SPIEGEL online meldet:
„Schon im Frühjahr hatte Markus Söder über seine Pläne für ein bayerisches Raumfahrtprogramm gesprochen, nun wurde der Ministerpräsident noch einmal konkreter: "Wir starten Bavaria One", schrieb er am Dienstag via Twitter. "Mit unserem Raumfahrtprogramm entwickeln wir aus dem All Lösungen für Probleme der Menschen, bei Medizin oder Ökologie." Dazu investiere Bayern 700 Millionen Euro, man baue einen bayerischen Satelliten und gründe die größte Raumfahrtfakultät Europas an der TU München.“
Spätestens seit dem Fall der Mauer habe ich immer dafür plädiert, dass als Ausgleich für diese Wiedervereinigung mit dem Osten wenigstens Bayern die Flatter machen sollte, um sich dann wegen mir mit Österreich oder Nordkorea oder Posemuckel zusammenzuschließen. Der allenthalben geäußerte Stoßseufzer, am sinnvollsten wäre es, die ganze Sippschaft auf den Mond zu schießen, war ja immer nur ein hilfloser Aufschrei aus ohnmächtiger Position. Jetzt woll'n ses sogar selber! Find ich gut.
Heimatkunde -
heute: Hessen
'Die Welt' schreibt:
„Grüne klettern in Hessen auf 18 Prozent, FDP muss zittern“
Jajaja jaah! Zittern sollt ihr, Hunde! Zittern bis ans Ende eurer Tage!
Das Tagebuch
3.10.18
„Tag der Deutschen Einheit“
So! Feiertag!
Wie … Feiertag?
Ja, Feiertag. So wie Ostern eben. Oder Weihnachten. Nur, dass man halt nix geschenkt kriegt. Oder wiederaufersteht.
Und warum?
Wie ... warum!? Keine Ahnung. Gibt, glaub ich, keinen Grund.
Wie … Feiertag?
Ja, Feiertag. So wie Ostern eben. Oder Weihnachten. Nur, dass man halt nix geschenkt kriegt. Oder wiederaufersteht.
Und warum?
Wie ... warum!? Keine Ahnung. Gibt, glaub ich, keinen Grund.
30.9.18
„Mir Sackse, mir sin helle ...“
Dpa meldet:
„Der neue CDU-Fraktionschef im Sächsischen Landtag, Christian Hartmann, schließt künftige Koalition mit AfD nicht aus.“
Für Adenauer, so sagt man, fing die sibirische Einöde schon direkt auf der andern Rheinseite in Köln-Kalk an. So weit würd ich ja hm … ja gar nicht gehen. Und ich möcht' auch nicht unbedingt die Mauer wieder haben.
Obwohl ...
„Der neue CDU-Fraktionschef im Sächsischen Landtag, Christian Hartmann, schließt künftige Koalition mit AfD nicht aus.“
Für Adenauer, so sagt man, fing die sibirische Einöde schon direkt auf der andern Rheinseite in Köln-Kalk an. So weit würd ich ja hm … ja gar nicht gehen. Und ich möcht' auch nicht unbedingt die Mauer wieder haben.
Obwohl ...
29.9.18
Fürs Archiv
Eröffnung der Moschee in Köln-Ehrenfeld durch den Mufti und größten Muslimbruder von Kleinasien.
28.9.18
Weiche Landung in Berlin
Und es ist so gelaufen, wie der Prophet es prophezeite. Afrika kann sich schon mal warm anziehen. Und ist es nicht furchtbar, liebe Leserinnen und Leser, wenn man aber auch immer Recht behält?
27.9.18
Jetzt mal ganz abgesehen davon ...
Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass unser schönes, schönes Deutschland in der Vergangenheit nicht gerade daran unbeteiligt war, warum das schöne, schöne Morgenland denn dann auch so wurde, wie es geworden ist, und abgesehen davon, dass wegen dieser gewollten bzw. unweigerlichen Verwiggelungen zur Zeit nur die Türkei die Garantie dafür bietet, dass dieses schöne, schöne Deutschland nicht über kurz oder lang vom Neger, ja, vom Neger aus Afrika, um nicht zu sagen: von Unmengen von Negern aus Afrika, ja, ja, von einer gleichsam unaufhaltsamen Negervölkerwanderung, auswandernd vom Arsch der Welt, hier gnadenlos durchmischt und durchrasst und auf Deubel-komm-heraus durchgeschnackselt wird. (Wenn Sie wissen, wie ich's meine.)
