In der Seelenbinder-Halle zu Berlin:
Blinder Passagier
Das Ziel unsrer Reise ist nicht weit von hier
37 Tage auf hoher See
Zwischen Jedermanns- und Niemandsland
Und ewigem Schnee
Wir ham genug zu essen
Genug Schnaps und Brot
Doch die Mannschaft ist müde
Und der Steuermann tot
Und niemand weiß genau
Wohin die Reise geht
Jeder weiß, dass alles in den Sternen steht
Doch Sterne leuchten schon seit Tagen nicht mehr
Nur der Käpt'n strahlt
Doch der Himmel bleibt leer
Blinder Passagier
Ich weiß, was ich weiß
Doch ich sag's nur dir
Blinder Passagier
Das Ziel uns'rer Reise ist nicht weit von hier
Das Ruder ist gebrochen und keiner weiß
Ob 'n Funker an Bord ist
Wie der Notruf heißt
War's nicht SDI oder CIA
Oder SAVE OUR MONEY
Oder USA
Ist jetzt alles zu früh
Oder alles zu spät
Und niemand weiß
Wohin der Wind uns weht
Bringt uns dieser Dampfer übern großen Teich
Oder saufen wir ab
Und sterben reich
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Blind
er Passagier
Ich weiß, was ich weiß
Doch ich sag's nur dir
Blinder Passagier
Das Ziel uns'rer Reise ist nicht weit von hier
Und backbord
Backbord is'n Riesenleck
Und der Obermaat weiß es
Doch es schert ihn 'n Dreck
Und niemand schreit: "Macht die Boote klar!"
Es ist ja nur eins für den Käpt'n da
Die Ratten
Die hatten einst alles im Griff
Doch die Ratten verlassen das sinkende Schiff
Und es dauert nicht mehr lang
Und es ist alles vorbei
Doch niemand denkt hier an Meuterei
Alles Lüge!
Blinder Passagier
Das Ziel unsrer Reise ist nicht weit von hier
37 Tage auf hoher See
Zwischen Jedermanns- und Niemandsland
Und ewigem Schnee
Wir ham genug zu essen
Genug Schnaps und Brot
Doch die Mannschaft ist müde
Und der Steuermann tot
Und niemand weiß genau
Wohin die Reise geht
Jeder weiß, dass alles in den Sternen steht
Doch Sterne leuchten schon seit Tagen nicht mehr
Nur der Käpt'n strahlt
Doch der Himmer bleibt leer
Blinder Passagier
Das Ziel uns'rer Reise ist nicht weit von hier
Nicht weit
Von hier
************ (Rio Reiser / Ton Steine Scherben) ***********
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17.2.26
Gold, Gold, Gold!
Neulich schrie ein Sportreporter beim Rennrodelwettbewerb im Eiskanal: „Gold! Gold! Goldmedaille! Gewonnen! Gold! Gold! Gold!“
Und gewonnen, ihr Sportsfreunde, gewonnen hieß in diesem Fall
25 Tausendstel Sekunden schneller als sein direkter Konkurrent und Silbermedaillenkomiker! 25 Tausendstel Sekunden!
Das war des Rodlers 5. Weltrekord in Sachen olympischen Sadomasochismus, und das hieß bei ihm sogar, dass er sich auch noch selbst 5 mal überholt hatte. Und weil man so einen herrlichen Sport wie manch anderes auch nicht ewig machen kann, mit Ausnahme von 'Schach', '17 und 4' und 'Mensch, ärger dich nicht' gibt’s am Ende einer so vorbildlichen, supererfolgreichen Eiskanalkarriere, dieser pausenlosen, lebenslangen Extremquälerei als Krönung die geschenkte Frühverrentung. Und alle jubeln, alle san’s happy und heiter geht’s so weiter.
Und wenn man dann in die Runde ruft: „Winston Churchill!“ oder etwas deutlicher „Sport ist Mord!“, gilt man als ewiger Spielverderber und Stinkstiefel und landet in zehntausendstelsekundenschnelle im olympischen Shitstormkanal.
