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10.2.15
Post von Wagner
Franz Josef Wagner, der berühmte androide Ganzjahresirre und Starpoet vonne BILD-Zeitung, belästigt heute seine Kanzlerin:

„Liebe Angela Merkel,
wir sitzen hier alle nur vor dem Fernseher, BILD.de, Spiegel.de
und wollen unser Leben weiterleben.
Unser anständiges Leben, Joggen, Müsli, Smoothies,
nett zu den Nachbarn hinter dem Gartenzaun sein.
Was bedeutet die Ukraine-Krise für mich?
Man kriegt Angst im Wohnzimmer.
Sie fliegen nach Moskau, nach Washington.
Sie sprechen mit Putin, fünf Stunden lang.
Ich habe eine Dreizimmerwohnung. Putin kann mich mal.
Ich zahle Miete, meine Steuern.
Ich helfe meiner Nachbarin über die Stufen.
Ich habe keinen Bock, Angst zu haben.
Muss ich Angst haben, Frau Merkel?
Herzlichst
Ihr Franz Josef Wagner“

Und ich schwöre:
Ich habe hier NICHTS weggelassen.
Und auch NICHTS hinzugefügt.
11.2.15
„Zur geistigen Situation unserer Zeit“
Die Efffffedddddddpeeeeeee … liegt aktuell wieder bei 5 Prozent!
Alle Umfrageexperten sagen: Wegen der Beine von Katja Suding.
Okay. Is natürlich n Argument.
***
Und dann hab ich da noch eine Frage:
Wer zum Teufel ist eigentlich dieser...
Guido Maria Kretschmer?
12.2.15
Ein Judenwitz – zwo, drei, vier!
Das Bundesinnenministerium hat es tatsächlich geschafft, die personelle Zusammensetzung seines neuen „Expertenkreises Antisemitismus in Deutschland“ absolut judenfrei zu gestalten.
Darauf ein dreifach christlich-abendländisches „Hep hep hurra!“
Eichmann hätte gelacht.
13.2.15
Meisen und Marotten -
heute: Alaaf und Helau
„Bufftata! Bufftata!“
Hab ich noch was vergessen?
Ach ja:
„Tätää! Tätää!“
14.2.15
Hallo, Griechen! Jetzt mal Klartext und hergehört!
Allmählich ham wir aber den Papp auf!
Wir meinen es nur gut!
Muss denn immer erst die Wehrmacht kommen?
Und wir sagen es noch mal:
Wir wiederholen uns nur ungern!
Wir meinen es nur gut.
15.2.15
Turnikuti, turnikuta!
Christian Wulff ist wieder da!
Als vor kurzem der tote König Abdullah ibn Abd-al-Sonstwat, seines Zeichens regierender Oberarsch von Saudi-Arabien, mit internatio-
nalem Riesentamtam unter die Erde gebracht werden sollte, hatten Mutti und ihr Grüßgottaugust Gauck grade ein bisschen Schnupfen (diplomatischer Ausdruck für: Null-Bock), holten sich vom Abstell-
gleise fieserweise den Christian-„Der Islam gehört mittlerweile auch zu Saudi-Arabien“-Wulff zurück ins Boot und schickten ihn los zur Beerdigung in die Wüste, quasi zum 2. Mal.
Der aber verstand wieder mal nur Bahnhof und alles falsch, fühlte sich gar am Bauche gepinselt ... und blühte auf.
So sah sich sein letzter enge Vertraute, Bundestagsvizepräsident Peter Hintze gezwungen, nun in der „Welt am Sonntag“ zu erklären, Wulff sei jetzt wieder „voller Lebenskraft und voller Tatendurst“ und wolle sich „künftig gern in der Öffentlichkeit engagieren“.
Und fügte noch, gewieft wie er ist, hinzu:
„Wir können das öfter nutzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man ihn auch in Zukunft bei passenden Gelegenheiten wieder bitten wird, ähnliche Aufgaben zu übernehmen.“
Tja, und ich seh ihn schon am Grabe von Kim Jong-Un und Robert Mugabe, ebenso in Pakistan, Iran, Sudan und undundund.