Und also muss da nun der Onkel Steinmeier an die Front und für sich und uns, die Besorgten, die Sache regeln! Und wie wir wissen, macht er es ganz gerne und es ihm nichts aus. Nur muss man, wenn man schon so denkt, ja nicht unbedingt eine ausgesprochene Arschkrampe wie den Erdogan zur Zauberflöte in die Oper führen bzw. ihm mit allen militärischen Ehrungen und Mitteln daran erinnern, wie man sich in Europa halt so ähnelt, wenn es wieder heißt:
„Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Niemand!
Wenn er aber kommt?
Dann laufen wir!“
Zur Höchstform auf.
Und also muss da nun der Onkel Steinmeier an die Front und für sich und uns, die Besorgten, die Sache regeln! Und wie wir wissen, macht er es ganz gerne und es ihm nichts aus. Nur muss man, wenn man schon so denkt, ja nicht unbedingt eine ausgesprochene Arschkrampe wie den Erdogan zur Zauberflöte in die Oper führen bzw. ihm mit allen militärischen Ehrungen und Mitteln daran erinnern, wie man sich in Europa halt so ähnelt, wenn es wieder heißt:
„Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
Niemand!
Wenn er aber kommt?
Dann laufen wir!“
Zur Höchstform auf.
26.9.18
Da hatt' ich mich grade an diesen Kauder gewöhnt ...
Nu isser futschi. Schade.
Der Krieg is aus, wir gehn nach Haus, rabimmel rabammel rabum. Die Anti-Merkel-Armeefraktion hatte in monatelanger unappetitlicher Wühlarbeit mit originär christlichem Engagement eine Luftpumpe aus der 2. Reihe zum Hoffnungsträger für die Rettung des christdemokratischen Abendlandes hochgejazzt und so heißt nach der gestrigen Kampfabstimmung gegen Merkel-Spezi Kauder nun der neue Unions-Fraktionschef mit Namen Ralph Brinkhaus.
Äh, Ralph wer?
Moment, das hamma gleich! (Klick, klick, klick) hier! Der Ralph sagt:
„Zwischen der Kanzlerin und mir passt kein Blatt Papier.“
So, jetzt wissen wa auch, wer dieser Ralph ist.
Der Krieg is aus, wir gehn nach Haus, rabimmel rabammel rabum. Die Anti-Merkel-Armeefraktion hatte in monatelanger unappetitlicher Wühlarbeit mit originär christlichem Engagement eine Luftpumpe aus der 2. Reihe zum Hoffnungsträger für die Rettung des christdemokratischen Abendlandes hochgejazzt und so heißt nach der gestrigen Kampfabstimmung gegen Merkel-Spezi Kauder nun der neue Unions-Fraktionschef mit Namen Ralph Brinkhaus.
Äh, Ralph wer?
Moment, das hamma gleich! (Klick, klick, klick) hier! Der Ralph sagt:
„Zwischen der Kanzlerin und mir passt kein Blatt Papier.“
So, jetzt wissen wa auch, wer dieser Ralph ist.
25.9.18
Wir müssen redenÜber Marx
Über Reinhardt Marx
Über Kardinal Reinhardt Marx
Er gilt als aufgeklärter Mann der Moderne, als Mann von Welt, offen, herzlich und charmant. Sie sagen, er sei unwahrscheinlich kultiviert, witzig-witzig, wirklich unglaublich gebildet und bei seinen Schafen gut gelitten und geerdet, also immer nah bei de Leut', eine Kreuzung aus Prinz, Bauer und Jungfrau, ein erzliberaler Kumpeltyp, mit dem man, wenn man denn wollte, auch Pferde stehlen könnte; als Käpt'n Iglu der Deutschen Bischofskonferenz, in geistiger wie geistlicher so wie äußerlicher Hinsicht tatsächlich eher von überragender Bescheidenheit, höre er zwar in 1. Linie lieber sich selber reden, sei aber allemal noch erträglicher als seine Brüder und Schwestern und als überzeugtes adipöses Pummelchen vom Dienst wäre er – was man auch gerne glaubt - zudem aufm Teppich geblieben, würde aber gerne öfter zuhause im eigenen Eigenheim verweilen, um dort, ja, um dort in aller Gemütsruhe die Teppichfransen zu kämmen.
Egal.