Da halt ich mich doch lieber zurück und murmel vor mich hin:
„Sich einfügen in die Gemeinschaft ist der Ersatz für gesittetes Benehmen.“ (W. Pohrt)
--------------------------------------------------------------------------------
Noch einmal zurück zur Münchener Sicherheitskonferenz, die heute zu Ende gegangen ist:
Erstaunlich immer wieder, wie wenig auch in andern Bereichen sich zwischen Maas und Memel pardon Rhein und Oder ändert. Das Gros der deutschen Kommentare zu Rubios Äußerungen lässt sich am besten ebenfalls mit einem Satz von Winston Churchill illustrieren, der vor langer, langer Zeit mal festgestellt hat:
„Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“
Und gewonnen, ihr Sportsfreunde, gewonnen hieß in diesem Fall
25 Tausendstel Sekunden schneller als sein direkter Konkurrent und Silbermedaillenkomiker! 25 Tausendstel Sekunden!
Das war des Rodlers 5. Weltrekord in Sachen olympischen Sadomasochismus, und das hieß bei ihm sogar, dass er sich auch noch selbst 5 mal überholt hatte. Und weil man so einen herrlichen Sport wie manch anderes auch nicht ewig machen kann, mit Ausnahme von 'Schach', '17 und 4' und 'Mensch, ärger dich nicht' gibt’s am Ende einer so vorbildlichen, supererfolgreichen Eiskanalkarriere, dieser pausenlosen, lebenslangen Extremquälerei als Krönung die geschenkte Frühverrentung. Und alle jubeln, alle san’s happy und heiter geht’s so weiter.
Und wenn man dann in die Runde ruft: „Winston Churchill!“ oder etwas deutlicher „Sport ist Mord!“, gilt man als ewiger Spielverderber und Stinkstiefel und landet in zehntausendstelsekundenschnelle im olympischen Shitstormkanal.
Da halt ich mich doch lieber zurück und murmel vor mich hin:
„Sich einfügen in die Gemeinschaft ist der Ersatz für gesittetes Benehmen.“ (W. Pohrt)
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Noch einmal zurück zur Münchener Sicherheitskonferenz, die heute zu Ende gegangen ist:
Erstaunlich immer wieder, wie wenig auch in andern Bereichen sich zwischen Maas und Memel pardon Rhein und Oder ändert. Das Gros der deutschen Kommentare zu Rubios Äußerungen lässt sich am besten ebenfalls mit einem Satz von Winston Churchill illustrieren, der vor langer, langer Zeit mal festgestellt hat:
„Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“
18.2.26
„Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ … uswusf
So sagt's die Bibel, so steht’s - ein wenig ernüchternd - in unserm großen Buch der Bücher. Doch ist dies keine alternative Faktenhuberei oder eine reine Angelegenheit des Glaubens, sondern schlicht und ergreifend für jeden, der noch ganz bei Trost ist, eine offensichtliche Tatsache. Das hat auch die katholische Kirche bis heute noch nie ernsthaft in Zweifel gezogen.
Wie steht’s aber mit den handelsüblichen toten Ausnahmen, den verehrten Helden und Heiligen, von denen man sich so ungern trennen konnte? Nun, die, die mit Haut und Haaren in den Himmel aufgefahren waren, konnt man leider nicht mehr fragen. Die sind nun mal weg. Die kommen auch nicht wieder.
Jetzt gehört der römische Zirkus seit seiner Erfindung jedoch zu den fleißigsten Skelettsammlern weltweit, von wegen Staub zu Staub, sitzt somit auf unübersehbaren, aus allen Herrenländern zusammengeklauten Knochenhaufen rum, den sog. Reliquien, die meisten von denen mit inbrünstiger Akkuratesse fein säuberlich in kostbaren Sarkophagen verewigt, den neugierigen Blicken seiner religiösen Fangemeinde entzogen.
