Zu Anfang hieß es noch: Ihr kriegt von uns den maroden Haufen DDR geschenkt – unter der Bedingung: Keine Ost-Erweiterung. Da schiss dann aber auch schon bald der Hund drauf und so ging alles unaufhörlich seinen natürlichen Gang der politischen Osmose: holterdipolter von Moskau zur Krim und holterdipolter von West nach Ost. Dann probte die Ukraine den Aufstand, der Knecht wollte auch mal an den Fleischtopf, ein Boxer wurde Bürgermeister, ein Comedyman Regierungschef, und die Verhältnisse, sie fingen an zu tanzen.
Doch Putin tanzte völkerrechtswidrig aus der Reihe und nennt es seitdem Verteidigungsfall. Der Westen sieht‘s genauso und schenkte dem Klitschko schon mal 5000 Bundeswehrhelme. Nach und nach wird nun aus der sog. Kornkammer des Ostens der größte Truppenübungsplatz, den die Welt je gesehen hat. Kimme, Korn, ran. Die Toten dienen der Propaganda nur noch als Staffage und es heißt jetzt schon: Die Lebenden werden die Toten noch beneiden.
Aber erstmal wird verteidigt, was das Zeug hält. Und dafür muss geliefert werden. Und Deutschland hat bisher geliefert:
* 9 Brückenlegepanzer Biber
• 120.000 Erste-Hilfe Kits
• 28 LKW Nutzfahrzeuge Zetros
• 10 Wintertarnnetze
• 26 Wechselladesysteme 15t
• 32 Bandbreitenerweiterungen f. elektr Drohnenabwehrgeräte
• 20 mobile Antennenträgersysteme
• 32 Flakpanzer GEPARD inklusive circa 6.000 Schuss Flakpanzermunition
• 120 Grenzschutzfahrzeuge
• 245 Stromerzeuger
• 18 Abrollplattformen
• Flugkörper IRIS-T SLM
• 3 mobile, ferngesteuerte und geschützte Minenräumgeräte
• 40 Laserzielbeleuchter
• 12 Sattelzugmaschinen und 4 Sattelauflieger
• 145 Pick-up
• 4 mobile und geschützte Minenräumgeräte
• 168 Feldheizgeräte
• 20 Raketenwerfer 70mm auf Pick-up trucks mit Raketen
• 15 Bergepanzer 2
• 12 Schwerlastsattelzüge M1070 Oshkosh
• 7 ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Unterstützungsaufgaben
• 35 LKW 8x8 mit Wechselladesystem
• 26 Aufklärungsdrohnen
• 36 Krankenkraftwagen
• 36.400 Wolldecken
• 12 Schwerlastsattelzüge
• 55 Drohnenabwehrsensoren und -jammer
• 30 Drohnendetektionssensoren
• 6 Gabelstapler
• 60.000 Schuss Munition 40mm Granatwerfer
• 18.500 Schuss 155 mm Artilleriemunition
• 50 Allschutz-Transport-Fahrzeuge Dingo
• 10 Überwasserdrohnen
• 14.000 Schlafsäcke
• Mi-24 Ersatzteile
• Munition für Mehrfachraketenwerfer MARS II
• Ersatzteile schweres Maschinengewehr M2
• 30 MG3 für Bergepanzer
• 17 schwere und mittlere Brückensysteme
• 5 Mehrfachraketenwerfer MARS II mit Munition
• 14 Panzerhaubitzen 2000 (gemeinsames Projekt mit den Niederlanden)
• Luftverteidigungssystem Iris-T SLM
• 200 Zelte
• 116.000 Kälteschutzjacken
• 80.000 Kälteschutzhosen
• 240.000 Wintermützen
• 405.000 Rationen Einpersonenpackungen (EPa)
• 67 Kühlschränke für Sanitätsmaterial
• Artillerieortungsradar COBRA
