Alle Tagebucheinträge im Archiv

21.12.11
Noch 4 Tage!
Bis zur Weihnachtsansprache von unserem Bundesweihnachtsmann.
Und ich bin mir sicher: Sie wird sehr lustig.
22.12.11
Die gute Nachricht
(Neue Serie)
Man hat sich ja schon fast daran gewöhnt. Wenn man die Zeitung aufschlägt: Nur noch schlimme Nachrichten! Tag für Tag, Seite für Seite eine schlimme Nachricht nach der anderen! Schlimm! Selbst
in der besinnlichen Vorweihnachtszeit scheinen die Zeitungsmacher sich gegenseitig überbieten zu wollen mit der übertriebenen Zur-
schaustellung schlimmster Nachrichten.
Aber manches Mal kommt selbst der Kölner Stadtanzeiger nicht umhin, auch eine gute Nachricht zu vermelden. So wie heute z.B.:
„Laut einer Umfrage sind eine Million Christen in Deutschland ent-
schlossen, aus ihren jeweiligen Kirchen auszutreten. Addiere man diejenigen hinzu, die über einen Austritt nachdächten, ergebe sich ein Schwundpotential von mehr als fünfeinhalb Millionen.“
Und in einer anderen Publikation war heute zu lesen, dass „Weihrauch knapp wird.“
Weiter hieß es dort:
„In 50 Jahren könnte die Zahl der Weihrauchbäume um 90 Prozent schrumpfen, die Weihrauch-Produktion wäre dann endgültig dem Untergang geweiht.“
Ja, alles wird gut. Denn wie sang schon der deutsche Religions-
philosoph Mike Krüger:
„Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.“
23.12.11
„Es tut mir leid.“
(Christian Wulff)
2 Tage vor dem heiligen Christkindl-Feste hat der liebe Christian nun die Hose runtergelassen und sich vor laufender Kamera erleichtert. Und damit dem allgemeinen Spaß ein Ende gesetzt. Schade.
So bleibt uns nur ein etwas in die Tage gekommener kleiner Scherz, den ich hier noch mal zum Besten geben möchte. Bitte sehr:
"Kommt n armer Cowboy in nen Saloon und setzt sich an n Tresen. Sagt der Wirt:
'Hey! Wenn de nen Schluck aus dem Spucknapf hier trinkst, kriegste n Dollar von mir!'
Der arme Cowboy, arm, wie er ist, fackelt nicht lange und schlürft – gluckedigluck – den ganzen Spucknapf leer, bis auf den Grund.
'Hey! Du hätt's doch nur einen Schluck nehmen müssen', sagt der Wirt da.
'Ja, ja, ich weiß', meint der Cowboy. 'Aber ... aber das hat alles irgendwie so … zusammengehangen.'"
Sehense, und es tut mir auch leid.
Aber der fällt mir jetzt immer ein, wenn ich diesen Christian Wulff seh …
24.12.11
Alle Jahre wieder:
Gedanken zum Weihnachtsfest – Teil I
Heute von Charles Bukowski:
„Weihnachten ist wie das Klorauschen der Nachbarn. Irgendwann hat man sich dran gewöhnt.“
So, und morgen, liebe Kinder, erzählen uns Mark Twain und Simone de Beauvoir, was sie von all dem halten.
25.12.11
Gedanken zum Weihnachtsfest – Teil II
Mark Twain:
„Wenn ich noch einmal ‚Stille Nacht, heilige Nacht’ höre,
kann ich für nichts mehr garantieren.“
Und Simone de Beauvoir sagt:
„Man wendet sein Gesicht dem Christbaum zu,
um die Verwandten nicht sehen zu müssen.“
Und Christian Wulff?
Christian Wulff meint:
„Was mir Kraft gibt, das ist die Herzenswärme der einfachen Leute.“
26.12.11
Zwischen den Tagen
„Kardinal Meisner vom Blitz getroffen“
Na! Det wär’ doch mal ’ne Meldung!
27.12.11
Was macht eigentlich …
unser, äh, Außenminister?
Wie hieß er noch gleich?
Moment, ich komm gleich drauf …
Genau, Guido! Guido Westerwelle.
Der Guido, der hat Geburtstag und wird heute 50!
Ja ja.
Hab ich eigentlich schon erzählt, dass er ne neue Brille hat, der Guido?
Ja, ne?
Übrigens:
2 Prozent! Die FDP! Bundesweit.
28.12.11
Ganz Deutschland diskutiert
Soll der Herr Bundespräsident jetzt zurücktreten oder nicht?
Der Riss geht quer durch die ganze Nation: Die einen sagen so,
die andern sagen so.
Ich persönlich sag mal so:
Wegen mir kann er sich auch 'nen Knopf anne Backe nähen und
so lange dran drehen, bis WDR4 kommt.
29.12.11
Eine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art
Bei der Vorbereitung des orthodoxen Weihnachtsfestes in der Geburtskirche zu Bethlehem sind armenische und griechische Mönche aufeinander zugegangen und haben sich gegenseitig mit Besenstielen vermöbelt.
Wunderbar!
Ein Video für die Götter!
30.12.11
Das lustige Jahr 2011
Es neigt sich dem lustigen Ende entgegen.
Und wenn man mich fragte, was war für dich der Satz des Jahres,
so hätte ich bis vor kurzem noch geantwortet mit Ronald Pofalla:
„Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!“
Aber so entscheide ich mich denn doch lieber für unseren Bundespräsidenten, der da sprach:
„Was mir Kraft gibt, das ist die Herzenswärme der einfachen Leute.“