Manch einer mag ja die Stirne runzeln und denken: Und wat soll der ganze Scheiß? Nun, das muss man sich so vorstellen:
In den letzten 20 Jahrhunderten hat sich herausgestellt, dass man durch gut organisiertes und geschicktes Anhäufen von Kochenhaufen am Ende auch über einen dementsprechend echten Haufen Sonder-Kohle verfügen kann. Und weil beileibe nicht nur die Normal-Religiösen, sondern auch die Inter-, A- und Sonstwie-Abergläubischen glauben, dass sancta pecunia non olet, Klingelbeutelzaster nicht stinkt, erscheint im ‚Kölner Stadtanzeiger‘ heute am Aschermittwoch ein kostbarer, köstlicher Investigativ-Artikel mit der kurzen, unglaublichen Überschrift:
„Assisi zeigt erstmals Gebeine des heiligen Franziskus -
Ausstellung zum 800. Todestag – 27500 Einwohner-Gemeinde in Mittelitalien erwartet Hunderttausende Besucher“.
(Und alles ohne auch nur ein einziges Anführungszeichen.)
Und so fällt es mir immer schwerer, einen triftigen Grund zu finden, meine liebe, teure, sauer verdiente Rentenasche für ein Blatt hinzublättern, das ...äh, verstehen Sie das, Herr Alfred Neven-DuMont?
Wie steht’s aber mit den handelsüblichen toten Ausnahmen, den verehrten Helden und Heiligen, von denen man sich so ungern trennen konnte? Nun, die, die mit Haut und Haaren in den Himmel aufgefahren waren, konnt man leider nicht mehr fragen. Die sind nun mal weg. Die kommen auch nicht wieder.
Jetzt gehört der römische Zirkus seit seiner Erfindung jedoch zu den fleißigsten Skelettsammlern weltweit, von wegen Staub zu Staub, sitzt somit auf unübersehbaren, aus allen Herrenländern zusammengeklauten Knochenhaufen rum, den sog. Reliquien, die meisten von denen mit inbrünstiger Akkuratesse fein säuberlich in kostbaren Sarkophagen verewigt, den neugierigen Blicken seiner religiösen Fangemeinde entzogen.
Manch einer mag ja die Stirne runzeln und denken: Und wat soll der ganze Scheiß? Nun, das muss man sich so vorstellen:
In den letzten 20 Jahrhunderten hat sich herausgestellt, dass man durch gut organisiertes und geschicktes Anhäufen von Kochenhaufen am Ende auch über einen dementsprechend echten Haufen Sonder-Kohle verfügen kann. Und weil beileibe nicht nur die Normal-Religiösen, sondern auch die Inter-, A- und Sonstwie-Abergläubischen glauben, dass sancta pecunia non olet, Klingelbeutelzaster nicht stinkt, erscheint im ‚Kölner Stadtanzeiger‘ heute am Aschermittwoch ein kostbarer, köstlicher Investigativ-Artikel mit der kurzen, unglaublichen Überschrift:
„Assisi zeigt erstmals Gebeine des heiligen Franziskus -
Ausstellung zum 800. Todestag – 27500 Einwohner-Gemeinde in Mittelitalien erwartet Hunderttausende Besucher“.
(Und alles ohne auch nur ein einziges Anführungszeichen.)
Und so fällt es mir immer schwerer, einen triftigen Grund zu finden, meine liebe, teure, sauer verdiente Rentenasche für ein Blatt hinzublättern, das ...äh, verstehen Sie das, Herr Alfred Neven-DuMont?
19.2.26
Da dachte man, der Bonbon sei gelutscht …
… da geht der Quatsch wieder von vorne los. Zitat:
„Dass es Konsequenzen geben muss für Menschen, die unsere Kinder fressen, ist, glaube ich, jedem klar,“ erklärte dieser Tage zum wiederholten Male Meister Xavier Naidoo, unser steindoofer, erfolgreichster „QAanon“-Verschwörungsfritze. *)
Dass so einer mit seinem Untergangs- und Erlösungsgequake es schafft, mehrmals hintereinander die Kölner Lanxess-Arena vollzujammern, ist nicht allein seinem unzweifelhaften musikalischen Talent anzulasten. Für die völkische Bejubelung apokalyptischer Verhältnisse braucht es auch den geeigneten gesamtgesellschaftlichen Resonanzraum.
D.h., ob man will oder nicht, in solchen Fällen ist man Teil einer Bewegung, gegen die man sich nicht mehr wehren kann. Die gesetzlich garantierte, große Freiheit ist demnach nur durch ihre Kehrseite praktizierbar, durch die rest-rast-& gnadenlose Verwertung von Mensch, Mann und Maus im Spätkapitalismus. Deswegen ist so was wie Xavier Naidoo in Russland und China auch gar nicht denkbar. Fürs erste zumindest.