• 4.000 Schuss Flakpanzerübungsmunition
• 54 M113 gepanzerte Truppentransporter mit Bewaffnung (Systeme aus Dänemark, Umrüstung durch Deutschland finanziert)
• 53.000 Schuss Flakpanzermunition
• 3.000 Patronen „Panzerfaust 3“ zuzüglich 900 Griffstücke
• 14.900 Panzerabwehrminen (davon 9300 aus Ertüchtigungsinitiative)
• 500 Fliegerabwehrraketen STINGER
• 2.700 Fliegerfäuste STRELA
• 22 Millionen Schuss Handwaffenmunition
• 50 Bunkerfäuste
• 100 Maschinengewehre MG3 mit 500 Ersatzrohren und Verschlüssen
• 100.000 Handgranaten
• 5.300 Sprengladungen
• 100.000 Meter Sprengschnur und 100.000 Sprengkapseln
• 350.000 Zünder
• 10 Antidrohnenkanonen
• 100 Auto-Injektoren
• 28.000 Gefechtshelme
• 15 Paletten Bekleidung
• 280 Kraftfahrzeuge (LKW, Kleinbusse, Geländewagen)
• 6 Paletten Material für Kampfmittelbeseitigung
• 125 Doppelfernrohre
• 1.200 Krankenhausbetten
• 18 Paletten Sanitätsmaterial, 60 OP-Leuchten
• Schutzbekleidung, OP-Masken
• 600 Schießbrillen
• 1 Radiofrequenzsystem
• 3.000 Feldfernsprecher mit 5.000 Rollen Feldkabel und Trageausstattung
• 1 Feldlazarett (gemeinsames Projekt mit Estland)
• 353 Nachtsichtbrillen
• 12 elektronische Drohnenabwehrgeräte
• 165 Ferngläser
• Sanitätsmaterial (unter anderem Rucksäcke, Verbandspäckchen)
• 38 Laserentfernungsmesser
• Kraftstoff Diesel und Benzin (laufende Lieferung)
• 10 Tonnen AdBlue
• 500 Stück Wundauflagen zur Blutstillung
• MiG-29 Ersatzteile
• 30 sondergeschützte Fahrzeuge
• 7.944 Panzerabwehrhandwaffen RGW 90 Matador
• 6 LKW Fahrzeugdekontaminationspunkt HEP 70 inklusive Material zur Dekontaminierung
• 10 Fahrzeuge HMMWV (8x Bodenradarträger, 2x Jammer/ Drohnenträger)
• 7 Störsender
• 8 mobile Bodenradare und Wärmebildgeräte
• 4 mobile und geschützte Minenräumgeräte
• 1 Hochfrequenzgerät inkl. Ausstattung
Außerdem sind da in einer europäisch-konzertierten Aktion bald diverse Batallione „Kampf-Leos“ unterwegs. Ganz schlaue Militärköpfe fordern für die ganz große Verteidigung bereits die berühmten Verteidigungs-Kampfjets. Und der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will eine Panzerfabrik direkt in der Ukraine bauen.
Ich hab schwer den Eindruck, dass es später wohl wieder heißen wird:
„Ach, da sind wir alle wie die „Schlafwandler“ 1914 irgendwie so reinschlawandelt.“ Und das war damals schon ne Lüge.
Kinners, der WK3 steht vor der Tür. Wolle mer'n eroilosse?
Das war jetzt ein Witz wider den tierischen Ernst.
Danke schön.
Das Tagebuch
6.3.23
Es ist Krieg
5.3.23
Das Wort zum Sonntag
... spricht heute zu Ihnen Heinrich Hoffmann,
ein Arzt und Psychiater aus Frankfurt am Main
Der Friederich, der Friederich,
Das war ein arger Wüterich!
Er fing die Fliegen in dem Haus
Und riß ihnen die Flügel aus.
Er schlug die Stühl’ und Vögel tot,
Die Katzen litten große Not.
