n-tv berichtet:
„Bereits vor der Vereidigung der neuen Regierung in Israel hat die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas eine Fortsetzung des bewaffneten Kampfes gegen den jüdischen Staat angekündigt. Hamas-Sprecher Fausi Barhum sagte: "Welche Form auch immer die israelische Regierung hat, es wird unser Verhalten gegenüber einer Besatzungsmacht nicht ändern, gegen die Widerstand geleistet werden muss." Die Palästinenser hätten dabei das Recht, alle Mittel einzusetzen, "allen voran der bewaffnete Widerstand". Auch ein ranghohes Mitglied der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad sagte, der Kampf gegen Israel werde fortgesetzt.“
Ihr seid ja immer so wunderbar ausgewogen in euren Vergleichen. Stellen wir uns mal so dumm es geht und folgendes Szenario vor: Ähnliche Truppen wie Hamas, Dschihad und Al Fatah würden auch nur für kurze Zeit die Bundesrepublik mit ähnlichen, vom Iran hergestellten Raketen traktieren ... wieviel von unsrer schönen Demokratie hierzulande wäre dann wohl noch übrig? Tippe mal, nicht viel. Dafür aber hätten wir hier nach einiger Zeit wegen der sensiblen Empathie unserer Politiker zu mittelalterlichen Volksstämmen vielleicht ähnlich herrliche Zustände wie in äh … ach, sucht euch was hübsches aus.
*****
Und wo wa grad schon beim Antisemitismus sind
Die feine „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, finanziert durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie und wissenschaftlich begleitet vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), hat sich mit einer tollen Plakat- und Werbe-Kampagne einen klassischen deutschen Scherz erlaubt:
Im Kampf gegen die Grünen kommt uns Annalena Baerbock in altertümlicher Klamotte und nach Art des Moses 2 Gesetzestafeln im Arm mit „10 neuen Verboten“: „1. Du darfst kein Verbrenner-Auto fahren! 2. Du darfst nicht fliegen“ bis hin zum 10. „Du darfst nicht mal daran denken, dass mit 10 Verboten Schluß ist!“
Und selten kam ein Unternehmer-Witz so gut beim Volke an ... und aus den tiefsten Schlünden der Hölle hörte man alsbald unaufhörlich das dröhnende Gelächter von dem kleinen Mann mit dem quadratischen Oberlippenbärtchen. Gesetzt den Fall, man hat denn auch ein Ohr dafür.
Das Tagebuch
15.6.21
An die sensiblen Großkritiker der "iraelischen Regierungspolitik"Nur mal so zur Klarstellung
14.6.21
„Farbe bekennen“
Wenn die wichtigste deutsche Polit-Sendung „Farbe bekennen“ heißt, darf man sich nicht wundern, dass dort wie früher bei Rudi Carell am laufenden Band Klartext gesprochen wird, Klartext, der auch sehr weh tun kann. Diese Woche war‘s , so empfand ich es jedenfalls, der „Wumms“-Mann Olaf Scholz mit dem Satz:
„Man kann sich immer auf mich verlassen.“
„Man kann sich immer auf mich verlassen.“
13.6.21
Aus der Serie„Nix weggelassen und nix hinzugefügt“
t-online berichtet:
„Vom Wal verschluckt:
Hummertaucher spricht über bange Sekunden -
Michael Packard ist erfahrener Taucher, der am Meeresboden Hummer fängt. Doch jetzt wurde er selbst zur Beute. Packard war am Freitag von einem Buckelwal verschluckt worden.
‚Ich habe mich gefühlt, als hätte mich ein Truck gerammt. Alles wurde dunkel. Ich habe mich gefragt, ob ich von einem Weissen Hai gegessen wurde. Aber nein, ich spürte keine Zähne. Oh meine Gott, sagte ich. Ich bin in dem Maul von einem Wal. Und das Maul war zu. Ich dachte, so wirst du jetzt sterben, Michael.‘
Er habe etwa 30 Sekunden im Innern des Wals verbracht, berichtete er den US-Medien. Während seiner Zeit im Innern des Säugetieres habe der Fischer weiter über seine Taucherausrüstung atmen können. Sein Kollege Josiah Mayo soll gesehen haben, wie der Wal auftauchte und Packard ausspuckte.
‚Ich wurde einfach aus seinem Maul ins Wasser geworfen. Überall war Wasser. Ich lag auf der Oberfläche und habe mich treiben lassen.“
Und dann heißt der Kollege auch noch Josiah! Und nicht nur die 'Berliner Morgenpost' hat diese alte, hochinteressante Geschichte weiterverbreitet.
„Vom Wal verschluckt:
Hummertaucher spricht über bange Sekunden -
Michael Packard ist erfahrener Taucher, der am Meeresboden Hummer fängt. Doch jetzt wurde er selbst zur Beute. Packard war am Freitag von einem Buckelwal verschluckt worden.