Merkel soll gesagt haben:
„Ja und? Is doch ne schöne Lebensaufgabe. Arschlöcher gibt’s wie Sand am Meer und gestorben wird ja auch immer.“
16.2.15
Humba, humba, täterä
Mein Gott! Und für viele ist das tatsächlich der Höhepunkt im Jahr ...
17.2.15
Duller Dienstag
Das letzte Humba ist in Köln noch nicht getrötet, da steht auch schon das sog. Sessionsmotto für's nächste Jahr fest:
„Mer stelle alles op der Kopp“
Und, liebe Lappenclowns, wisst ihr, was ich glaube?
Das auf keinen Fall.
18.2.15
Asche zu Asche
Das Erzbistum Köln hat erstmals „sein Vermögen offengelegt.“
Es belaufe sich, so das Erzbistum, „auf 3,35 Milliarden Euro“.
Dabei jedoch nicht erfasst seien „unverkäufliche Kunstschätze
wie der Dreikönigsschrein im Kölner Dom“.
Wie? Wat? 3,35 Milliarden Möpse? Dat soll alles gewesen sein,
was Hochwürden sich in 2000 Jahren Kriminalgeschichte so zu­sammengeklaut haben? Wen zum Kuckuck wollt ihr denn damit
jetzt verscheissern?
Und wat heißt hier "unverkäuflich"? Allein diesen dämlichen Drei-
königsschrein verklopp ich euch doch inner 5-Minuten-Andacht
für 'nen halben Euro! Inklusive Kölner Dom.
Na, is auch egal.
Ich aber sage euch: Irgendwann, jaa, irgendwann - und wahrlich,
es wird nicht mehr lange dauern, denn so steht's beim Johannes schon geschrieben - da werdet ihr heulen und Zähne knirschen ... und für ALLES be-zah-len!
(Zu blöd is jetzt nur, dass es gar keinen Gott gibt.
Kinners, näh! Da habter ja noch mal Glück gehabt.)
Aber vielleicht kommt für euch das Ende ja noch viel, viel dicker!
Vielleicht steht ja eines Tages euer Reform-Papst Franziskus bei euch aufer Domplatte … und stellt dann da überall Duschkabinen
für die Obdachlosen hin.
19.2.15
Politischer Aschermittwoch
Meine Güte! Was war das da gestern für ein singulär impertinenter Scheissdreck!
Vom Anfang bis zum Ende und völlig wurscht von welcher Partei: Scheissdreck!
In allen Hallen und Häusern und Zelten derselbe:
Scheissdreck auf der Bühne und unten im Saale Riesenscheißdreck!
Und ein verschimmelter, verschissener Scheissdreckswitz jagte den andern. Scheissdreckswitz!
...
„Jaja, is ja gut,“ werden Sie jetzt sagen, liebe Leser und Leserinnen, und sich sicherlich fragen: „Menschenskind! Watwiller?“
Nun, meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist so: Als ich all diese Menschen da im Fernsehen sah, kam mir gleichsam wieder eine Erinnerung hoch; ich erinnerte mich an eine alte, ja, eigentlich uralte Geschichte über einen sehr armen Cowboy… ähm, der da saß in einem Saloon …
Möchten Sie sie lesen?
Okay, here we go:
Kommt 'n armer Cowboy in'n Saloon und setzt sich an den Tresen.
Sagt der Wirt:
„Hey! Wenn de 'nen Schluck aus dem Spucknapf hier nimmst, kriegste 'n Dollar von mir!“
Der arme Cowboy, arm, wie er ist, fackelt nicht lange und schlürft – gluckedigluck – den ganzen Spucknapf leer, bis auf den Grund.
„Hey! Du hätt's doch nur einen Schluck nehmen müssen“,
sagt der Wirt da.
„Ja, ja, ich weiß,“ meint der Cowboy. „Aber ... aber das hat irgendwie alles so … zusammengehangen.“