Und höre nur, wie bös er war:
Er peitschte seine Gretchen gar!
Und so wei ta.
Und so wei ta.
*******
Und noch'n Buchtipp
„Wolfgang Pohrt – Werke - Band 11
Briefe und Mails - 1976 – 2016“
hrsg. von Klaus Bittermann
Edition Tiamat, Berlin, 2023
P.s.
Vielen herzlichen Dank, mein Lieber!
Gerade in einer Zeit, in der einem die grauen Zellen langsam aber sicher flöten gehen, eine irre Lektüre. Nochmals danke für diese Fleißarbeit. A journey through the past, wie Neil Young singen würde.
ein Arzt und Psychiater aus Frankfurt am Main
Der Friederich, der Friederich,
Das war ein arger Wüterich!
Er fing die Fliegen in dem Haus
Und riß ihnen die Flügel aus.
Er schlug die Stühl’ und Vögel tot,
Die Katzen litten große Not.
Und höre nur, wie bös er war:
Er peitschte seine Gretchen gar!
Und so wei ta.
Und so wei ta.
*******
Und noch'n Buchtipp
„Wolfgang Pohrt – Werke - Band 11
Briefe und Mails - 1976 – 2016“
hrsg. von Klaus Bittermann
Edition Tiamat, Berlin, 2023
P.s.
Vielen herzlichen Dank, mein Lieber!
Gerade in einer Zeit, in der einem die grauen Zellen langsam aber sicher flöten gehen, eine irre Lektüre. Nochmals danke für diese Fleißarbeit. A journey through the past, wie Neil Young singen würde.
4.3.23
Mein Buchtipp des Monats
„Die Geburt der Dritten Welt -
Hungerkatastrophen und Massenvernichtung
im imperialistischen Zeitalter“
von Mike Davis
Assoziation A, Berlin, 2001
-----------
Und wissen Sie, was ich mir absolument nicht vorstellen kann? Dass ein Friederich Merz etwa dieses Buch lesen würde. Der würde es nicht einmal anfassen. (Pardon, das Wort 'Würde' im Zusammenhang mit dem Mann ist eigentlich ein Unding. Aber was soll's. Egal.)
Es sei denn, er wäre auf der Suche nach Beispielen, Vorbildern und Praktiken oder Inspirationen, wie man sich selbst und seiner Brut die Taschen vollstopft und dabei den Rest der Menschheit in Ruhe verrecken läßt. Sein leitkulturelles Lebensmotto „Mit der Bibel in der Hand kommst du durch das ganze Land“ hatte ihm ja bisher gute Schützenhilfe geleistet.
So lasset uns hoffen beziehungsweise gemeinsam daran arbeiten, dass der Mann wenigstens in diesem Leben hier nicht mehr Bundeskanzler werden kann.
(Wenn Sie annehmen, dass ich mit diesen anzüglichen Bemerkungen unseren großen sauerländischen Humorlosen nur beleidigen, mies oder schlecht machen wollte, könnten Sie durchaus Recht haben.)
Hungerkatastrophen und Massenvernichtung
im imperialistischen Zeitalter“
von Mike Davis
Assoziation A, Berlin, 2001
-----------
Und wissen Sie, was ich mir absolument nicht vorstellen kann? Dass ein Friederich Merz etwa dieses Buch lesen würde. Der würde es nicht einmal anfassen. (Pardon, das Wort 'Würde' im Zusammenhang mit dem Mann ist eigentlich ein Unding. Aber was soll's. Egal.)
Es sei denn, er wäre auf der Suche nach Beispielen, Vorbildern und Praktiken oder Inspirationen, wie man sich selbst und seiner Brut die Taschen vollstopft und dabei den Rest der Menschheit in Ruhe verrecken läßt. Sein leitkulturelles Lebensmotto „Mit der Bibel in der Hand kommst du durch das ganze Land“ hatte ihm ja bisher gute Schützenhilfe geleistet.