‚Ich habe mich gefühlt, als hätte mich ein Truck gerammt. Alles wurde dunkel. Ich habe mich gefragt, ob ich von einem Weissen Hai gegessen wurde. Aber nein, ich spürte keine Zähne. Oh meine Gott, sagte ich. Ich bin in dem Maul von einem Wal. Und das Maul war zu. Ich dachte, so wirst du jetzt sterben, Michael.‘
Er habe etwa 30 Sekunden im Innern des Wals verbracht, berichtete er den US-Medien. Während seiner Zeit im Innern des Säugetieres habe der Fischer weiter über seine Taucherausrüstung atmen können. Sein Kollege Josiah Mayo soll gesehen haben, wie der Wal auftauchte und Packard ausspuckte.
‚Ich wurde einfach aus seinem Maul ins Wasser geworfen. Überall war Wasser. Ich lag auf der Oberfläche und habe mich treiben lassen.“
Und dann heißt der Kollege auch noch Josiah! Und nicht nur die 'Berliner Morgenpost' hat diese alte, hochinteressante Geschichte weiterverbreitet.
12.6.21
Texte aus einer anderen Welt
Meister Franziskus, unser hl. Schwurbel-Papa der Barmherzigkeit, hat doch tatsächlich im unüblichen Eilverfahren von zwei, drei Tagen seinem „lieben Bruder“, dem „Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa-Marx für die ganz Intelligenten eine schriftliche Antwort rübergeschwurbelt! Und weil es in der katholischen Gemeinde so usus ist bzw. abusus, in ganz bestimmten Fällen auch die intimsten Angelegenheiten an die große Glocke zu hängen, konnte man am selben Tag noch im ‚Spiegel‘ den Serrmon im originalen Wortlaut nachlesen.
Ich habe mir das päpstliche Sündenvergebungskonvolut zweimal reingezogen und konnte danach voller Überzeugung sprechen: Wir haben verstanden! Ein Freispruch 1. Klasse. Die beiden Woelki-Besucher können also wieder heimreiten. Und wenn ich Ihnen jetzt sage: Der Text ist einfach so UNGLAUBLICH, nämlich wie alles in dem Verein, dass ich hier nix extra draus zum Beweise zitieren muss, dann können se mir das auch ruhig glauben.
Ich habe mir das päpstliche Sündenvergebungskonvolut zweimal reingezogen und konnte danach voller Überzeugung sprechen: Wir haben verstanden! Ein Freispruch 1. Klasse. Die beiden Woelki-Besucher können also wieder heimreiten. Und wenn ich Ihnen jetzt sage: Der Text ist einfach so UNGLAUBLICH, nämlich wie alles in dem Verein, dass ich hier nix extra draus zum Beweise zitieren muss, dann können se mir das auch ruhig glauben.
11.6.21
Man kann‘s ja eigentlich nicht mehr hören ...
Muss man allerdings auch nicht. Und um genau zu sein: Kann man auch gar nicht hören. Muss man nämlich lesen. Mein Buchtipp für diesen Monat:
„Kursbuch 206“
Thema: „Impfstoffe“
hrsg. von Armin Nassehi und Peter Felixberger
„Kursbuch 206“
Thema: „Impfstoffe“
hrsg. von Armin Nassehi und Peter Felixberger
10.6.21
Presse & Politik, die große Kumpanei ?Überparteilich - liberal - nah bei de Leut
Mit den Arschlöchern für Deutschland will er sich nicht abgeben, geschweige denn überhaupt unterhalten. Aber ihnen gratis gute Argumente vor die Füße werfen, dagegen hat er wohl nix …
Armin Laschet, der bis dato mit dem geklauten Motto „Versöhnen statt Spalten“ als veritabler Johannes-Rau-Klon durch die Lande tingelte, hat sich nun auch für die dunklen Seiten seines Wahlkampfgetues als Kommunikationsberaterin die Journalistin Tanit Koch „ins Boot“ geholt.
Zugegeben, das ist jetzt an und für sich noch kein richtiger Witz. Die Pointe – auch wenn sie sich etwas hinzieht - muss man sich zudem extra bei Wikipedia erst raussuchen. Also:
„Von 2005 bis 2006 durchlief Tanit Koch ein Voluntariat an der Axel-Springer-Akademie sowie im Ressort Politik und Wirtschaft der Bild. Dort arbeitete sie ab 2007 zwei Jahre lang beim damaligen Chefredakteur Kai Diekmann als dessen Büroleiterin.“
Das hätte ja schon gereicht. Aber Wikipedia setzt unverdrossen noch einen drauf:
„Von 2009 bis 2010 war sie verantwortliche Redakteurin für Sonderaufgaben in der Chefredaktion der Welt-Gruppe, dann Textchefin der Bild. Ab 2011 leitete Koch die Redaktion der Hamburg-Ausgabe und wurde damit auch Mitglied der Chefredaktion. Ab Februar 2013 war sie stellvertretende Chefredakteurin der Bild und leitete das Ressort Unterhaltung. Am 1. Januar 2016 übernahm sie von Kai Diekmann die Position als Chefredakteurin. Aufgrund von (privaten) Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden der Bild-Chefredaktionen Julian Reichelt verließ sie die Redaktion und den Verlag zum 1. März 2018.“
Jetzt textet sie für Laschet.
