Die Platte kam im September ’89 raus,
2 Monate später fiel die Mauer.
Das muss aber jetzt nichts heißen.
Die Platte gefiel mir jedenfalls besser.
27 (!) Jahre später
Schießen überall im Westen
Wieder die Faschisten
Wie die Pilze aus dem Boden.
Es wird höchste Zeit
Ta dam ta dam ...
Ja, allerhöchste Zeit
Ta dam ta dam
Sie ungespitzt wieder reinzuhauen.
Doch bis es so weit ist,
Ta dam ta dam
Ja, bis es so weit ist
Ta dam ta dam
Und darüber weit hinaus,
ta dam ta dam
Da darf man,
nein,
ta dam ta dam
Da muss man
Ta dam tadam
Da kann man sich nur noch aufregen
Ta dam ta dam
und zur Abwechselung mal wieder Bob Dylan auflegen:
------ Everything is broken ------
Broken lines, broken strings
Broken threads, broken springs
Broken idols, broken heads
People sleepin' in broken beds
Ain’t no use jivin'
Ain’t no use jokin'
Everything is broken
Broken bottles, broken plates
Broken switches, broken gates
Broken dishes, broken parts
Streets are filled with broken hearts
Broken words never meant to be spoken
Everything is broken
Seem like every time you stop and turn around
Something else just hit the ground
Broken cutters, broken saws
Broken buckles, broken laws
Broken bodies, broken bones
Broken voices on broken phones
Take a deep breath, feel like you’re chokin'
Everything is broken
Every time you leave and go off someplace
Things fall to pieces in my face
Broken hands on broken ploughs
Broken treaties, broken vows
Broken pipes, broken tools
People bendin' broken rules
Hound dog howling, bullfrog croakin'
Everything is broken
Alle Tagebucheinträge im Archiv
21.2.26
„Alles ist im Arsch“
22.2.26
Ob oder nicht
Vom Merkur wird berichtet:
„Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lässt ihren Chauffeur 1300 Kilometer fahren, um für einen Gipfel in Tirol ihren Dienstwagen zu nutzen. Sie selbst kam per Flieger.“
So hat sich also die Frage, was das für eine ist, heute von ganz allein erledigt. Und alle von Guttenberg bis zum allerletzten Zombie von Welt waren mit & auf & von der Party - der Partei des Auserwählten.
„Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lässt ihren Chauffeur 1300 Kilometer fahren, um für einen Gipfel in Tirol ihren Dienstwagen zu nutzen. Sie selbst kam per Flieger.“
So hat sich also die Frage, was das für eine ist, heute von ganz allein erledigt. Und alle von Guttenberg bis zum allerletzten Zombie von Welt waren mit & auf & von der Party - der Partei des Auserwählten.
23.2.26
Der Dodo, der Dodo hat sein Herz entdeckt …
- und zwar für die Asylbewerber, den kommenden und für die, die schon da sind. Jaja, der Dobrindt. Zitat:
„Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell!“
Bis dato durften se ja nicht. Aber wie das in der Politik so ist, liebe Asylbewerber, aufgepasst, hier - also hier bei uns - da kann sich der Wind schneller drehen, als von der Natur vielleicht vorgesehen, und aus dem „können“ kann hier sehr schnell ein „müssen“ werden. Und wenn hier
irgendwer damit irgenwie Erfahrung hat, dann sind das
ja wohl wir.
„Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell!“
Bis dato durften se ja nicht. Aber wie das in der Politik so ist, liebe Asylbewerber, aufgepasst, hier - also hier bei uns - da kann sich der Wind schneller drehen, als von der Natur vielleicht vorgesehen, und aus dem „können“ kann hier sehr schnell ein „müssen“ werden. Und wenn hier
irgendwer damit irgenwie Erfahrung hat, dann sind das
ja wohl wir.
24.2.26
Herrschaftszeiten für Prahlhans Küchenmeister
Der US-Präsident hat ’ne Rede gehalten. Seine erste Regierungserklärung nach 100 Tagen reinstem Chaos. Eine außergewöhnliche Rede in vielerlei Hinsicht.
Es war mit 1 Stunde und 47 Minuten die längste Rede seit Beginn der Aufzeichnung überhaupt. Sie war zu 100 Prozent reinste Selbstvergottung, die zum Himmel stank. Sie strotzte nur so von Gewaltandrohungen, Hetzkampagnen und Erpressungen gegen all seine Gegner. Sie protzte nur so ohn’ Unterlass mit den besten Kriegsschiffen, die je gebaut, und mit neuen Kreuzzügen gegen den Rest der Welt. Eine Rede bestehend aus unbewiesenen Behauptungen und Lügen über Lügen und Unterstellungen aller Art.
So goebbelte sich Trump anderthalb Stunden in die Herzen seiner Anhänger. Und überall auf der Welt, vor allem aber in Deutschland fragt man sich, wie es denn geschehen kann, dass doch relativ zivilisierte äh Leute mehrheitlich ein solch asoziales Arschloch zu ihrem Präsidenten wählen konnten. Aber wahrscheinlich sagen sich die Amis:
Wieso? Was die Krauts können, können wir doch schon lange.