So lasset uns hoffen beziehungsweise gemeinsam daran arbeiten, dass der Mann wenigstens in diesem Leben hier nicht mehr Bundeskanzler werden kann.
(Wenn Sie annehmen, dass ich mit diesen anzüglichen Bemerkungen unseren großen sauerländischen Humorlosen nur beleidigen, mies oder schlecht machen wollte, könnten Sie durchaus Recht haben.)
3.3.23
Es ist ja nur ein Zahlenspiel
Ich formulier‘s mal komplett unverblümt, halt so hart, wie es eben realiter auch ist, ohne Rücksicht auf Verluste – und wahrscheinlich nimmt man's mir, der ich nu wahrlich nix damit zu tun habe, auch noch übel:
Zum Abschluss ihrer Frühjahrstagung kann die übergroße Mehrheit der Deutschen Bischöfe und mit ihr die gesamte Mann-, Frau- und Transschaft der Synodalen Sackgasse die tiefe Enttäuschung über den Vatikan insbesondere Papa Franziskus nicht verhehlen. Sie wollen und können es nicht begreifen,dass sie von Franziskus dem Barmherzigen so gar keine positiven Zeichen erhalten haben und auch nie werden. Dabei könnte man den ganzen Religionszinnober (wenn Sie das überhaupt interessieren tut) mit einem kleinen, ausgesprochen simplen, banalen Zahlenspiel eins, zwei, drei in Luft auflösen:
Etwa 17,7% der Weltbevölkerung sind Katholiken, das sind nach Adam Riese knapp 1345 Millionen. Für Deutschland kommt man auf 21,6 Millionen. Ziehen wir spaßeshalber von den 1345 Millionen die deutschen 21,6 Millionen mal ab, hamma da ein Verhältnis – manche sagen auch Missverhältnis - von 1323,4 Millionen zu lächerlichen 21,6 Millionen. Wobei hier die Masse der deutschen spirituellen Karteileichen noch gar nicht berücksichtigt ist. Also da noch mal pi mal Mittelfin... nee, Quatsch, mal Daumen die Hälfte runter, macht ca. 12 Millionen Seelen.
Der Papst aber – und das ist von mir gar nicht mal so bös‘ gemeint – der Papst aber ist nicht nur der Stellvertreter vom lieben Gott, nee, er ist auch der unfehlbare, quasi gewählte Boss über all diese ca. 1,4 Milliarden röm.kath. Jenseitigen. Wenn also allein das Verhältnis sich zahlenmäßig schon so schräg darstellt: 12 Millionen zu 1300 Millionen, und obendrein auch noch mit so unfassbar heiklen, komplizierten, ja, schwerwiegenden und ungeheuer tief schürfenden Problemfeldern mutwillig belastet wird wie Gleichberechtigung, Homo- und sonstige Sexualität wie auch durch die Suche nach Antworten auf religiöse Grundsatzfragen wie der bis heute immer noch unbeantworteten „Wie viel Engel passen auf eine Nadelspitze“ -
nach wem wird sich der Vertreter Gottes (dreimal dürfen Se raten) dann wohl richten?
Und, werte Brüder und Schwestern, eine ganz neue Frage ist in dem Zusammenhang auch aufgetaucht:
Abgesehen davon, dass die heillose Dummheit auch in der „3. Welt“ grenzenlos ist, wie gnadenlos deutsch müsst ihr Synodal-Pilger in eurer narzisstisch-nazistischen Wolkenkuckucksglocke ticken, dass ihr einzig nur euch und mit keinem Wort …
Ja, wie gnadenlos deutsch?
Oder anders gefragt:
Wie
gna
den
los
deutsch!!?
P.s.:
Falls Sie für heute genug von diesem Thema haben, greifen Sie zu der schon leicht angegrauten Platte (2014) „Hypnotic Eye“ von Tom Petty & the Heartbreakers. Kopfhörer auf die Muscheln, volles Rohr und alle Regler nach rechts. Da geht‘s wieder ab. Da sind se wieder im prallen Leben. Halleluja!