Dem ‚Kölner Stadtanzeiger‘ nun vorzuwerfen, mit pseudokritischem Rumsalbadern die Karre simpel in den Dreck laufen zu lassen, macht zwar Spaß, würde aber auch nichts ändern. Die Kids woll’n nun mal Hits, und so ne Zeitung wie der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ schießt sich ja auch nicht selbst ins Knie. Und die, die es angeht, die 'Jugend von heute', ist eh schon auf nem ganz andern Dampfer. Petri heil!
--------------------------------------------------------------------
*)
Dieses kurze Zitat muss für heute reichen. Das, was solche Leute ständig von sich geben, und Sie wahrscheinlich eh kennen, und
das dann noch lang & breit hier zu wiederholen, stimuliert nur meinen Brechreiz. Und wer will das schon. Außer X.Naidoo.
„Dass es Konsequenzen geben muss für Menschen, die unsere Kinder fressen, ist, glaube ich, jedem klar,“ erklärte dieser Tage zum wiederholten Male Meister Xavier Naidoo, unser steindoofer, erfolgreichster „QAanon“-Verschwörungsfritze. *)
Dass so einer mit seinem Untergangs- und Erlösungsgequake es schafft, mehrmals hintereinander die Kölner Lanxess-Arena vollzujammern, ist nicht allein seinem unzweifelhaften musikalischen Talent anzulasten. Für die völkische Bejubelung apokalyptischer Verhältnisse braucht es auch den geeigneten gesamtgesellschaftlichen Resonanzraum.
D.h., ob man will oder nicht, in solchen Fällen ist man Teil einer Bewegung, gegen die man sich nicht mehr wehren kann. Die gesetzlich garantierte, große Freiheit ist demnach nur durch ihre Kehrseite praktizierbar, durch die rest-rast-& gnadenlose Verwertung von Mensch, Mann und Maus im Spätkapitalismus. Deswegen ist so was wie Xavier Naidoo in Russland und China auch gar nicht denkbar. Fürs erste zumindest.
Dem ‚Kölner Stadtanzeiger‘ nun vorzuwerfen, mit pseudokritischem Rumsalbadern die Karre simpel in den Dreck laufen zu lassen, macht zwar Spaß, würde aber auch nichts ändern. Die Kids woll’n nun mal Hits, und so ne Zeitung wie der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ schießt sich ja auch nicht selbst ins Knie. Und die, die es angeht, die 'Jugend von heute', ist eh schon auf nem ganz andern Dampfer. Petri heil!
--------------------------------------------------------------------
*)
Dieses kurze Zitat muss für heute reichen. Das, was solche Leute ständig von sich geben, und Sie wahrscheinlich eh kennen, und
das dann noch lang & breit hier zu wiederholen, stimuliert nur meinen Brechreiz. Und wer will das schon. Außer X.Naidoo.
20.2.26
Um falleri, um fallera
Merz, der Mann mit ohne Eigenschaften:
„Ich möchte nicht, dass Deutschland über eine eigenständige atomare Bewaffnung nachdenkt.“
Das hört sich doch original nach dem nächsten Umfaller an, oder.
(Wobei mir völlig wurscht ist, ob der Typ umfällt oder nicht.)
„Ich möchte nicht, dass Deutschland über eine eigenständige atomare Bewaffnung nachdenkt.“
Das hört sich doch original nach dem nächsten Umfaller an, oder.
(Wobei mir völlig wurscht ist, ob der Typ umfällt oder nicht.)
21.2.26
„Alles ist im Arsch“
Die Platte kam im September ’89 raus,
2 Monate später fiel die Mauer.
Das muss aber jetzt nichts heißen.
Die Platte gefiel mir jedenfalls besser.
27 (!) Jahre später
Schießen überall im Westen
Wieder die Faschisten
Wie die Pilze aus dem Boden.
Es wird höchste Zeit
Ta dam ta dam ...
Ja, allerhöchste Zeit
Ta dam ta dam
Sie ungespitzt wieder reinzuhauen.