Es war mit 1 Stunde und 47 Minuten die längste Rede seit Beginn der Aufzeichnung überhaupt. Sie war zu 100 Prozent reinste Selbstvergottung, die zum Himmel stank. Sie strotzte nur so von Gewaltandrohungen, Hetzkampagnen und Erpressungen gegen all seine Gegner. Sie protzte nur so ohn’ Unterlass mit den besten Kriegsschiffen, die je gebaut, und mit neuen Kreuzzügen gegen den Rest der Welt. Eine Rede bestehend aus unbewiesenen Behauptungen und Lügen über Lügen und Unterstellungen aller Art.
So goebbelte sich Trump anderthalb Stunden in die Herzen seiner Anhänger. Und überall auf der Welt, vor allem aber in Deutschland fragt man sich, wie es denn geschehen kann, dass doch relativ zivilisierte äh Leute mehrheitlich ein solch asoziales Arschloch zu ihrem Präsidenten wählen konnten. Aber wahrscheinlich sagen sich die Amis:
Wieso? Was die Krauts können, können wir doch schon lange.
25.2.26
Die ersten 20 sind abgeflogen
„In Kriegsgebiete darf nicht abgeschoben werden.“
Heißt es.
Das heißt aber nichts.
Was weg is, is weg.
Und wird auch so schnell nicht wieder auferstehen. Und der Dodo wird sich bei seiner Kriminellen-Abschiebung gedacht haben: Die haben da unten doch sicher genügend Läufer, um so Sachen erst mal untern Teppich zu kehren.
Oder wieder zurückzufliegen. Hahahahahahaha.
Heißt es.
Das heißt aber nichts.
Was weg is, is weg.
Und wird auch so schnell nicht wieder auferstehen. Und der Dodo wird sich bei seiner Kriminellen-Abschiebung gedacht haben: Die haben da unten doch sicher genügend Läufer, um so Sachen erst mal untern Teppich zu kehren.
Oder wieder zurückzufliegen. Hahahahahahaha.
26.2.26
Shit happens.Ein Königreich ist implodiert
Und alles nur, weil die Typen ihren Pillermann nicht unter Kontrolle kriegen.
27.2.26
Aus der Buchstabensuppenküche bestsellender Frauenheute: Juli Zeh (49)
„Ich kann mir vorstellen, als Bundespräsidentin zu kandidieren. Will damit aber noch einige Jahre warten. Inzwischen kann ich es mir tatsächlich irgendwann einmal vorstellen. Aber nicht jetzt, weil ich das mit der Doppelbelastung nicht in Einklang bringen könnte.“
Bislang sei sie nicht gefragt worden, ob sie für die Nachfolge von Frank Walter Steinmeier antreten wolle,“ so Juli Zeh im Interview mit der ‚Zeit‘. „Wenn die jüngere Tochter Abitur gemacht hat, das wäre vielleicht der erste Moment in dem ich konkret über so was nachdenken würde.“
So, nun wissen wir auch, warum es klug war, um die Bücherstapel von Juli Zeh immer einen Riesenbogen gemacht zu haben. Man muss auch kein Fan von Steinmeier sein, aber das höchste Amt im Staate vor dem Zugriff einer Juli Zeh zu bewahren, hielte ich schon für eine der ersten Bürgerpflichten. Und ob es der ‚Zeit‘ in solch schweren Zeiten zum Vorteil gereicht, lang und breit das bescheidene Geknösel von Juli Zeh zu verbreiten, werden die ‚Zeit‘-Leser wohl selber entscheiden, wenn selbst dieses Alltagsgeschnarche nicht mehr bezahlbar geworden sein wird.
Der ‚Stadtanzeiger‘, dem ich das Juli-Gequatsche entnommen habe, wird sich jedoch kaum ändern. Er ist jetzt schon das wichtigste Informationsbulletin des Kölner Karnevals und seiner Karnevalisten, Narren und Närrinnen.
Bislang sei sie nicht gefragt worden, ob sie für die Nachfolge von Frank Walter Steinmeier antreten wolle,“ so Juli Zeh im Interview mit der ‚Zeit‘. „Wenn die jüngere Tochter Abitur gemacht hat, das wäre vielleicht der erste Moment in dem ich konkret über so was nachdenken würde.“
So, nun wissen wir auch, warum es klug war, um die Bücherstapel von Juli Zeh immer einen Riesenbogen gemacht zu haben. Man muss auch kein Fan von Steinmeier sein, aber das höchste Amt im Staate vor dem Zugriff einer Juli Zeh zu bewahren, hielte ich schon für eine der ersten Bürgerpflichten. Und ob es der ‚Zeit‘ in solch schweren Zeiten zum Vorteil gereicht, lang und breit das bescheidene Geknösel von Juli Zeh zu verbreiten, werden die ‚Zeit‘-Leser wohl selber entscheiden, wenn selbst dieses Alltagsgeschnarche nicht mehr bezahlbar geworden sein wird.
Der ‚Stadtanzeiger‘, dem ich das Juli-Gequatsche entnommen habe, wird sich jedoch kaum ändern. Er ist jetzt schon das wichtigste Informationsbulletin des Kölner Karnevals und seiner Karnevalisten, Narren und Närrinnen.
28.2.26
Lesen, was andere nicht wissen wollen
Der Buchtipp für den Frühling:
„Zerstörungslust – Elemente des demokratischen Faschismus“
von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey
Suhrkamp, 2025
„Zerstörungslust – Elemente des demokratischen Faschismus“
von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey
Suhrkamp, 2025