Zum Abschluss ihrer Frühjahrstagung kann die übergroße Mehrheit der Deutschen Bischöfe und mit ihr die gesamte Mann-, Frau- und Transschaft der Synodalen Sackgasse die tiefe Enttäuschung über den Vatikan insbesondere Papa Franziskus nicht verhehlen. Sie wollen und können es nicht begreifen,dass sie von Franziskus dem Barmherzigen so gar keine positiven Zeichen erhalten haben und auch nie werden. Dabei könnte man den ganzen Religionszinnober (wenn Sie das überhaupt interessieren tut) mit einem kleinen, ausgesprochen simplen, banalen Zahlenspiel eins, zwei, drei in Luft auflösen:
Etwa 17,7% der Weltbevölkerung sind Katholiken, das sind nach Adam Riese knapp 1345 Millionen. Für Deutschland kommt man auf 21,6 Millionen. Ziehen wir spaßeshalber von den 1345 Millionen die deutschen 21,6 Millionen mal ab, hamma da ein Verhältnis – manche sagen auch Missverhältnis - von 1323,4 Millionen zu lächerlichen 21,6 Millionen. Wobei hier die Masse der deutschen spirituellen Karteileichen noch gar nicht berücksichtigt ist. Also da noch mal pi mal Mittelfin... nee, Quatsch, mal Daumen die Hälfte runter, macht ca. 12 Millionen Seelen.
Der Papst aber – und das ist von mir gar nicht mal so bös‘ gemeint – der Papst aber ist nicht nur der Stellvertreter vom lieben Gott, nee, er ist auch der unfehlbare, quasi gewählte Boss über all diese ca. 1,4 Milliarden röm.kath. Jenseitigen. Wenn also allein das Verhältnis sich zahlenmäßig schon so schräg darstellt: 12 Millionen zu 1300 Millionen, und obendrein auch noch mit so unfassbar heiklen, komplizierten, ja, schwerwiegenden und ungeheuer tief schürfenden Problemfeldern mutwillig belastet wird wie Gleichberechtigung, Homo- und sonstige Sexualität wie auch durch die Suche nach Antworten auf religiöse Grundsatzfragen wie der bis heute immer noch unbeantworteten „Wie viel Engel passen auf eine Nadelspitze“ -
nach wem wird sich der Vertreter Gottes (dreimal dürfen Se raten) dann wohl richten?
Und, werte Brüder und Schwestern, eine ganz neue Frage ist in dem Zusammenhang auch aufgetaucht:
Abgesehen davon, dass die heillose Dummheit auch in der „3. Welt“ grenzenlos ist, wie gnadenlos deutsch müsst ihr Synodal-Pilger in eurer narzisstisch-nazistischen Wolkenkuckucksglocke ticken, dass ihr einzig nur euch und mit keinem Wort …
Ja, wie gnadenlos deutsch?
Oder anders gefragt:
Wie
gna
den
los
deutsch!!?
P.s.:
Falls Sie für heute genug von diesem Thema haben, greifen Sie zu der schon leicht angegrauten Platte (2014) „Hypnotic Eye“ von Tom Petty & the Heartbreakers. Kopfhörer auf die Muscheln, volles Rohr und alle Regler nach rechts. Da geht‘s wieder ab. Da sind se wieder im prallen Leben. Halleluja!
2.3.23
„Mallorca im Schnee“
„Ein Wintereinbruch macht den Menschen auf der Insel zu schaffen,“ tippt der ‚Kölner Stadtanzeiger‘.
Aber die deutschen Ballermänner werden die letzten sein, denen das zu denken gibt. Wo die nicht mal ein Organ dafür haben.
Aber die deutschen Ballermänner werden die letzten sein, denen das zu denken gibt. Wo die nicht mal ein Organ dafür haben.