Doch bis es so weit ist,
Ta dam ta dam
Ja, bis es so weit ist
Ta dam ta dam
Und darüber weit hinaus,
ta dam ta dam
Da darf man,
nein,
ta dam ta dam
Da muss man
Ta dam tadam
Da kann man sich nur noch aufregen
Ta dam ta dam
und zur Abwechselung mal wieder Bob Dylan auflegen:
------ Everything is broken ------
Broken lines, broken strings
Broken threads, broken springs
Broken idols, broken heads
People sleepin' in broken beds
Ain’t no use jivin'
Ain’t no use jokin'
Everything is broken
Broken bottles, broken plates
Broken switches, broken gates
Broken dishes, broken parts
Streets are filled with broken hearts
Broken words never meant to be spoken
Everything is broken
Seem like every time you stop and turn around
Something else just hit the ground
Broken cutters, broken saws
Broken buckles, broken laws
Broken bodies, broken bones
Broken voices on broken phones
Take a deep breath, feel like you’re chokin'
Everything is broken
Every time you leave and go off someplace
Things fall to pieces in my face
Broken hands on broken ploughs
Broken treaties, broken vows
Broken pipes, broken tools
People bendin' broken rules
Hound dog howling, bullfrog croakin'
Everything is broken
2 Monate später fiel die Mauer.
Das muss aber jetzt nichts heißen.
Die Platte gefiel mir jedenfalls besser.
27 (!) Jahre später
Schießen überall im Westen
Wieder die Faschisten
Wie die Pilze aus dem Boden.
Es wird höchste Zeit
Ta dam ta dam ...
Ja, allerhöchste Zeit
Ta dam ta dam
Sie ungespitzt wieder reinzuhauen.
Doch bis es so weit ist,
Ta dam ta dam
Ja, bis es so weit ist
Ta dam ta dam
Und darüber weit hinaus,
ta dam ta dam
Da darf man,
nein,
ta dam ta dam
Da muss man
Ta dam tadam
Da kann man sich nur noch aufregen
Ta dam ta dam
und zur Abwechselung mal wieder Bob Dylan auflegen:
------ Everything is broken ------
Broken lines, broken strings
Broken threads, broken springs
Broken idols, broken heads
People sleepin' in broken beds
Ain’t no use jivin'
Ain’t no use jokin'
Everything is broken
Broken bottles, broken plates
Broken switches, broken gates
Broken dishes, broken parts
Streets are filled with broken hearts
Broken words never meant to be spoken
Everything is broken
Seem like every time you stop and turn around
Something else just hit the ground
Broken cutters, broken saws
Broken buckles, broken laws
Broken bodies, broken bones
Broken voices on broken phones
Take a deep breath, feel like you’re chokin'
Everything is broken
Every time you leave and go off someplace
Things fall to pieces in my face
Broken hands on broken ploughs
Broken treaties, broken vows
Broken pipes, broken tools
People bendin' broken rules
Hound dog howling, bullfrog croakin'
Everything is broken
22.2.26
Ob oder nicht
Vom Merkur wird berichtet:
„Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lässt ihren Chauffeur 1300 Kilometer fahren, um für einen Gipfel in Tirol ihren Dienstwagen zu nutzen. Sie selbst kam per Flieger.“
So hat sich also die Frage, was das für eine ist, heute von ganz allein erledigt. Und alle von Guttenberg bis zum allerletzten Zombie von Welt waren mit & auf & von der Party - der Partei des Auserwählten.
„Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche lässt ihren Chauffeur 1300 Kilometer fahren, um für einen Gipfel in Tirol ihren Dienstwagen zu nutzen. Sie selbst kam per Flieger.“
So hat sich also die Frage, was das für eine ist, heute von ganz allein erledigt. Und alle von Guttenberg bis zum allerletzten Zombie von Welt waren mit & auf & von der Party - der Partei des Auserwählten.