13 Jahre in der Höhle des Löwen, 13 Jahre an den Brüsten der Bestie, 13 Jahre im Dienste der erfolgreichsten Dreckzeitung Europas … da dürfen wir doch gespannt sein, was so eine Frau aus unserm harmlosen Oberlangweiler Laschet so alles zaubern kann.
Armin Laschet, der bis dato mit dem geklauten Motto „Versöhnen statt Spalten“ als veritabler Johannes-Rau-Klon durch die Lande tingelte, hat sich nun auch für die dunklen Seiten seines Wahlkampfgetues als Kommunikationsberaterin die Journalistin Tanit Koch „ins Boot“ geholt.
Zugegeben, das ist jetzt an und für sich noch kein richtiger Witz. Die Pointe – auch wenn sie sich etwas hinzieht - muss man sich zudem extra bei Wikipedia erst raussuchen. Also:
„Von 2005 bis 2006 durchlief Tanit Koch ein Voluntariat an der Axel-Springer-Akademie sowie im Ressort Politik und Wirtschaft der Bild. Dort arbeitete sie ab 2007 zwei Jahre lang beim damaligen Chefredakteur Kai Diekmann als dessen Büroleiterin.“
Das hätte ja schon gereicht. Aber Wikipedia setzt unverdrossen noch einen drauf:
„Von 2009 bis 2010 war sie verantwortliche Redakteurin für Sonderaufgaben in der Chefredaktion der Welt-Gruppe, dann Textchefin der Bild. Ab 2011 leitete Koch die Redaktion der Hamburg-Ausgabe und wurde damit auch Mitglied der Chefredaktion. Ab Februar 2013 war sie stellvertretende Chefredakteurin der Bild und leitete das Ressort Unterhaltung. Am 1. Januar 2016 übernahm sie von Kai Diekmann die Position als Chefredakteurin. Aufgrund von (privaten) Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden der Bild-Chefredaktionen Julian Reichelt verließ sie die Redaktion und den Verlag zum 1. März 2018.“
Jetzt textet sie für Laschet.
13 Jahre in der Höhle des Löwen, 13 Jahre an den Brüsten der Bestie, 13 Jahre im Dienste der erfolgreichsten Dreckzeitung Europas … da dürfen wir doch gespannt sein, was so eine Frau aus unserm harmlosen Oberlangweiler Laschet so alles zaubern kann.
9.6.21
Infos aus den Parallelgesellschaften
Linda Zervakis und Pinar Atalay „verlassen“ die Öffentlich-Rechtliche Anstalt ARD und wechseln zu RTL bzw. Pro Sieben. Nach Senderangaben wollen sie den „Ausbau der Informations- und Nachrichtenangebote in zentraler Rolle mitgestalten“. Pinar Atalay sagt zum Beispiel:
„Mit meiner Erfahrung als TV-Journalistin und Moderatorin möchte ich dem steigenden Informationsbedürfnis der Zuschauer:innen gerecht werden, mit Qualitätsjournalismus, der für die Gesellschaft unabdingbar ist.“
Das war ein Satz mit 25 faustdicken Lügen – und das von einer "Qualitätsjournalistin" als Einstand in die Werbe-Industrie! Gute Frau, wer soll dir denn da jetzt noch irgendetwas abnehmen, du Knalltusse?!
„Mit meiner Erfahrung als TV-Journalistin und Moderatorin möchte ich dem steigenden Informationsbedürfnis der Zuschauer:innen gerecht werden, mit Qualitätsjournalismus, der für die Gesellschaft unabdingbar ist.“
Das war ein Satz mit 25 faustdicken Lügen – und das von einer "Qualitätsjournalistin" als Einstand in die Werbe-Industrie! Gute Frau, wer soll dir denn da jetzt noch irgendetwas abnehmen, du Knalltusse?!
8.6.21
Halleluja, die Visitatoren sind da!
Die Visitatoren des Vatikans. (Nur ein Satz dazu – pardon, aber als Chronist des grassierenden Schwachsinns und der professionellsten Menschheitsverarsche ever bleibt mir nichts anderes übrig):
Es wäre dann das erste Mal, dass ein „Besuch“ durch die Inquisition etwas Positives gezeitigt hätte und damit etwas, was es in der katholischen Kirche nach Adam Riese und selbst nach allen Gesetzen der Esoterik nun mal gar nicht geben kann – ein Wunder!
Es wäre dann das erste Mal, dass ein „Besuch“ durch die Inquisition etwas Positives gezeitigt hätte und damit etwas, was es in der katholischen Kirche nach Adam Riese und selbst nach allen Gesetzen der Esoterik nun mal gar nicht geben kann – ein Wunder!
7.6.21
In post-pandemischen Zeiten
Was man so hört und liest, haben doch relativ viele Mitbürger!innen offenkundig die pandemische Lebensphase genutzt, um endlich „mal in sich zu gehen“. Es steht nur zu befürchten, dass sie demnächst auch wieder raus kommen