1.3.23
Wie die Faust aufs Auge
Zwar hat unsre Sondermüll-, Chemie- und Pharmazeutenklitsche Bayer-Monsanto/Leverkusen im letzten Jahr ihren Gewinn von 1,0 Milliarden auf 4,15 Milliarden Euro steigern können, so wird sie sich dennoch im laufenden Jahr notabene von „verdienten Mitarbeitern verabschieden müssen“. Man könnte behaupten, dass sie das aber nicht verdient hätten. Aber so ist es nun mal. C‘est la vie en capitalisme. Es hat eben à la longue nicht gereicht. Und tschüß.
Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, wem der Batzen Kohle denn zu verdanken ist? Na, dem weltweit immens gestiegenen Verbrauch von … Kopfschmerztabletten? Hahaha, der war gut! Nee, dem Fußball auch nicht. Mit dem und alledem läßt sich nicht so viel zusammenklauen. Nee, Glyphosat heißt das Zauberwort. Laut Bayer ein extrem gutes Pflanzenschutzmittel; alle andern sagen Insektenvernichtungsmittel. Was einer althergebrachten, erfolgreichen Tradition des Hauses, der Vernichtung allen „unwerten Lebens“, auch wesentlich mehr entspricht. Und wie heißt der Zauberer, der das große Geschäft mit Monsanto propagandamäßig so geschickt ein­,fädelte, dass man hierzulande davon kaum was mitgekriegt hat?
Nun, sein Name sei Matthias Berninger (Jahrgang '71).
Ich komme zum Schluss.
Is dat für'n Typ? Als Parteimitglied der Grünen war er von 2001 - 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für „Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft“ und von 2003 - 2007 Landesvorsitzender der Grünen in Hessen. Seit seinem Ausscheiden aufdie, pardon, aus der Politik 2007 arbeitete er als Lobbyist zunächst für den amerikanischen Nahrungsmittel- und Süßwarenkonzern Mars Incorporated. Und seit dem 1. Jänner 2019 ist er Leiter des Bereichs „Öffentlichkeit und Nachhaltigkeit“ der Bayer AG. Und? Was sagen wir dazu? Gelernt ist gelernt. Passt doch.
Und nu soll die Außenpolitik auch noch feministisch werden. Wir dürfen gespannt sein, was da dann hinten rauskommt.
Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, wem der Batzen Kohle denn zu verdanken ist? Na, dem weltweit immens gestiegenen Verbrauch von … Kopfschmerztabletten? Hahaha, der war gut! Nee, dem Fußball auch nicht. Mit dem und alledem läßt sich nicht so viel zusammenklauen. Nee, Glyphosat heißt das Zauberwort. Laut Bayer ein extrem gutes Pflanzenschutzmittel; alle andern sagen Insektenvernichtungsmittel. Was einer althergebrachten, erfolgreichen Tradition des Hauses, der Vernichtung allen „unwerten Lebens“, auch wesentlich mehr entspricht. Und wie heißt der Zauberer, der das große Geschäft mit Monsanto propagandamäßig so geschickt ein­,fädelte, dass man hierzulande davon kaum was mitgekriegt hat?
Nun, sein Name sei Matthias Berninger (Jahrgang '71).
Ich komme zum Schluss.
Is dat für'n Typ? Als Parteimitglied der Grünen war er von 2001 - 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für „Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft“ und von 2003 - 2007 Landesvorsitzender der Grünen in Hessen. Seit seinem Ausscheiden aufdie, pardon, aus der Politik 2007 arbeitete er als Lobbyist zunächst für den amerikanischen Nahrungsmittel- und Süßwarenkonzern Mars Incorporated. Und seit dem 1. Jänner 2019 ist er Leiter des Bereichs „Öffentlichkeit und Nachhaltigkeit“ der Bayer AG. Und? Was sagen wir dazu? Gelernt ist gelernt. Passt doch.