Kommen wir zur Sache:
Der Mann hat im Vorfeld wahrlich alles priestermögliche getan, um eine einigermaßen haltbare Untersuchung des katholischen sexuellen Missbrauchs in Deutschland von '45 bis heute zu behindern. Und gestern nun hockte dieser christliche Scherzkeks bei der Beerdigung bzw. feierlichen Vorstellung der Imitation einer wissenschaftlichen Studie und verkündete:
„Allzu lange ist in der Kirche Missbrauch geleugnet, weggeschaut und vertuscht worden." (Ein Missbrauch wird wegeschaut ...oh, heiliger Freud!) „Für dieses Versagen und für allen Schmerz bitte ich um Entschuldigung. Ich schäme mich für das Vertrauen, das zerstört wurde; für die Verbrechen, die Menschen durch Amtspersonen der Kirche angetan wurden; und ich empfinde Scham für das Wegschauen von vielen, die nicht wahrhaben wollten, was geschehen ist und die sich nicht um die Opfer gesorgt haben. Wir haben den Opfern nicht zugehört." (Mein lieber Scholli! Hier purzelt aber so einiges durcheinander!)
„All das darf nicht folgenlos bleiben. Und ich schäme mich nicht nur als Vorsitzender der Bischofskonferenz, ich schäme mich auch persönlich." (Und wie eindringlich und schön er die Scham vom Blatt abgelesen hat!) „Viele Menschen glauben uns nicht mehr. Und ich habe dafür Verständnis."
Amen.
Selbst in einem solchen Moment kann er se nich' lassen, die christlich-penetrante, kackfreche Heuchel-Lüger-und Betrügerei! Und, liebe Brüder und Schwestern, ich kann's sogar verstehen. Ja, ja, und ich habe dafür Verständnis (Um hier mal einen ganz großen, zeitgenössischen Aberglaubensphilosophen zu zitieren). Denn sie ist ihm wohl ins unschuldige, heilige Fleisch und Blut übergegangen, ihm, dem absurden Oberclown der katholischen Comedy-Konferenz.
Und unser Sportsfreund hat's au' nich' leicht! Ich schätze, draußen im wahren Leben bekäm' der nicht mal ein 3-tägiges Praktikum bei Aldi. Oder Kik.
Egal.
Kommen wir zur Sache:
Der Mann hat im Vorfeld wahrlich alles priestermögliche getan, um eine einigermaßen haltbare Untersuchung des katholischen sexuellen Missbrauchs in Deutschland von '45 bis heute zu behindern. Und gestern nun hockte dieser christliche Scherzkeks bei der Beerdigung bzw. feierlichen Vorstellung der Imitation einer wissenschaftlichen Studie und verkündete:
„Allzu lange ist in der Kirche Missbrauch geleugnet, weggeschaut und vertuscht worden." (Ein Missbrauch wird wegeschaut ...oh, heiliger Freud!) „Für dieses Versagen und für allen Schmerz bitte ich um Entschuldigung. Ich schäme mich für das Vertrauen, das zerstört wurde; für die Verbrechen, die Menschen durch Amtspersonen der Kirche angetan wurden; und ich empfinde Scham für das Wegschauen von vielen, die nicht wahrhaben wollten, was geschehen ist und die sich nicht um die Opfer gesorgt haben. Wir haben den Opfern nicht zugehört." (Mein lieber Scholli! Hier purzelt aber so einiges durcheinander!)
„All das darf nicht folgenlos bleiben. Und ich schäme mich nicht nur als Vorsitzender der Bischofskonferenz, ich schäme mich auch persönlich." (Und wie eindringlich und schön er die Scham vom Blatt abgelesen hat!) „Viele Menschen glauben uns nicht mehr. Und ich habe dafür Verständnis."
Amen.
Selbst in einem solchen Moment kann er se nich' lassen, die christlich-penetrante, kackfreche Heuchel-Lüger-und Betrügerei! Und, liebe Brüder und Schwestern, ich kann's sogar verstehen. Ja, ja, und ich habe dafür Verständnis (Um hier mal einen ganz großen, zeitgenössischen Aberglaubensphilosophen zu zitieren). Denn sie ist ihm wohl ins unschuldige, heilige Fleisch und Blut übergegangen, ihm, dem absurden Oberclown der katholischen Comedy-Konferenz.
Und unser Sportsfreund hat's au' nich' leicht! Ich schätze, draußen im wahren Leben bekäm' der nicht mal ein 3-tägiges Praktikum bei Aldi. Oder Kik.