23.2.26
Der Dodo, der Dodo hat sein Herz entdeckt …
- und zwar für die Asylbewerber, den kommenden und für die, die schon da sind. Jaja, der Dobrindt. Zitat:
„Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell!“
Bis dato durften se ja nicht. Aber wie das in der Politik so ist, liebe Asylbewerber, aufgepasst, hier - also hier bei uns - da kann sich der Wind schneller drehen, als von der Natur vielleicht vorgesehen, und aus dem „können“ kann hier sehr schnell ein „müssen“ werden. Und wenn hier
irgendwer damit irgenwie Erfahrung hat, dann sind das
ja wohl wir.
„Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell!“
Bis dato durften se ja nicht. Aber wie das in der Politik so ist, liebe Asylbewerber, aufgepasst, hier - also hier bei uns - da kann sich der Wind schneller drehen, als von der Natur vielleicht vorgesehen, und aus dem „können“ kann hier sehr schnell ein „müssen“ werden. Und wenn hier
irgendwer damit irgenwie Erfahrung hat, dann sind das
ja wohl wir.
24.2.26
Herrschaftszeiten für Prahlhans Küchenmeister
Der US-Präsident hat ’ne Rede gehalten. Seine erste Regierungserklärung nach 100 Tagen reinstem Chaos. Eine außergewöhnliche Rede in vielerlei Hinsicht.
Es war mit 1 Stunde und 47 Minuten die längste Rede seit Beginn der Aufzeichnung überhaupt. Sie war zu 100 Prozent reinste Selbstvergottung, die zum Himmel stank. Sie strotzte nur so von Gewaltandrohungen, Hetzkampagnen und Erpressungen gegen all seine Gegner. Sie protzte nur so ohn’ Unterlass mit den besten Kriegsschiffen, die je gebaut, und mit neuen Kreuzzügen gegen den Rest der Welt. Eine Rede bestehend aus unbewiesenen Behauptungen und Lügen über Lügen und Unterstellungen aller Art.
So goebbelte sich Trump anderthalb Stunden in die Herzen seiner Anhänger. Und überall auf der Welt, vor allem aber in Deutschland fragt man sich, wie es denn geschehen kann, dass doch relativ zivilisierte äh Leute mehrheitlich ein solch asoziales Arschloch zu ihrem Präsidenten wählen konnten. Aber wahrscheinlich sagen sich die Amis:
Wieso? Was die Krauts können, können wir doch schon lange.
Es war mit 1 Stunde und 47 Minuten die längste Rede seit Beginn der Aufzeichnung überhaupt. Sie war zu 100 Prozent reinste Selbstvergottung, die zum Himmel stank. Sie strotzte nur so von Gewaltandrohungen, Hetzkampagnen und Erpressungen gegen all seine Gegner. Sie protzte nur so ohn’ Unterlass mit den besten Kriegsschiffen, die je gebaut, und mit neuen Kreuzzügen gegen den Rest der Welt. Eine Rede bestehend aus unbewiesenen Behauptungen und Lügen über Lügen und Unterstellungen aller Art.
So goebbelte sich Trump anderthalb Stunden in die Herzen seiner Anhänger. Und überall auf der Welt, vor allem aber in Deutschland fragt man sich, wie es denn geschehen kann, dass doch relativ zivilisierte äh Leute mehrheitlich ein solch asoziales Arschloch zu ihrem Präsidenten wählen konnten. Aber wahrscheinlich sagen sich die Amis:
Wieso? Was die Krauts können, können wir doch schon lange.
25.2.26
Die ersten 20 sind abgeflogen
„In Kriegsgebiete darf nicht abgeschoben werden.“
Heißt es.
Das heißt aber nichts.
Was weg is, is weg.
Und wird auch so schnell nicht wieder auferstehen. Und der Dodo wird sich bei seiner Kriminellen-Abschiebung gedacht haben: Die haben da unten doch sicher genügend Läufer, um so Sachen erst mal untern Teppich zu kehren.
Oder wieder zurückzufliegen. Hahahahahahaha.
Heißt es.
Das heißt aber nichts.
Was weg is, is weg.
Und wird auch so schnell nicht wieder auferstehen. Und der Dodo wird sich bei seiner Kriminellen-Abschiebung gedacht haben: Die haben da unten doch sicher genügend Läufer, um so Sachen erst mal untern Teppich zu kehren.
Oder wieder zurückzufliegen. Hahahahahahaha.