Und nu soll die Außenpolitik auch noch feministisch werden. Wir dürfen gespannt sein, was da dann hinten rauskommt.
28.2.23
Zeitenwende?
Wenn in ihrer Not ein paar engagierte Jugendliche mit deftigen Umweltflausen im wohlinformierten Köpfchen zum Sekundenkleber greifen, um den öffentlichen Nahverkehr für einige Minuten regional lahmzulegen, dann heißt es in der Regel aus beruflichem Journalisten- und Politikermunde wie aus einem Munde: „Umweltterroristen, Naturschutzchaoten, Weltuntergangsspinner“ oder ganz einfach nur „kriminelle Idioten, die unsere Demokratie zerstören wollen“.
So naiv und perspektivlos die Aktivitäten unserer juvenilen Uhu-Adepten auch sein mögen und selbst uns Sympathisanten, die wir dann „solidarisch“ mit im Stau stecken, zugegebenermaßen extrem auf die Nüsse gehen, so solltet, ihr Lieben, es m.e. damit auch in eurem eigenen Interesse nicht übertreiben, denn das deutsche Autofahrerkollektiv will keinen Kinderquatsch wegen was auch immer, sondern zack-zack von zuhaus zum Arbeitsplatz und ebenso zack-zack wieder zurück. Vor allem aber kann, wenn die Kleberei länger als ne halbe Minute dauert, der Wind sich ziemlich schnell drehen, und zack-zack wird aus einer eher harmlosen Autofahrerversammlung ein lynchwütiger Mob, dem schmelzende Polkappen, eine im Meer ersaufende 3. Welt und täglichen Hektatomben von Toten einerlei ist. Dann ist nämlich der Punkt erreicht, wo ihr zu eurem eigenen Schutz die Bullen selber anrufen müsst (wenn ihr das mit den festgeklebten Flossen überhaupt noch könnt.) Der Mob tut auch, was er krakeelt.
Oh, jetzt bin ich doch tatsächlich, glaub ich, ein wenig vom Thema abgekommen. Ich wollte eigentlich nur den ‚Kölner Stadtanzeiger‘ belästigen:
Wenn für euch und euresgleichen (speziell für eure einfühlsamen Hetz- und Hass-Kollegen von der Bildzeitung) die paar Jugendlichen schon „Terroristen, Chaoten und Kriminelle“ sind, was sind dann die Genossen von Verdi für euch, die gestern „den ganzen Nahverkehr von Köln und Umgebung lahm gelegt haben“ und das Spiel „am Freitag in ganz NRW“ wiederholen wollen? Was habt ihr vor? Die Bundeswehr zu rufen hat keinen Zweck. Die „Leos“ (Omid Nuoripuor) sind, so viel ich weiß, alle Richtung Klitschko unterwegs und der verrostete Rest liegt ersatzteillos in irgendwelchen Kasernenschuppen rum.
Ach, scheiß der Hund drauf! Hauptsache „Zeitenwende“. Ihr seid mir da ja die richtigen ...
So naiv und perspektivlos die Aktivitäten unserer juvenilen Uhu-Adepten auch sein mögen und selbst uns Sympathisanten, die wir dann „solidarisch“ mit im Stau stecken, zugegebenermaßen extrem auf die Nüsse gehen, so solltet, ihr Lieben, es m.e. damit auch in eurem eigenen Interesse nicht übertreiben, denn das deutsche Autofahrerkollektiv will keinen Kinderquatsch wegen was auch immer, sondern zack-zack von zuhaus zum Arbeitsplatz und ebenso zack-zack wieder zurück. Vor allem aber kann, wenn die Kleberei länger als ne halbe Minute dauert, der Wind sich ziemlich schnell drehen, und zack-zack wird aus einer eher harmlosen Autofahrerversammlung ein lynchwütiger Mob, dem schmelzende Polkappen, eine im Meer ersaufende 3. Welt und täglichen Hektatomben von Toten einerlei ist. Dann ist nämlich der Punkt erreicht, wo ihr zu eurem eigenen Schutz die Bullen selber anrufen müsst (wenn ihr das mit den festgeklebten Flossen überhaupt noch könnt.) Der Mob tut auch, was er krakeelt.
