträglichen Erzego-Automaten Lanz wurde ihm permanent mit Quatsch, Papperlapapp und Tinnef in den Text gegrätscht wie auch von der nicht minder unerträglichen „Spiegel“-Vizechefin Melanie Amann und der Tanja Brunnert vom Berufs­verband der Kinder- und Jugendärzte. Aua! Kurz, ich hät­te es mir sparen können. An Lauterbachs Stelle wär’ ich schon nach fünf Minuten zu physischer Gewalt konvertiert.
Wegen Aufklärung - wie auch immer - hattense ihn eingeladen,
wegen Aufklärung habense ihn dann auch nicht ausreden lassen.
Das war aber alles in allem schon allen vorher ja klar. Und trotzdem,
es war eine Sternminute des deu­tschen Fernsehens.
Egal. Unterm Strich gilt sowieso:
Im TV-Format „Markus Lanz“ funktioniert keine Aufklärung. Genauso wenig wie bei all den andern Formaten und Formatösen. „Markus Lanz“ ist Kulturindustrie. Und davon noch der Abfall. Wenn Sie sich aber unbedingt verblö­den, belügen & betrügen lassen wollen, bitte sehr, sindse auch bei Lanz an der rich­tigen Adresse.
Aus Vorsicht hatte ich nach 25 Minuten den Stecker gezogen.
8.2.24
Ein Zeichen christlich-grüner Menschenliebe
Auf diesen Begriff wird wohl keiner kommen. Eher schon auf „Neo-Imperialismus 2.0“.
Worum geht’s? Sie nennen das Ding „Bezahlkarte für Asylbewerber“. Und dies Ding hat nur 1 Ziel, und das steht sogar dick & fett & dreist & dumm & stolz in seiner Präambel geschrieben:
Allen Leuten, die wegen politischer Verfolgung oder katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnissen ihre Heimat verlassen müssen, auch noch ihre letzte Hoffnung auf ein besseres Le­ben zu nehmen, sprich:
die sollen da bleiben, wo eventuell noch Pfeffer wächst.
Wenn sie es denn trotzdem geschafft haben, nach einer langen, selbstmörde­rischen Flucht und einer unmenschlichen Asylrechts­prozedur ein wie auch immer geartetes Bleiberecht zu ergattern,
gebt's künftig nicht mehr die ganze Asy-Kohle bar auf die Kralle, sondern nur 'ne Kinderhand voll Taschengeld; den riesigen Rest­batzen kriegen Aldi & Co ausschließlich online. Und die von der Obrigkeit gar nicht gern ge­sehene, dumme Online-Überweisung in die Heimat hat sich dann damit auch erübrigt.
So kann man's machen, hat sich Schwarz-Grün in NRW ge­dacht. Und in Bayern will man zusätzlich noch an der Geldmenge was rums­chrauben.
Zu dieser – ich sag mal – interessanten Drecksgesinnung passt dann auch ihr Glaube; der Glaube, dass diese Bedingungen in Europa, speziell jetzt auch in Form dieser innovativen Bezahlkarte, zu einem Rückgang der Reisetätigkeit, ja, und damit nachhaltig zu einem mehr und mehr friedlichen-fruchtbaren Zusammenleben der Völker auf die­sem unserem blauen Planeten … „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ (Max Liebermann)