Oh, jetzt bin ich doch tatsächlich, glaub ich, ein wenig vom Thema abgekommen. Ich wollte eigentlich nur den ‚Kölner Stadtanzeiger‘ belästigen:
Wenn für euch und euresgleichen (speziell für eure einfühlsamen Hetz- und Hass-Kollegen von der Bildzeitung) die paar Jugendlichen schon „Terroristen, Chaoten und Kriminelle“ sind, was sind dann die Genossen von Verdi für euch, die gestern „den ganzen Nahverkehr von Köln und Umgebung lahm gelegt haben“ und das Spiel „am Freitag in ganz NRW“ wiederholen wollen? Was habt ihr vor? Die Bundeswehr zu rufen hat keinen Zweck. Die „Leos“ (Omid Nuoripuor) sind, so viel ich weiß, alle Richtung Klitschko unterwegs und der verrostete Rest liegt ersatzteillos in irgendwelchen Kasernenschuppen rum.
Ach, scheiß der Hund drauf! Hauptsache „Zeitenwende“. Ihr seid mir da ja die richtigen ...
27.2.23
Mir ist doch noch was eingefallen!“
Auf die Frage, ob sie sich nicht stärker gegen die Teilnahme von Rechten und Neofaschisten an ihrem „Aufstand für den Frieden“ positionieren wolle, gab Sahra Wagenknecht die tonangebende, aufschlussreiche Antwort:
„Jeder ist willkommen, der reinen Herzens für Frieden und Verhandlungen …“ und so weiter und so fort.
Und sofort weiß man, wer so spricht in Zeiten, in denen man sonst nur noch mit Hassreden, Lügen, Morddrohungen und Scheissestürmen beballert wird, wer also so „reinen Herzens“ daher schlawänzelt, der kann nur ein Pfaffe sein oder auf bestem Wege, einer zu werden. Und von den Pfaffen und denen, die es werden wollen, weiß man, wenn‘s um Glauben geht, aus Erfahrung sehr gut eines, nämlich dass man ihnen gar nichts glauben darf. Dann ist man zumindest auf der sicheren Seite.
„Jeder ist willkommen, der reinen Herzens für Frieden und Verhandlungen …“ und so weiter und so fort.
Und sofort weiß man, wer so spricht in Zeiten, in denen man sonst nur noch mit Hassreden, Lügen, Morddrohungen und Scheissestürmen beballert wird, wer also so „reinen Herzens“ daher schlawänzelt, der kann nur ein Pfaffe sein oder auf bestem Wege, einer zu werden. Und von den Pfaffen und denen, die es werden wollen, weiß man, wenn‘s um Glauben geht, aus Erfahrung sehr gut eines, nämlich dass man ihnen gar nichts glauben darf. Dann ist man zumindest auf der sicheren Seite.
26.2.23
„Friede, Freude, Eierkuchen“oder doch zuerst Eierkuchen
und dann Friede, Freude?
Am offenen Brandenburger Tor versammelten sich gestern auf Geheiß zweier egomanischer Traumtänzerinnen der narzisstischen Güteklasse 1a zehntausende ähnlich simpel gestrickte, gleichgesinnte Friedensfreunde aller Herrgottsfarben, um – wie die einen sagen – dem großrussischen Zaren Wladimir Wladimirowitsch Putinowitsch persönlich die Kapitulationsurkunde zu überreichen, oder weil sie außer Feminismuserfinden und ohne alle 2 Tage ne neue Partei zu gründen, nichts mit sich anfangen können. ‘tschuldigung, aber mehr fällt mir dazu nicht ein.